{"id":178222,"date":"2025-06-10T02:20:09","date_gmt":"2025-06-10T02:20:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/178222\/"},"modified":"2025-06-10T02:20:09","modified_gmt":"2025-06-10T02:20:09","slug":"hessen-qual-der-wahl-unis-bieten-neue-faecher-und-kombinationen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/178222\/","title":{"rendered":"Hessen: Qual der Wahl &#8211; Unis bieten neue F\u00e4cher und Kombinationen"},"content":{"rendered":"<p>                    Hessen<br \/>\n                Qual der Wahl &#8211; Unis bieten neue F\u00e4cher und Kombinationen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              10.06.2025, 04:03 Uhr<\/p>\n<p><strong>Wer zum kommenden Wintersemester ein Studium in Hessen beginnen will, kann mittlerweile zwischen Hunderten F\u00e4chern w\u00e4hlen. Themen wie Klimawandel und Energiewende geh\u00f6ren zu den Schwerpunkten.<\/strong><\/p>\n<p>Marburg\/Gie\u00dfen\/Frankfurt (dpa\/lhe) &#8211; Betriebswirtschaft, Rechtswissenschaft oder Psychologie? An Hessens Hochschulen k\u00f6nnen sich Studienanf\u00e4ngerinnen und -anf\u00e4nger seit einigen Tagen f\u00fcr das bevorstehende Wintersemester 2025\/26 bewerben. Die Auswahlm\u00f6glichkeiten sind angesichts des breiten F\u00e4cherspektrums und zahlreicher Kombinationsm\u00f6glichkeiten riesig.<\/p>\n<p>\u00dcber 200 Studieng\u00e4nge und -f\u00e4cher in Marburg\u00a0<\/p>\n<p>Die Marburger Philipps-Universit\u00e4t etwa bietet Studieninteressierten mehr als 200 Studieng\u00e4nge und -f\u00e4cher an. &#8222;Wer neugierig ist, \u00fcber den Tellerrand schaut und die Welt von morgen mitgestalten will, findet hier ein ebenso breites wie innovatives Studienangebot \u2013 von Medizin, Natur- und Lebenswissenschaften \u00fcber Digitalisierung, Umwelt und Nachhaltigkeit bis zu Recht, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft&#8220;, erkl\u00e4rte Professorin Yvonne Zimmermann, Vizepr\u00e4sidentin f\u00fcr Bildung der Philipps-Universit\u00e4t.\u00a0<\/p>\n<p>Neu als Masterstudiengang bietet Marburg im Wintersemester etwa &#8222;Applied Methods of Social Research&#8220; an &#8211; ein zweisemestriger, englischsprachiger Studiengang, der fundierte Methodenkenntnisse der Sozialforschung vermitteln soll. Auch der viersemestrige Masterstudiengang &#8222;Fotografie &#8211; Medium und Archiv&#8220; ist neu im Programm. Hinzu kommen unter anderem Chemie als neues Hauptfach und mehrere Nebenf\u00e4cher f\u00fcr Kombi-Bachelorstudieng\u00e4nge.<\/p>\n<p>Neue englischsprachige Masterstudieng\u00e4nge in Darmstadt<\/p>\n<p>Die Technische Universit\u00e4t Darmstadt mit ihren rund 115 Studieng\u00e4ngen und knapp 25.000 Studierenden wird zum Wintersemester einen weiteren, englischsprachigen Masterstudiengang anbieten, der Titel lautet &#8222;Business Administration and Engineering: Materials Science&#8220;. &#8222;Studierende des neuen Masterstudiengangs profitieren von den St\u00e4rken zweier Fachbereiche, da ihre interdisziplin\u00e4re Ausbildung eine Br\u00fccke zwischen Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaft bildet&#8220;, teilte eine Sprecherin mit.\u00a0<\/p>\n<p>Damit soll auf zwei Trends reagiert werden: die Energiewende mit ihren neuen Werkstoffen und die Globalisierung, die das Arbeitsumfeld von Wirtschaftsingenieuren internationaler werden l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Gie\u00dfen: Energiewende und Klimawandel bei neuen Angeboten im Fokus<\/p>\n<p>Die Zukunft der Landwirtschaft, die Herausforderungen der Energiewende sowie der Klima- und Umweltwandel stehen im Fokus neuer Masterstudieng\u00e4nge an der Gie\u00dfener Justus-Liebig-Universit\u00e4t. Im neuen englischsprachigen Masterstudiengang &#8222;Agrobioinformatics&#8220; geht es um modernste Werkzeuge und Techniken, um globalen Herausforderungen wie Ern\u00e4hrungsunsicherheit und Klimawandel zu begegnen, wie eine Sprecherin erl\u00e4uterte.\u00a0<\/p>\n<p>K\u00fcnftige Spezialisten f\u00fcr die angewandte industrielle Forschung und Entwicklung im Bereich der Energiewende bildet der Masterstudiengang &#8222;Angewandte Physik&#8220; aus. Und der Masterstudiengang &#8222;Geosysteme im Wandel&#8220; bereitet Studierende darauf vor, Dynamiken des Klima- und Umweltwandels zu erkennen und L\u00f6sungen zu entwickeln.