{"id":178852,"date":"2025-06-10T08:18:09","date_gmt":"2025-06-10T08:18:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/178852\/"},"modified":"2025-06-10T08:18:09","modified_gmt":"2025-06-10T08:18:09","slug":"ig-bau-halle-muss-vom-wohnungsbau-turbo-profitieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/178852\/","title":{"rendered":"IG BAU: Halle muss vom \u201eWohnungsbau-Turbo\u201c profitieren"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/baustelle_schild-678x381.jpg\" alt=\"Baustelle Schild\" title=\"baustelle_schild\"\/><br \/>\n\u00a9 H@llAnzeiger<\/p>\n<p>Halle\/IGBAU. Mehr baggern \u2013 mehr bauen: Der \u201eWohnungsbau-Turbo\u201c, den sich die neue Bundesregierung vorgenommen hat, muss schnell auch in Halle (Saale) ankommen. Das fordert die IG BAU Sachsen-Anhalt S\u00fcd. F\u00fcr die Bau-Gewerkschaft ist klar: \u201eEs muss jetzt einen \u201aAufschwung Wohnen\u2018 geben. Und davon m\u00fcssen auch Halle und Sachsen-Anhalt profitieren\u201c, sagt die IG BAU-Bezirksvorsitzende, Kerstin Fischer. Notwendig seien vor allem Sozialwohnungen und bezahlbare Wohnungen.<\/p>\n<p>Noch \u201cLuft nach oben\u201d<\/p>\n<p>In Halle (Saale) sind im vergangenen Jahr nach Angaben der Gewerkschaft <strong>306 Wohnungen neu gebaut<\/strong> worden \u2013 30 davon in Ein- und Zweifamilienh\u00e4usern. Insgesamt lagen die veranschlagten Bauwerkskosten f\u00fcr alle Wohngeb\u00e4ude, die 2024 in Halle (Saale) neu entstanden sind, bei rund 57,1 Millionen Euro, so die IG BAU. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis). \u201eJede Wohnung mehr z\u00e4hlt. Es gibt aber auf jeden Fall \u201aLuft nach oben\u2018: Auch Halle braucht eine Neubau-Offensive. Ebenso mehr Sanierungen. Vor allem f\u00fcrs seniorengerechte Wohnen\u201c, so Kerstin Fischer.<\/p>\n<p>Die Vorsitzende der IG BAU Sachsen-Anhalt S\u00fcd macht deutlich, dass dazu allerdings bei den Kosten \u201eviel passieren\u201c m\u00fcsse: \u201eEs wird nur dann mehr gebaut, wenn einfacher und damit g\u00fcnstiger gebaut wird\u201c, sagt Fischer. Immerhin sei es machbar, die reinen Baukosten um ein Viertel bis zu einem Drittel zu senken. Das sei das Ergebnis einer aktuellen Wohnungsbau-Studie vom staatlichen Bauforschungsinstitut ARGE (Kiel), so die IG BAU Sachsen-Anhalt S\u00fcd.<\/p>\n<p>Neubau g\u00fcnstiger machen<\/p>\n<p>Der Bau habe eine Entb\u00fcrokratisierung dringend n\u00f6tig. Ziel m\u00fcsse es sein, den Neubau schlanker und damit g\u00fcnstiger zu machen: \u201eRunter mit \u00fcberzogenen Standards und kostentreibenden DIN-Normen \u2013 und dadurch rauf mit den Neubau-Zahlen. Denn weniger Bau-H\u00fcrden bedeuten mehr neue Wohnungen\u201c, so Kerstin Fischer. Wer die Kosten ins Visier nehme, m\u00fcsse auf den \u201eGeb\u00e4ude-Typ E\u201c setzen. Das \u201eE\u201c stehe dabei f\u00fcr einfaches, erleichtertes und effizientes Bauen.<\/p>\n<p>Konkret bedeute das: geringere St\u00e4rken bei Decken und Au\u00dfenw\u00e4nden. \u201eDamit l\u00e4sst sich schon Geld sparen. Aber auch Baustoffe und damit Energie, Ressourcen und CO2. Entscheidender Kostentreiber ist allerdings die Technik \u2013 also Heizung, L\u00fcftung, Sanit\u00e4r und Elektro. Von der Haustechnik bis zur Einbauk\u00fcche gilt: weniger High-End-Produkte. Das macht das Wohnen am Ende wesentlich g\u00fcnstiger\u201c, sagt Fischer.<\/p>\n<p>Weniger Stellpl\u00e4tze und Tiefgaragen sparen Geld<\/p>\n<p>Au\u00dferdem lie\u00dfen sich durch weniger Pkw-Stellpl\u00e4tze und erst recht durch den Verzicht auf Tiefgaragenpl\u00e4tze enorm Kosten sparen. Die ARGE-Studie warne bei der Analyse der Neubaukosten auch davor, beim L\u00e4rm- und Klimaschutz zu \u00fcberziehen: \u201eEin Beispiel sind dreifach verglaste Fenster. Die m\u00fcssen nicht sein\u201c, so Kerstin Fischer.<\/p>\n<p>Es sei h\u00f6chste Zeit, das Label \u201egut &amp; g\u00fcnstig\u201c an den Wohnungsbau zu kleben. Es sei heute m\u00f6glich, in guter Qualit\u00e4t deutlich g\u00fcnstiger zu bauen. \u201eGenau darin liegt die Chance, jetzt wieder mehr zu bauen \u2013 auch in Halle\u201c, sagt Fischer. Schlie\u00dflich sei es immer noch besser, einfacher zu bauen als gar nicht zu bauen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem spare auch der Staat Geld, wenn er die Bauvorschriften herunterfahre: \u201eSinken die Baukosten, dann sinkt auch die F\u00f6rderung, die der Staat aufbringen muss, damit \u00fcberhaupt gebaut wird. So lassen sich unterm Strich mehr Sozialwohnungen und mehr bezahlbare Wohnungen f\u00f6rdern und damit neu bauen\u201c, sagt die Vorsitzende der IG BAU Sachsen-Anhalt S\u00fcd.<\/p>\n<p>F\u00fcr bundesweit 100.000 Sozialwohnungen, deren Neubau pro Jahr dringend notwendig sei, m\u00fcssten Bund und L\u00e4nder mindestens 11 Milliarden Euro an F\u00f6rdermitteln bereitstellen. Um 60.000 bezahlbare Wohnungen neu zu bauen, seien mindestens 4 Milliarden Euro pro Jahr an Subventionen erforderlich.<\/p>\n<p>Mehr zur Wohnungsbau-Studie, zum \u201eGeb\u00e4ude-Typ E\u201c und zu dem, was jetzt beim Wohnungsbau dringend passieren muss, gibt es im Internet auf der Homepage vom Verb\u00e4ndeb\u00fcndnis Wohnungsbau, dem auch die IG BAU angeh\u00f6rt: <a href=\"http:\/\/www.wohnungsbau-tag.de\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">www.wohnungsbau-tag.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u00a9 H@llAnzeiger Halle\/IGBAU. 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