{"id":17863,"date":"2025-04-09T09:08:18","date_gmt":"2025-04-09T09:08:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/17863\/"},"modified":"2025-04-09T09:08:18","modified_gmt":"2025-04-09T09:08:18","slug":"trade-republic-kann-man-geldmarktfonds-umgehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/17863\/","title":{"rendered":"Trade Republic: Kann man Geldmarktfonds umgehen?"},"content":{"rendered":"<p class=\"font-bold text-18 leading-17\">Jeden Tag beantwortet ein Experte aus der t-online-Ratgeberredaktion eine Leserfrage rund ums Geld. Heute: Kann ich darauf bestehen, dass Trade Republic mein gesamtes Guthaben bei Banken einlagert, statt es in Geldmarktfonds zu stecken?<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Trade Republic ist neben Scalable Capital und Smartbroker einer der bekanntesten sogenannten Neobroker. Per App k\u00f6nnen Sparer dort g\u00fcnstig beispielsweise Aktien und <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/boerse\/etf\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ETFs<\/a> kaufen. Im Jahr 2024 stieg die Kundenzahl von Trade Republic nach Unternehmensangaben auf acht Millionen an. Einer der Gr\u00fcnde: die Zinsen auf Guthaben. Der Broker bietet auf nicht investiertes Guthaben den Einlagenzins der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB), derzeit sind das 2,5 Prozent (Stand: April 2025).<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Doch es gibt einen Haken: Denn das Guthaben ist nicht vollst\u00e4ndig durch die gesetzliche Einlagensicherung gedeckt. Diese sichert Spareinlagen im Falle einer <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/insolvenz\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Insolvenz<\/a> der Bank bis 100.000 Euro pro Kunde und Institut ab. Stattdessen l\u00e4sst Trade Republic nur einen Teil des Sparguthabens als Einlagen bei Partnerbanken verwalten. Der andere Teil wandert in sogenannte Geldmarktfonds. Das sind Fonds, die in kurzfristige Geldmarktpapiere wie etwa kurzfristige Staatsanleihen investieren. <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/ratgeber\/geldanlage\/boerse\/fonds\/id_47000408\/sind-geldmarktfonds-sinnvoll-risiken-und-kosten-im-ueberblick.html\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr zu Geldmarktfonds lesen Sie hier.<\/a><\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Geld, das in solchen Fonds liegt, geh\u00f6rt zwar als Schonverm\u00f6gen auch im Pleitefall der Bank immer dem Anleger \u2013 jedoch kann gerade bei b\u00f6rslichen Turbulenzen der Wert solcher Anlagen auch mal schwanken. Ein t-online-Leser wollte vor dem Hintergrund wissen: Kann man als Trade-Republic-Kunde darauf bestehen, dass das Sparguthaben nur bei Partnerbanken als Einlage gehalten wird \u2013 und nicht in Geldmarktfonds?<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die kurze Antwort ist: nein. Trade Republic beh\u00e4lt es sich vor, die Cash-Guthaben seiner Kunden f\u00fcr diese aufzuteilen. In der App ist im Kleingedruckten zu lesen, dass sich die Aufteilung danach richte, wie hoch die &#8222;Kapazit\u00e4ten im globalen Refinanzierungsmarkt f\u00fcr Banken&#8220; seien. Das bedeutet: Die Partnerbanken (Deutsche Bank, JP Morgan SE oder HSBC <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/boerse\/aktien\/continental-aktie\/de0005439004\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Continental<\/a> Europe) nehmen nur so viele Einlagen an, wie sie gerade brauchen \u2013 und wie sie sich nicht anderweitig leihen k\u00f6nnen, also etwa als kurzfristige Kredite von anderen Banken.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Warum macht Trade Republic, selbst mittlerweile mit Banklizenz ausgestattet, dies \u00fcberhaupt so? Einmal muss das Unternehmen, in dem es Einlagen auslagert, weniger Eigenkapital vorhalten und kann stattdessen etwa Gewinne investieren. Andererseits hei\u00dft es von Unternehmen, auf diese Art k\u00f6nne man den EZB-Zins ohne Abschlag an Kunden weitergeben.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Was hei\u00dft das nun f\u00fcr den t-online-Leser? Entweder er &#8222;beugt&#8220; sich den Regeln von Trade Republic und bekommt daf\u00fcr den EZB-Zins auf sein Guthaben. Oder er bringt sein Geld zu einer Bank, die klassisches Tagesgeld anbietet, welches durch die gesetzliche Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro gesch\u00fctzt ist.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Der Geldgeber &#8222;Finanztip&#8220; pr\u00fcft regelm\u00e4\u00dfig, welche Banken dauerhaft gutes Tagesgeld bieten. Anfang April 2025 sind das: die niederl\u00e4ndische Ayvens Bank (2,3 Prozent) und die deutsche Niederlassung der Akbank (2,25 Prozent).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Jeden Tag beantwortet ein Experte aus der t-online-Ratgeberredaktion eine Leserfrage rund ums Geld. 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