{"id":178457,"date":"2025-06-10T04:37:10","date_gmt":"2025-06-10T04:37:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/178457\/"},"modified":"2025-06-10T04:37:10","modified_gmt":"2025-06-10T04:37:10","slug":"los-angeles-pentagon-entsendet-700-marines-gegen-proteste-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/178457\/","title":{"rendered":"Los Angeles: Pentagon entsendet 700 Marines gegen Proteste &#8211; Politik"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Das US-Verteidigungsministerium mobilisiert auf Anweisung von Pr\u00e4sident Donald Trump weitere 2000 Soldatinnen und Soldaten der Nationalgarde f\u00fcr einen Einsatz bei den Protesten gegen die US-Migrationspolitik in Los Angeles. Das teilte Pentagon-Sprecher Sean Parnell auf der Online-Plattform X mit.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Zuvor hatte Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom bereits \u00fcber den Schritt informiert. \u201eHier geht es nicht um die \u00f6ffentliche Sicherheit. Es geht darum, das Ego eines gef\u00e4hrlichen Pr\u00e4sidenten zu streicheln\u201c, monierte der Demokrat auf der Plattform X.<\/p>\n<p>Plattform XDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von X Corp. angereichert<\/p>\n<p class=\"css-kxe210\">Um Ihre Daten zu sch\u00fctzen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.<\/p>\n<p>Inhalt jetzt laden<\/p>\n<p class=\"css-orh8zx\">Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von X Corp. angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse \u00fcbermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsm\u00f6glichkeit finden Sie unter\u00a0<a href=\"https:\/\/datenschutz.sueddeutsche.de\/sz\" class=\"css-lqefuc\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sz.de\/datenschutz<\/a>.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Erst kurz zuvor hatte das Pentagon mitgeteilt, rund 700 Marineinfanteristen der regul\u00e4ren Streitkr\u00e4fte nach Los Angeles zu schicken. Sie sollen die bereits am Wochenende entsandten Soldaten der Nationalgarde im Einsatz gegen die <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Proteste\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Proteste<\/a>, die sich gegen US-Pr\u00e4sident Donald Trumps Einwanderungspolitik richten, unterst\u00fctzen. Es gehe darum, Bundesmitarbeiter und -eigentum zu sch\u00fctzen und mit einer \u201eausreichenden Anzahl an Kr\u00e4ften\u201c pr\u00e4sent zu sein. Die Soldaten sind Milit\u00e4rangaben zufolge in Deeskalation, der Kontrolle von Menschenansammlungen sowie den Regeln f\u00fcr die Anwendung von Gewalt geschult.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Der Einsatz der regul\u00e4ren Armee im Inneren ist eine weitere gravierende Eskalation rund um die Proteste gegen das Vorgehen der US-Einwanderungsbeh\u00f6rde ICE im Raum Los Angeles. Soldaten sind f\u00fcr milit\u00e4rische Eins\u00e4tze und den Krieg ausgebildet, nicht f\u00fcr polizeiliche Aufgaben wie die Kontrolle von Protesten in amerikanischen Innenst\u00e4dten.<\/p>\n<p>Machtdemonstration der US-Regierung<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Am Wochenende hatte Trump bereits mindestens 2000 Soldaten der Nationalgarde mobilisiert\u00a0\u2013 gegen den Willen des Gouverneurs von Kalifornien, Gavin Newsom. Die Nationalgarde ist eine milit\u00e4rische Reserveeinheit und Teil der US-Streitkr\u00e4fte.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Ihr Einsatz gegen den Widerstand des Gouverneurs ist eine h\u00f6chst ungew\u00f6hnliche Machtdemonstration der Regierung. Seit 1965 hatte kein US-Pr\u00e4sident mehr die Nationalgarde eines Bundesstaats gegen dessen erkl\u00e4rten Willen \u00fcbernommen. Im Normalfall haben die Bundesstaaten die Kontrolle \u00fcber die Nationalgarde. Kommt es zum Krieg oder zu nationalen Notf\u00e4llen, kann der US-Pr\u00e4sident das Kommando \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Demonstranten und Soldaten der kalifornischen Nationalgarde stehen einander gegen\u00fcber.\" data-manual=\"overline, headerImageCaption, headerImageSrc, headerImageSrcSet\" data-testid=\"responsive-image\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/20bec493-7373-4a35-a030-dca97deb2056.jpeg\"  role=\"button\" tabindex=\"0\" class=\"css-y4bre2\"\/>Demonstranten und Soldaten der kalifornischen Nationalgarde stehen einander gegen\u00fcber. (Foto: Daniel Cole\/REUTERS)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Einige Hundert Soldaten der Nationalgarde\u00a0\u2013einige in Kampfmontur und mit automatischen Waffen \u2013 bezogen schon Stellung, um Geb\u00e4ude des Bundes vor Protesten und Vandalismus zu sch\u00fctzen. Ebenfalls bereits am Wochenende teilte das zust\u00e4ndige Regionalkommando mit, dass auch Marineinfanteristen der regul\u00e4ren Streitkr\u00e4fte bereitst\u00fcnden. Dass diese nun von Trumps Regierung tats\u00e4chlich nach Los Angeles beordert werden, gilt als Tabubruch.