{"id":177299,"date":"2025-06-09T17:34:17","date_gmt":"2025-06-09T17:34:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/177299\/"},"modified":"2025-06-09T17:34:17","modified_gmt":"2025-06-09T17:34:17","slug":"dr-markus-oberdoerster-abi-im-wunderland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/177299\/","title":{"rendered":"Dr. Markus Oberd\u00f6rster: Abi im Wunderland"},"content":{"rendered":"<p>09.06.2025, 08:00 Uhr, Bistum M\u00fcnster&#13;\n<\/p>\n<p><strong>Themen gibt es viele, Meinungen noch mehr. Nicht immer werden sie sachlich vorgebracht und ausgetauscht. Und viel zu oft bestimmen Emp\u00f6rung, Negativit\u00e4t, Ich-Bezogenheit und gegenseitige Attacken die Diskussionen. \u201eDie Montagsmeinung\u201c, das Meinungsformat des Bistums M\u00fcnster, soll hier ein anderes Zeichen setzen. Pers\u00f6nlichkeiten aus Gesellschaft und Kirche, die sich dem Bistum verbunden f\u00fchlen, setzen sich darin mit Themen auseinander, die f\u00fcr sie und andere relevant und aktuell sind. Die Autorinnen und Autoren lassen es aber nicht bei Klagen und Kritik. Sie haben vielmehr konstruktive Ideen und L\u00f6sungsans\u00e4tze. Diese teilen sie mit uns an dieser Stelle alle 14 Tage montags.<\/strong><\/p>\n<p><strong>In der aktuellen Ausgabe unserer Montagsmeinung \u00e4u\u00dfert sich Dr. Markus Oberd\u00f6rster. Nach Theologiestudium in W\u00fcrzburg und Bolivien und beruflichen Stationen in der Industrie ist er seit 2018 Direktor der Stiftung Collegium Augustinianum Gaesdonck in Goch. Als solcher ist er gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Vorstand der Stiftung.<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Dr. Markus Oberd\u00f6rster\" alt=\"Dr. Markus Oberd\u00f6rster\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/csm_2025-06-06-Montagsmeinung-teaser_01979ed457.jpg\" width=\"300\" height=\"173\"\/><\/p>\n<p>Dr. Markus Oberd\u00f6rster<\/p>\n<p>\u00a9 Privat<\/p>\n<p>\u201eAbi im Wunderland\u201c: Unsere diesj\u00e4hrige Abiturientia hat sich selbst ein fr\u00f6hliches, positives Abi-Motto mit auf den Weg gegeben. F\u00fcr uns als Internatsgymnasium hier am Niederrhein ist das wohl erst einmal ein kleines Kompliment \u2013 offensichtlich bewertet die Stufe im R\u00fcckblick ihre Zeit in unserem Haus mit einem wohlwollenden Blick.\u00a0<\/p>\n<p>Jetzt waren die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler bei der Bewertung der hinter ihnen liegenden Jahre an unserer Schule sicher nicht blau\u00e4ugig. Nat\u00fcrlich gab es auch in unserer Schul- und Internatsgemeinschaft Konflikte und Herausforderungen. Das geh\u00f6rt zum Heranwachsen und zum Leben an sich eben dazu. Nat\u00fcrlich hat sich nicht jeder mit jedem Fach gleich leichtgetan. Nat\u00fcrlich kam man mit dem einen Lehrer und der einen Mitsch\u00fclerin besser zurecht als mit anderen. Nat\u00fcrlich sind nicht jede Pr\u00fcfung und Klausur so gelaufen, wie man sich das ertr\u00e4umt h\u00e4tte. Dennoch: Am Ende hat wohl die Erinnerung an eine \u201ewunderbare\u201c Zeit \u00fcberwogen.<\/p>\n<p>Inzwischen sind die Abiturpr\u00fcfungen abgeschlossen. Ich freue mich mit den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern \u00fcber jedes erreichte Ergebnis und bin dankbar f\u00fcr die Zeit und das St\u00fcck des Weges, das wir miteinander gehen durften. Neugierig macht die Wahl des Abiturmottos aber doch. Was meinen sie damit? Was ist das \u2013 ein Wunderland? Im Gespr\u00e4ch mit den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern nennen diese oft den respektvollen Umgang im Haus, die Kommunikation auf Augenh\u00f6he \u2013 auch zwischen Lehrkr\u00e4ften, P\u00e4dagogen und Sch\u00fclern. Genannt werden aber auch viele Erinnerung an Kleinigkeiten und Momente, die den Alltag immer wieder gepr\u00e4gt haben.<\/p>\n<p>Ich bin unserer Abschlussklasse f\u00fcr ihr Abimotto dankbar: Offensichtlich gibt es genug \u201eWunderbares\u201c in unserem Leben \u2013 sofern man dieses wahrnimmt. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Jugendlichen uns \u201eErwachsenen\u201c da etwas voraus sind. Wunder muss man sehen wollen. Der Liedermacher Wolfgang Buck singt:\u201eUnd wenn das Gl\u00fcck dich streichelt, sp\u00fcrst du es nicht, \/ und wenn die Musik fl\u00fcstert, h\u00f6rst du sie nicht. \/ Denn du suchst dein Gl\u00fcck weit vorn, \/und du meinst dein Gl\u00fcck kommt morg\u2019n.\u201c Wunder sind m\u00f6glicherweise vor allem eine Frage der Haltung. Denn wenn man Wunder erst einmal f\u00fcr m\u00f6glich h\u00e4lt, er\u00f6ffnet das den Raum, diese selbst zu tun: Eine kleine Geste, ein freundliches Wort kann wunderbar sein. Ein respektvoller, ausgleichender und wertsch\u00e4tzender Umgang in einer sich polarisierenden Welt kann Wunder bewirken.<\/p>\n<p>Weitere \u201cMontagsmeinungen\u201d k\u00f6nnen Sie hier nachlesen.<\/p>\n<p>Weitere \u201cMontagsmeinungen\u201d k\u00f6nnen Sie <a href=\"https:\/\/www.bistum-muenster.de\/montagsmeinung\" class=\"std-internal\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><strong>hier nachlesen<\/strong><\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"09.06.2025, 08:00 Uhr, Bistum M\u00fcnster&#13; Themen gibt es viele, Meinungen noch mehr. 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