\u00a0<\/p>\n<p>In Kassel setzt man auf das Thema Nachhaltigkeit\u00a0<\/p>\n<p>Rund ein Dutzend neuartiger Studieng\u00e4nge zum Thema Nachhaltigkeit bietet die Universit\u00e4t Kassel ab dem Wintersemester an. Man mache damit all jenen jungen Menschen ein Angebot, die die Transformation Deutschlands zu einer klimaneutralen und gerechteren Gesellschaft und Wirtschaft mitgestalten wollen &#8211; &#8222;und zwar \u00fcber das hinaus, was die Hochschule ohnehin im Programm hat, wie etwa \u00d6kologische Landwirtschaft oder Umweltingenieurwesen&#8220;, erkl\u00e4rte die Uni. Das Angebot sei in dieser Form in Deutschland einzigartig.\u00a0<\/p>\n<p>Grundidee sei, Inhalte in Fachdisziplinen mit spezialisiertem Wissen zur Nachhaltigkeit zu kombinieren. Eine zentrale Rolle spielten die 17 Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen, die angewandt, aber auch kritisch hinterfragt werden sollen. Sie zielen darauf ab, bis 2030 weltweit ein w\u00fcrdevolles Leben f\u00fcr alle Menschen zu erm\u00f6glichen und die nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen dauerhaft zu sichern.\u00a0<\/p>\n<p>Das Angebot der neuen Studieng\u00e4nge reicht laut der Uni von spezialisiertem Wirtschaftsrecht \u00fcber Nachhaltigkeitskommunikation bis zu Materialwissenschaft.<\/p>\n<p>Studierende w\u00fcnschen flexibles Angebot<\/p>\n<p>Nachhaltigkeit ist auch ein Zukunftsthema, das die Frankfurter Goethe-Universit\u00e4t zunehmend im Fokus hat, wenn es um die Konzeption neuer Studienangebote geht. Gleiches gilt f\u00fcr Digitalisierung und Internationalisierung. &#8222;Hinzu kommt, dass Studierende eine zunehmend heterogene Gruppe sind, was eine Flexibilisierung der Studienverl\u00e4ufe erfordert, etwa durch w\u00e4hlbare Module, individuelle Studienpfade oder bessere Vereinbarkeit mit Erwerbst\u00e4tigkeit&#8220;, erkl\u00e4rt ein Sprecher.\u00a0<\/p>\n<p>Die Uni wolle insbesondere in Masterstudieng\u00e4ngen Impulse f\u00fcr den fach\u00fcbergreifenden Austausch setzen und Angebote im Kontext komplexer gesellschaftlicher Fragestellungen bieten. Allgegenw\u00e4rtiges Thema sei zudem K\u00fcnstliche Intelligenz und ihre Auswirkungen auf das wissenschaftliche Arbeiten.\u00a0<\/p>\n<p>Aktuell Nachfrage nach Koreanistik<\/p>\n<p>Trends f\u00fcr das Wintersemester k\u00f6nne man noch nicht ablesen, das sei noch zu fr\u00fch, teilte die Uni mit. Generell spiegelten sich in der Nachfrage nach einzelnen F\u00e4chern gesellschaftliche und kulturelle Trends &#8211; so sei zuletzt die Nachfrage nach Koreanistik gestiegen, da die Kultur Koreas gerade popul\u00e4r sei. Doch auf solche Trends reagiere die Uni nicht mit dem Auf- oder Abbau von Kapazit\u00e4ten. Vielmehr analysiere die Goethe-Universit\u00e4t ihr Portfolio systematisch und strategisch, um Ansatzpunkte f\u00fcr eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung zu identifizieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hessen Qual der Wahl &#8211; Unis bieten neue F\u00e4cher und Kombinationen 10.06.2025, 04:03 Uhr Wer zum kommenden Wintersemester&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":178223,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1829],"tags":[29,60226,2050,2051,30,2052,60227,60225,21914,2534],"class_list":{"0":"post-178222","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankfurt-am-main","8":"tag-deutschland","9":"tag-faecher","10":"tag-frankfurt","11":"tag-frankfurt-am-main","12":"tag-germany","13":"tag-hessen","14":"tag-kombinationen","15":"tag-qual","16":"tag-unis","17":"tag-wahl"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114656681864693152","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/178222","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=178222"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/178222\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/178223"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=178222"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=178222"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=178222"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}