{"id":177986,"date":"2025-06-10T00:01:10","date_gmt":"2025-06-10T00:01:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/177986\/"},"modified":"2025-06-10T00:01:10","modified_gmt":"2025-06-10T00:01:10","slug":"was-er-nie-wieder-machen-wuerde-spahn-verteidigt-maskenkaeufe-mit-finanziellen-risiken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/177986\/","title":{"rendered":"Was er &#8222;nie wieder&#8220; machen w\u00fcrde: Spahn verteidigt Maskenk\u00e4ufe mit &#8222;finanziellen Risiken&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>                    Was er &#8222;nie wieder&#8220; machen w\u00fcrde<br \/>\n                Spahn verteidigt Maskenk\u00e4ufe mit &#8222;finanziellen Risiken&#8220;<\/p>\n<p>\t\t\t\t              09.06.2025, 22:17 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Ausz\u00fcge aus einem internen Bericht zu Jens Spahns Wirken als Bundesgesundheitsminister w\u00e4hrend der Corona-Pandemie setzen den CDU-Politiker unter Druck. In einem Interview \u00e4u\u00dfert er sich zu den Vorw\u00fcrfen. Er erwartet, dass der Bericht ver\u00f6ffentlicht wird.<\/strong><\/p>\n<p>Unionsfraktionschef Jens Spahn weist Vorw\u00fcrfe gegen ihn wegen zu teurer Maskenbestellungen und eines Logistikauftrags in seiner Zeit als Gesundheitsminister zur\u00fcck. &#8222;In der Not ist Haben wichtiger als Brauchen. Das war eine Jahrhundertkrise und eine Ausnahmesituation. Es fehlte an allem. Alles war knapp. Alle haben gesagt: &#8218;Besorgt es, koste es, was es wolle&#8216;. Nat\u00fcrlich sind wir finanzielle Risiken eingegangen&#8220;, sagte der CDU-Politiker im Podcast Table.Today.<\/p>\n<p>Spahn reagiert damit auf einen Bericht von &#8222;S\u00fcddeutscher Zeitung&#8220;, WDR und NDR. Den drei Medien liegt der bisher unter Verschluss gehaltene Bericht der Sonderermittlerin Margarethe Sudhof zu teuren Maskenk\u00e4ufen in der Anfangszeit der Corona-Pandemie vor. Demnach soll Spahn eine Firma aus seiner westf\u00e4lischen Heimat &#8222;ohne Teilnahmewettbewerb&#8220; mit der Logistik der Maskenbeschaffung bevorzugt haben.<\/p>\n<p>In den vergangenen Tagen hatten unter anderem Gr\u00fcne und Linke Aufkl\u00e4rung gefordert. Den Bericht m\u00fcsse die jetzige Gesundheitsministerin Nina Warken von der CDU &#8222;dem Parlament unverz\u00fcglich, vollst\u00e4ndig und ungesch\u00f6nt&#8220; vorlegen, hatte etwa die Gr\u00fcnen-Fraktionschefin Britta Ha\u00dfelmann auf X verlangt. Der Parlamentarische Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Linksfraktion, Christian G\u00f6rke, sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland: &#8222;Es muss endlich offengelegt werden, welchen Mist und Schaden Spahn als Minister hinterlassen hat &#8211; und wenn es daf\u00fcr einen Untersuchungsausschuss braucht. Die Bev\u00f6lkerung hat das Recht, zu erfahren, was mit ihrem Steuergeld geschieht.&#8220;<\/p>\n<p>Spahn: &#8222;Wollten nichts unversucht lassen&#8220;<\/p>\n<p>Spahn entgegnete im Interview mit Table.Today, die nun ver\u00f6ffentlichten Details seien &#8222;seit drei oder vier Jahren bekannt&#8220;. &#8222;Das ist alles mehrfach recherchiert worden&#8220;, sagte der Fraktionschef. Zu dem Vorwurf, dass er bei der Maskenlogistik die Firma Fiege aus der N\u00e4he seines Wahlkreises bevorzugt habe, sagte Spahn: &#8222;Ja klar habe ich in der Notlage zuerst mit Leuten geredet, die ich kannte, um zu fragen, wer helfen kann. Und ja, wir haben alles ohne Ausschreibung gemacht. Wie h\u00e4tte das gehen sollen mit einem Ausschreibungsverfahren, das drei oder sechs Monate dauert?&#8220;, sagte Spahn. &#8222;Fiege hatte damals ein fertiges Konzept f\u00fcr den Umgang mit der Pandemie&#8220;, sagte der CDU-Politiker.<\/p>\n<p>Spahn erwartet, dass der Bericht der Sonderbeauftragten Sudhof ver\u00f6ffentlicht wird. &#8222;Ich bin sicher, dass das Ministerium den Bericht auswertet und transparent den Bundestag und die \u00d6ffentlichkeit dar\u00fcber informieren wird. Da habe ich keine Zweifel.&#8220;<\/p>\n<p>Das Verfahren, mit dem sein Ministerium damals f\u00fcr einen garantierten Festpreis von 4,50 Euro Masken bestellte, sieht Spahn heute kritisch. &#8222;So ein Verfahren w\u00fcrde ich nie wieder machen, kann ich niemandem empfehlen. Wir haben damals alle anderen Kan\u00e4le versucht. Wir wussten gar nicht, ob wir \u00fcberhaupt Angebote bekommen. Teilweise kosteten Masken 30 Euro, wir wollten nichts unversucht lassen. Warum sollten wir absichtlich zu viel und zu teuer beschaffen&#8220;, fragte Spahn.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Was er &#8222;nie wieder&#8220; machen w\u00fcrde Spahn verteidigt Maskenk\u00e4ufe mit &#8222;finanziellen Risiken&#8220; 09.06.2025, 22:17 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":177987,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[60186,1173,21,31,58769,29,536,30,13,15785,14,15,164,16,12,60187,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-177986","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-bundesgesundheitsministerium","9":"tag-bundesregierung","10":"tag-buendnis-90-die-gruenen","11":"tag-cdu","12":"tag-corona-massnahmen","13":"tag-deutschland","14":"tag-die-linke","15":"tag-germany","16":"tag-headlines","17":"tag-jens-spahn","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-pandemien","21":"tag-politik","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-schutzmasken","24":"tag-top-news","25":"tag-top-meldungen","26":"tag-topmeldungen","27":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114656136235362952","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/177986","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=177986"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/177986\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/177987"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=177986"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=177986"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=177986"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}