{"id":177841,"date":"2025-06-09T22:40:16","date_gmt":"2025-06-09T22:40:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/177841\/"},"modified":"2025-06-09T22:40:16","modified_gmt":"2025-06-09T22:40:16","slug":"unionsfraktionschef-natuerlich-sind-wir-finanzielle-risiken-eingegangen-spahn-verteidigt-hohe-preise-fuer-masken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/177841\/","title":{"rendered":"Unionsfraktionschef: \u201eNat\u00fcrlich sind wir finanzielle Risiken eingegangen\u201c \u2013 Spahn verteidigt hohe Preise f\u00fcr Masken"},"content":{"rendered":"<p>Die Corona-Pandemie ist l\u00e4ngst vorbei, die Debatten dar\u00fcber aber nicht. Der damalige Gesundheitsminister Jens Spahn muss sich rechtfertigen. Die Linken \u00fcben Kritik: \u201eEs muss endlich offengelegt werden, welchen Mist Spahn als Minister hinterlassen hat.\u201c<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Unionsfraktionschef <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/jens-spahn\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/jens-spahn\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jens Spahn <\/a>weist Vorw\u00fcrfe gegen ihn wegen zu teurer Maskenbestellungen und eines Logistikauftrags in seiner Zeit als Gesundheitsminister zur\u00fcck. \u201eIn der Not ist Haben wichtiger als Brauchen. Das war eine Jahrhundertkrise und eine Ausnahmesituation. Es fehlte an allem. Alles war knapp. Alle haben gesagt: \u201aBesorgt es, koste es, was es wolle.\u2018 Nat\u00fcrlich sind wir finanzielle Risiken eingegangen\u201c, sagte der CDU-Politiker im Podcast \u201eTable.Today\u201c. <\/p>\n<p>Spahn reagiert damit auf einem Bericht von <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/jens-spahn-maskenbeschaffung-regierung-li.3265242?reduced=true\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/jens-spahn-maskenbeschaffung-regierung-li.3265242?reduced=true&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eS\u00fcddeutscher Zeitung\u201c<\/a>, WDR und NDR. Den drei Medien liegt der bisher unter Verschluss gehaltene Bericht der Sonderermittlerin Margarethe Sudhof zu teuren Maskenk\u00e4ufen in der Anfangszeit der Corona-Pandemie vor. Demnach soll Spahn eine Firma aus seiner westf\u00e4lischen Heimat \u201eohne Teilnahmewettbewerb\u201c mit der Logistik der Maskenbeschaffung bevorzugt haben. <\/p>\n<p>Forderungen nach Ver\u00f6ffentlichung des Sonderberichts<\/p>\n<p>In den vergangenen Tagen hatten unter anderem Gr\u00fcne und Linke Aufkl\u00e4rung gefordert. Den Bericht m\u00fcsse die jetzige Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) \u201edem Parlament unverz\u00fcglich, vollst\u00e4ndig und ungesch\u00f6nt\u201c vorlegen, hatte etwa die Gr\u00fcnen-Fraktionschefin Britta Ha\u00dfelmann auf der Plattform X verlangt. Der Parlamentarische Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Linksfraktion, Christian G\u00f6rke, sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND): \u201eEs muss endlich offengelegt werden, welchen Mist und Schaden Spahn als Minister hinterlassen hat \u2013 und wenn es daf\u00fcr einen Untersuchungsausschuss braucht. Die Bev\u00f6lkerung hat das Recht zu erfahren, was mit ihrem Steuergeld geschieht.\u201c<\/p>\n<p>Spahn entgegnete im Interview mit \u201eTable.Today\u201c, die nun ver\u00f6ffentlichten Details seien \u201eseit drei oder vier Jahren bekannt\u201c. \u201eDas ist alles mehrfach recherchiert worden\u201c, sagte der Fraktionschef. Zu dem Vorwurf, dass er bei der Maskenlogistik die Firma Fiege aus der N\u00e4he seines Wahlkreises bevorzugt habe, sagte Spahn: \u201eJa klar habe ich in der Notlage zuerst mit Leuten geredet, die ich kannte, um zu fragen, wer helfen kann. Und ja, wir haben alles ohne Ausschreibung gemacht. Wie h\u00e4tte das gehen sollen mit einem Ausschreibungsverfahren, das drei oder sechs Monate dauert?\u201c, sagte Spahn. \u201eFiege hatte damals ein fertiges Konzept f\u00fcr den Umgang mit der Pandemie\u201c, sagte der CDU-Politiker. <\/p>\n<p>Spahn erwartet, dass der Bericht der Sonderbeauftragten Sudhof ver\u00f6ffentlicht wird. \u201eIch bin sicher, dass das Ministerium den Bericht auswertet und transparent den Bundestag und die \u00d6ffentlichkeit dar\u00fcber informieren wird. Da habe ich keine Zweifel.\u201c <\/p>\n<p>Das Verfahren, mit dem sein Ministerium damals f\u00fcr einen garantierten Festpreis von 4,50 Euro Masken bestellte, sieht Spahn heute kritisch. \u201eSo ein Verfahren w\u00fcrde ich nie wieder machen, kann ich niemandem empfehlen. Wir haben damals alle anderen Kan\u00e4le versucht. Wir wussten gar nicht, ob wir \u00fcberhaupt Angebote bekommen. Teilweise kosteten Masken 30 Euro, wir wollten nichts unversucht lassen. Warum sollten wir absichtlich zu viel und zu teuer beschaffen?\u201c, fragte Spahn.<\/p>\n<p>dpa\/cvb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Corona-Pandemie ist l\u00e4ngst vorbei, die Debatten dar\u00fcber aber nicht. 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