{"id":17869,"date":"2025-04-09T09:11:09","date_gmt":"2025-04-09T09:11:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/17869\/"},"modified":"2025-04-09T09:11:09","modified_gmt":"2025-04-09T09:11:09","slug":"wasserknappheit-staedtetag-ruft-wegen-trockenheit-zum-wassersparen-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/17869\/","title":{"rendered":"Wasserknappheit: St\u00e4dtetag ruft wegen Trockenheit zum Wassersparen auf"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Angesichts des trockenen Fr\u00fchlings hat der Deutsche St\u00e4dtetag zu einem bewussteren Umgang mit Trinkwasser aufgerufen. &#8222;Der Klimawandel ist mehr und mehr sp\u00fcrbar&#8220;, sagte Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Helmut Dedy dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. &#8222;Deshalb ist <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2024\/35\/wasserknappheit-europa-klimakrise-duerre-trinkwasser\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">effiziente Wassernutzung<\/a> in der Stadt, in der Landwirtschaft und der Industrie entscheidend.&#8220; Auch B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sollten beim Wasserverbrauch achtsamer sein. &#8222;Wir m\u00fcssen sparsam mit der wertvollen Ressource Wasser umgehen.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Zwar sei die Trinkwasserversorgung derzeit nicht gef\u00e4hrdet, langfristig aber k\u00f6nne es bei anhaltender D\u00fcrre zu Problemen kommen, warnte Dedy. &#8222;Bei einer lang anhaltenden D\u00fcrre kann es regional zu Herausforderungen kommen, beispielsweise wenn Trinkwasser aus Fl\u00fcssen oder Seen gewonnen wird und diese deutlich weniger Wasser f\u00fchren.&#8220;\n<\/p>\n<p>        Niedrige Pegelst\u00e4nde im Rhein und am Bodensee        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Von Wasserknappheit ist derzeit insbesondere der Bodensee betroffen. Die Ursache daf\u00fcr sind ausbleibender Regen und fehlendes Schmelzwasser. Am Untersee, dem westlichen Teil des Bodensees, ist bereits ein Hafen ausgetrocknet. Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung haben die niedrigen Pegelst\u00e4nde bislang nicht. &#8222;Wir entnehmen das Wasser ja in 70 Metern Tiefe, weshalb wir von den schwankenden Pegelst\u00e4nden nicht betroffen sind&#8220;, teilte eine Sprecherin des Zweckverbands Bodensee-Wasserversorgung der Nachrichtenagentur dpa mit. <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Daneben verzeichnete in den vergangenen Wochen insbesondere der Rhein auff\u00e4llig niedrige Wasserst\u00e4nde. Vor allem am Ober- und Mittelrhein war die Binnenschifffahrt deshalb beeintr\u00e4chtigt. Auch andere deutsche Fl\u00fcsse wie die Elbe f\u00fchrten zuletzt weniger Wasser, wenngleich sich die Auswirkungen der D\u00fcrre dort weniger stark als am Rhein zeigen, weil sie in geringerem Ma\u00dfe auf das Schmelzwasser aus den Alpen angewiesen sind. <\/p>\n<p>        M\u00e4rz so warm wie nie zuvor        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der M\u00e4rz war einer der trockensten in Deutschland seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/umwelt\/2025-04\/eu-klima-dienst-copernicus-maerz-2025-durchschnittstemperatur\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">europaweit war er sogar so warm wie nie zuvor<\/a>. Auch die ersten Apriltage blieben hierzulande nahezu niederschlagsfrei. &#8222;In den kommenden Tagen f\u00e4llt Regen allenfalls in hom\u00f6opathischen Mengen&#8220;, sagte Marcel Schmid vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Besonders in den oberen Bodenschichten sei die Feuchtigkeit regional stark gesunken \u2013 vielerorts sogar bis zu 20 Prozent unter den langj\u00e4hrigen Minimalwerten.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Als Folge steigt nicht nur die Waldbrandgefahr, sondern auch der Druck auf die Landwirtschaft. &#8222;Wir schauen mit gewisser Sorge auf die aktuelle Wettersituation&#8220;, sagte der Pr\u00e4sident des <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/deutscher-bauernverband\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deutschen Bauernverbands<\/a>, Joachim Rukwied. Fr\u00fch ges\u00e4te Pflanzen wie Sommergetreide oder Zuckerr\u00fcben seien auf Regen angewiesen, um gut anzuwachsen.\n<\/p>\n<p>        Folge des Klimawandels        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">DWD-Experte Andreas Br\u00f6mser h\u00e4lt die aktuelle Lage dennoch f\u00fcr beherrschbar. Die B\u00f6den seien in tieferen Schichten noch gut mit Wasser versorgt, da das Vorjahr ungew\u00f6hnlich niederschlagsreich war. Auch die Grundwasserspeicher seien derzeit gut gef\u00fcllt. Entscheidend werde sein, ob es im Mai oder Juni zu ausgleichenden Regenf\u00e4llen komme.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                    Newsletter<\/p>\n<p>                    Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. Erhalten Sie zudem freitags den US-Sonderletter &#8222;Was jetzt, America?&#8220; sowie das digitale Magazin ZEIT am Wochenende.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a> zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Inzwischen treten D\u00fcrren in Deutschland nicht mehr nur im Sommer auf, sondern vermehrt auch im Fr\u00fchjahr. &#8222;Infolge des <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/klimawandel\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Klimawandels<\/a>  besteht mit steigenden Temperaturen und damit steigender Verdunstung ein Trend zu zunehmender Fr\u00fchjahrstrockenheit&#8220;, sagte Br\u00f6mser.\u00a0\n<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/zeit-magazin\/2025\/13\/menno-schilthuizen-evolution-forschung-fruehling-maerz\" data-ct-label=\"Menno Schilthuizen: Evolution bei der Arbeit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Menno Schilthuizen:<br \/>\n                        Evolution bei der Arbeit<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/umwelt\/2025-01\/klimakrise-temperatur-erderwaermung-emission-folgen\" data-ct-label=\"Klimakrise: Willkommen in der 1,5-Grad-Welt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Klimakrise:<br \/>\n                        Willkommen in der 1,5-Grad-Welt<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2025-03\/konsum-rekordhoch-kleidung-lebensmittel-klimakrise-verantwortung\" data-ct-label=\"Konsum auf Rekordhoch: It&#039;s over, \u00d6ko\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Konsum auf Rekordhoch:<br \/>\n                        It&#8217;s over, \u00d6ko<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Angesichts des trockenen Fr\u00fchlings hat der Deutsche St\u00e4dtetag zu einem bewussteren Umgang mit Trinkwasser aufgerufen. &#8222;Der Klimawandel ist&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":17870,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[1109,13,952,4615,14,15,16,12,10,8,9,11,6423,11557,11558,1973],"class_list":{"0":"post-17869","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-haushalt","9":"tag-headlines","10":"tag-klimawandel","11":"tag-landwirtschaft","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-politik","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-top-news","17":"tag-top-meldungen","18":"tag-topmeldungen","19":"tag-topnews","20":"tag-trinkwasser","21":"tag-wasserknappheit","22":"tag-wasserversorgung","23":"tag-wetter"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114307234838894141","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17869","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17869"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17869\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17870"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17869"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17869"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17869"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}