{"id":179041,"date":"2025-06-10T10:06:11","date_gmt":"2025-06-10T10:06:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/179041\/"},"modified":"2025-06-10T10:06:11","modified_gmt":"2025-06-10T10:06:11","slug":"supercomputer-jupiter-erreicht-rekord-rechenleistung-in-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/179041\/","title":{"rendered":"Supercomputer JUPITER erreicht Rekord-Rechenleistung in Europa"},"content":{"rendered":"<p>(openPR) Der JUPITER-Booster, der von Eviden geliefert wird, ist final mit rund 24.000 GH200 Grace Hopper Superchips von NVIDIA best\u00fcckt, die f\u00fcr hochparallele Anwendungen optimiert sind \u2013 etwa f\u00fcr das KI-Training oder numerisch anspruchsvolle Simulationen.<\/p>\n<p>Damit k\u00f6nnen zum Beispiel gr\u00f6\u00dfte KI-Modelle, sogenannte Large Language Models (LLM) trainiert werden \u2013 bei voller Auslastung ben\u00f6tigt JUPITER daf\u00fcr weniger als eine Woche.<\/p>\n<p>Die Booster-Partition wird zuk\u00fcnftig um eine Cluster-Partition erg\u00e4nzt, die von ParTec geliefert wird und \u00fcber klassische Prozessoren (CPUs) mit hoher Speicherbandbreite verf\u00fcgt. Diese ist speziell f\u00fcr datenintensive Aufgaben vorgesehen.<\/p>\n<p>Mit seiner enormen Rechenkapazit\u00e4t er\u00f6ffnet JUPITER neue M\u00f6glichkeiten in vielf\u00e4ltigen Anwendungsfeldern. Er verbessert die Klima- und Wettersimulation, um unter anderem die Vorhersage von lokalen Extremereignissen wie Starkregen und heftige Gewitter entscheidend zu verbessern. Auch die Entwicklung und Optimierung eines nachhaltigen Energiesystems wird JUPITER deutlich voranbringen.<\/p>\n<p>Herausragende Energieeffizienz<\/p>\n<p>Neue Ma\u00dfst\u00e4be setzt JUPITER ebenfalls in puncto Energieeffizienz \u2013 mit mehr als 60 Milliarden Rechenoperationen pro Watt ist JUPITER der effizienteste unter den 5 leistungsf\u00e4higsten Superrechnern der Welt.<\/p>\n<p>JUPITER ist mit seiner hocheffizienten Warmwasserk\u00fchlung zudem darauf ausgelegt, die im Betrieb erzeugte Abw\u00e4rme zum Heizen von Geb\u00e4uden zu nutzen und soll in das W\u00e4rmenetz des J\u00fclicher Campus eingebunden werden.<\/p>\n<p>Fr\u00fcher Zugang f\u00fcr Forschung und KI<br \/>In J\u00fclich sind der JUPITER Booster und alle Speichersysteme vollst\u00e4ndig aufgebaut und k\u00f6nnen \u00fcber das JUPITER Research and Early Access Program mit mehr als 100 ausgew\u00e4hlten nationalen und internationalen Anwendungen, den GCS Exascale Pioneer Call sowie die ausgerufene Gauss-AI-Compute Competition f\u00fcr KI-Projekte in den n\u00e4chsten Wochen genutzt werden.<\/p>\n<p>F\u00f6rderung<br \/>JUPITER, der \u201eJoint Undertaking Pioneer for Innovative and Transformative Exascale Research\u201c, wird zur H\u00e4lfte von der europ\u00e4ischen Supercomputing-Initiative EuroHPC Joint Undertaking (EuroHPC JU) und zu je einem Viertel vom Bundesministerium f\u00fcr Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR, vormals BMBF) sowie dem Ministerium f\u00fcr Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW NRW) \u00fcber das Gauss Centre for Supercomputing (GCS) finanziert.<\/p>\n<p>Statements<\/p>\n<p>Anders Jensen, Exekutivdirektor der EuroHPC JU:<br \/>&#8222;JUPITER ist ein historischer Meilenstein, der die Rechenleistung Europas bereits vor seiner endg\u00fcltigen Abnahme auf ein noch nie dagewesenes Niveau hebt. Mit seinen Exascale-F\u00e4higkeiten wird JUPITER zu Durchbr\u00fcchen in Wissenschaft, Industrie und Gesellschaft f\u00fchren und Europas technologische Souver\u00e4nit\u00e4t und globale Wettbewerbsf\u00e4higkeit st\u00e4rken. Ich freue mich darauf, zu sehen, wie er in den kommenden Wochen seine volle Leistung erreicht.&#8220;<\/p>\n<p>Ina Brandes, Ministerin f\u00fcr Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen:<br \/>&#8222;K\u00fcnstliche Intelligenz ist der Rohstoff im digitalen Zeitalter. Der Superrechner JUPITER ist die Turbine, damit wir diesen neuen Rohstoff sinnvoll nutzen k\u00f6nnen. Wir sind stolz darauf, dass einer der schnellsten Rechner der Welt im Rheinischen Revier vom J\u00fclich Supercomputing Centre konzipiert wurde. Ich bin sicher, JUPITER wird in Zukunft eine enorme Anziehungskraft f\u00fcr die kl\u00fcgsten K\u00f6pfe der Welt entfalten. Sie werden uns dabei helfen, KI-Anwendungen zu entwickeln, die unseren Alltag einfacher und besser machen. Das gilt f\u00fcr Diagnose- und Therapiem\u00f6glichkeiten in der Medizin ebenso wie f\u00fcr smarte Mobilit\u00e4tsl\u00f6sungen.&#8220;<\/p>\n<p>Prof. Dr. Astrid Lambrecht, Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums J\u00fclich:<br \/>&#8222;JUPITER ist ein zentraler Baustein f\u00fcr Europas digitale Souver\u00e4nit\u00e4t. Er setzt schon heute neue Ma\u00dfst\u00e4be, die sein Potenzial f\u00fcr Wissenschaft und Wirtschaft und Gesellschaft f\u00fcr Anwendungen im Bereich der k\u00fcnstlichen Intelligenz demonstrieren.&#8220;<\/p>\n<p>Prof. Dr. Dr. Thomas Lippert, Direktor des J\u00fclich Supercomputing Centre:<br \/>&#8222;JUPITER ist der H\u00f6hepunkt einer \u00fcber 10 Jahre laufenden Entwicklungsarbeit des JSC mit europ\u00e4ischen und internationalen Partnern. JUPITER wird das weltweit modernste und vielseitigste Exascale-System f\u00fcr hochpr\u00e4zise Simulationen und das Training gr\u00f6\u00dfter KI-Modelle sein.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Disclaimer:<\/strong> F\u00fcr den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder\/ Videos ist ausschlie\u00dflich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdr\u00fccklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen m\u00f6chten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Ver\u00f6ffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"(openPR) Der JUPITER-Booster, der von Eviden geliefert wird, ist final mit rund 24.000 GH200 Grace Hopper Superchips von&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":179042,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,6623,548,663,158,3934,3935,597,13,10756,60404,14,15,12,193],"class_list":{"0":"post-179041","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-campus","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europaeische-union","14":"tag-europe","15":"tag-european-union","16":"tag-forschung","17":"tag-headlines","18":"tag-intelligenz","19":"tag-leistungen","20":"tag-nachrichten","21":"tag-news","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-wissenschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114658514342535927","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/179041","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=179041"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/179041\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/179042"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=179041"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=179041"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=179041"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}