{"id":177883,"date":"2025-06-09T23:03:12","date_gmt":"2025-06-09T23:03:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/177883\/"},"modified":"2025-06-09T23:03:12","modified_gmt":"2025-06-09T23:03:12","slug":"haben-belege-bnd-chef-warnt-vor-russischen-angriffsplaenen-gegen-nato-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/177883\/","title":{"rendered":"\u201eHaben Belege\u201c: BND-Chef warnt vor russischen Angriffspl\u00e4nen gegen Nato | Politik"},"content":{"rendered":"<p>Berlin \u2013 <b>K\u00f6nnte ein russischer Angriff auf Nato-Gebiet bevorstehen? Davor warnt jetzt sogar der Bundesnachrichtendienst (BND).<\/b><\/p>\n<p>Der scheidende Chef Bruno Kahl\u00a0(62, soll als Botschafter in den Vatikan wechseln) am Montag im Podcast \u201eTable.Today\u201c: \u201eWir sind sehr sicher und haben daf\u00fcr auch nachrichtendienstliche Belege, dass die Ukraine nur ein Schritt auf dem Weg nach Westen ist.\u201c <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Steht seit 2016 an der Spitze des deutschen Auslandsnachrichtendienstes BND: Bruno Kahl\u00a0(62). Er soll laut Medienberichten Botschafter beim Heiligen Stuhl in Rom werden\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/48eb7aad9e856d92c4a5e523a9db26a1,a345368e\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Bruno Kahl\u00a0(62) steht seit 2016 an der Spitze des deutschen Auslandsnachrichtendienstes BND. Er soll laut Medienberichten Botschafter beim Heiligen Stuhl in Rom werden <\/p>\n<p>Foto: Britta Pedersen\/dpa<\/p>\n<p>Im Klartext: Einen Angriff Russlands auf Nato-Gebiet h\u00e4lt der deutsche Auslandsnachrichtendienst f\u00fcr wahrscheinlich. Laut Kahl gibt es in Moskau \u201eLeute, die glauben nicht mehr, dass Artikel 5 der Nato funktioniert. Und sie w\u00fcrden das gerne testen\u201c.<\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Artikel 5 der Nato (B\u00fcndnisfall) bedeutet: Greift einer an, verteidigen alle! Wird ein Nato-Land attackiert, stehen die anderen Mitgliedstaaten ihm bei \u2013 notfalls auch mit Waffen. Dieses Versprechen sch\u00fctzt jedes Mitglied. Und genau das will Russland-Diktator Wladimir Putin\u00a0(72) laut BND-Chef Kahl auf die Probe stellen. US-Pr\u00e4sident Donald Trump\u00a0(78) hatte mehrfach damit gedroht, die Nato zu verlassen und den europ\u00e4ischen Mitgliedern vorgeworfen, nicht genug f\u00fcr die Verteidigung zu tun. <\/p>\n<p>Das Ziel der russischen Machthaber sei es, den russischen Einflussbereich nach Westen auszudehnen, so Kahl. \u201eSie wollen die Nato zur\u00fcckkatapultieren auf den Stand von Ende der 90er-Jahre. Sie wollen Amerika aus Europa herauskicken, und dazu ist ihnen jedes Mittel recht.\u201c<\/p>\n<p>\u25b6\ufe0e Vor 1999 bestand die Nato aus 16 Staaten (darunter Deutschland, USA, T\u00fcrkei). Im M\u00e4rz 1999 kam die Osterweiterung: Polen, Tschechien und Ungarn schlossen sich dem B\u00fcndnis an. Die baltischen Staaten (Estland, Lettland, Litauen) sind erst seit 2004 Mitglieder. Sie werden immer wieder als m\u00f6gliche Angriffsziele der Russen ausgemacht.<\/p>\n<p>Das meint auch Kahl: Russland m\u00fcsse f\u00fcr einen B\u00fcndnisfall-Test \u201ekeine gro\u00dfen Bombenangriffe fliegen oder Panzerarmeen in Bewegung setzen\u201c. Es reiche schon, \u201ekleine gr\u00fcne M\u00e4nnchen\u201c nach Estland zu schicken, um vorgeblich unterdr\u00fcckte russische Minderheiten zu sch\u00fctzen. \u201eDas ist der Test aufs B\u00fcndnis, der gemacht werden wird\u201c, so Kahl. Hintergrund: 2014 setzte Putin russische Truppen ohne Hoheitsabzeichen (\u201egr\u00fcne M\u00e4nnchen\u201c) auf der Krim ein, um die ukrainische Halbinsel einzunehmen.<\/p>\n<p>Lesen Sie auch<\/p>\n<p>Angesichts der russischen Pl\u00e4ne mahnt Kahl: \u201eDie Abschreckung ist der unblutigste Weg, um Krieg zu verhindern.\u201c Verhandlungen des Westens mit Russland h\u00e4lt er derzeit hingegen nicht f\u00fcr einen vielversprechenden Weg. \u201eEs gibt nicht den geringsten Anhaltspunkt daf\u00fcr, dass Putin an seiner Denke, in seiner aggressiven Art und Weise, dieses Problem zu Ende bringen zu wollen, etwas ge\u00e4ndert hat\u201c, sagte Kahl. <\/p>\n<p>Die Forderungen Russlands, die bei Verhandlungen in Istanbul vor rund einer Woche gestellt worden waren, seien ein Beweis daf\u00fcr, dass eine Kapitulation der Ukraine verlangt werde \u201eund sonst nichts\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin \u2013 K\u00f6nnte ein russischer Angriff auf Nato-Gebiet bevorstehen? 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