<\/p>\n<p>Newsom verklagt US-Regierung<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Trumps Ansicht nach, ist die Mobilisierung der Nationalgarde n\u00f6tig gewesen, um weiteres Chaos in Los Angeles zu vermeiden. Bei den Demonstrationen habe es sich zwar nicht um einen Aufstand gehandelt, aber ohne sein Eingreifen, h\u00e4tte es einer werden k\u00f6nnen, behauptete der Republikaner.\u00a0  Gavin Newsom, der demokratische Gouverneur des Bundesstaates Kalifornien, sagt hingegen: Trump und Verteidigungsminister Pete Hegseth haben rechtswidrig gehandelt, als sie die Kontrolle \u00fcber die Nationalgarde \u00fcbernahmen, die normalerweise in den Machtbereich der Bundesstaaten f\u00e4llt<\/p>\n<p>Plattform XDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von X Corp. angereichert<\/p>\n<p class=\"css-kxe210\">Um Ihre Daten zu sch\u00fctzen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.<\/p>\n<p>Inhalt jetzt laden<\/p>\n<p class=\"css-orh8zx\">Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von X Corp. angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse \u00fcbermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsm\u00f6glichkeit finden Sie unter\u00a0<a href=\"https:\/\/datenschutz.sueddeutsche.de\/sz\" class=\"css-lqefuc\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sz.de\/datenschutz<\/a>.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Der Staat Kalifornien will die US-Regierung deshalb verklagen. Trump habe die Souver\u00e4nit\u00e4t des Bundesstaates mit F\u00fc\u00dfen getreten, sagte Kaliforniens Generalstaatsanwalt Rob Bonta. Die Klageschrift soll noch am Montag (Ortszeit) eingereicht werden.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Trump wiederum wetterte zuletzt heftig gegen Newsom und \u00e4u\u00dferte sich zustimmend zu der Idee, den Gouverneur oder aber auch Los Angeles&#8216; B\u00fcrgermeisterin Karen Bass festnehmen zu lassen.<\/p>\n<p>Proteste in LA erst weitgehend friedlich, dann aufgeheizt<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Seit Tagen mehren sich die Proteste auf den Stra\u00dfen von Los Angeles gegen die strikte Einwanderungspolitik von Pr\u00e4sident Trump. Als Reaktion haben die Sicherheitsbeh\u00f6rden am Wochenende ein Versammlungsverbot f\u00fcr die Innenstadt verh\u00e4ngt.\u00a0 Zudem gab die Polizei bekannt, dass es am Rande der Proteste \u00fcbers Wochenende 56 Festnahmen gegeben habe.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Die Proteste in Los Angeles richten sich gegen Trumps strikte Migrationspolitik.\" data-manual=\"overline, headerImageCaption, headerImageSrc, headerImageSrcSet\" data-testid=\"responsive-image\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/4d2342cf-29cb-4cdc-9646-1bb940db4ebf.jpeg\"  role=\"button\" tabindex=\"0\" class=\"css-y4bre2\"\/>Die Proteste in Los Angeles richten sich gegen Trumps strikte Migrationspolitik. (Foto: SPENCER PLATT\/Getty Images via AFP)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Bis zum fr\u00fchen Sonntagabend (Ortszeit) hatte es nur in der Innenstadt der weitfl\u00e4chigen Millionenmetropole einzelne Proteste gegeben \u2013 in einer Gr\u00f6\u00dfenordnung, die normalerweise kaum gr\u00f6\u00dfere Wellen schlagen w\u00fcrde. Am Rande dieser weitgehend friedlichen Demos kam es zwar auch zu gewaltsamen Ausschreitungen, allerdings heizte sich die Lage erst richtig auf, nachdem US-Pr\u00e4sident Donald Trump gegen den Willen der \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden den Einsatz der Nationalgarde befohlen hatte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das US-Verteidigungsministerium mobilisiert auf Anweisung von Pr\u00e4sident Donald Trump weitere 2000 Soldatinnen und Soldaten der Nationalgarde f\u00fcr einen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":178458,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,147,7876,13,148,60274,14,15,16,159,23639,12,149,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-178457","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-ausland","11":"tag-einwanderung","12":"tag-headlines","13":"tag-leserdiskussion","14":"tag-migration-in-die-usa","15":"tag-nachrichten","16":"tag-news","17":"tag-politik","18":"tag-proteste","19":"tag-proteste-in-den-usa","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-sueddeutsche-zeitung","22":"tag-united-states","23":"tag-united-states-of-america","24":"tag-us","25":"tag-usa","26":"tag-vereinigte-staaten","27":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114657220912748425","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/178457","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=178457"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/178457\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/178458"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=178457"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=178457"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=178457"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}