{"id":179045,"date":"2025-06-10T10:08:11","date_gmt":"2025-06-10T10:08:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/179045\/"},"modified":"2025-06-10T10:08:11","modified_gmt":"2025-06-10T10:08:11","slug":"bundesamt-fuer-verfassungsschutz-stellt-bericht-fuer-2024-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/179045\/","title":{"rendered":"Bundesamt f\u00fcr Verfassungsschutz stellt Bericht f\u00fcr 2024 vor"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 10.06.2025 11:03 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Extremismus, Terrorismus und Spionage: Der Verfassungsschutz hat seinen Bericht f\u00fcr 2024 vorgestellt. Das Papier steht auch unter dem Eindruck des Rechtsstreits mit dem rechtsextremen Compact-Magazin.<\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                        <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/korrespondenten\/claudia-kornmeier-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                                            <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Claudia Kornmeier\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/claudia-kornmeier-102.jpg\"\/><br \/>\n                                        <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nW\u00e4hrend Innenminister Alexander Dobrindt in Berlin erkl\u00e4rt, welche Extremisten sein Haus und das Bundesamt f\u00fcr Verfassungsschutz (BfV) f\u00fcr besonders gef\u00e4hrlich halten, m\u00fcssen seine Anw\u00e4lte in Leipzig das Vorgehen in einem dieser F\u00e4lle verteidigen: beim Compact-Verbot. Beim Bundesverwaltungsgericht beginnt dazu heute die m\u00fcndliche Verhandlung.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas Unternehmen, das das Compact-Magazin herausgibt, war vom Verfassungsschutz seit einigen Jahren erst als rechtsextremistischer Verdachtsfall, dann als gesichert rechtsextremistisch eingestuft und beobachtet worden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm Juli 2024 entschied sich das Bundesinnenministerium f\u00fcr ein Verbot. Eine wichtige Rolle von Compact liege in der Popularisierung und weitreichenden Verbreitung rechtsextremistischen Gedankenguts, hie\u00df es zur Begr\u00fcndung. Das Bundesverwaltungsgericht setzte die Vollstreckung des Verbots jedoch vorl\u00e4ufig aus. Nun muss endg\u00fcltig entschieden werden.<\/p>\n<p>    Rechtsextremismus<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nCompact ist einer der Akteure, den der Verfassungsschutz im Bereich Rechtsextremismus im Blick hat.\u00a0Gemessen an den Zahlen ist der Rechtsextremismus nach wie vor die gr\u00f6\u00dfte Gefahr &#8211; eine Einordnung, auf die Innenminister Dobrindt (CSU) anders als seine Vorg\u00e4ngerin Nancy Faeser (SPD) im Vorwort des Verfassungsschutzberichts 2024 verzichtet. Der Verfassungsschutz sch\u00e4tzt das rechtsextremistische Personenpotenzial auf 50.250 Menschen &#8211; das sind 10.000 mehr als 2023. Darunter seien rund 15.300 gewaltbereite Personen &#8211; etwa 1.000 mehr als im Vorjahr.<\/p>\n<p>                    Rechtsextremismuspotenzial laut Verfassungsschutz<\/p>\n<tr>\n<p>                        2022<br \/>\n                        2023<br \/>\n                        2024<br \/>\n                    <\/tr>\n<tr>\n<td>\n                            Insgesamt in Parteien<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            15.500<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            16.300<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            25.000<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<ul>\n<li>&#8222;Die Heimat&#8220; (vormals NPD)<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td>\n                            3.000<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            2.800<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            2.500<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<\/td>\n<td>\n                            &#8211;<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            &#8211;<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            1.200<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<\/td>\n<td>\n                            700<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            800<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            950<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<ul>\n<li>Verdachtsfall &#8222;Alternative f\u00fcr Deutschland&#8220; (AfD) mit &#8222;Junge Alternative&#8220; (JA)<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td>\n                            10.200<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            11.300<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            20.000<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<ul>\n<li>Sonstiges rechtsextremistisches Personenpotenzial in Parteien<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td>\n                            1.150<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            1.100<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            350<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n                            In parteiunabh\u00e4ngigen oder parteiungebundenen Strukturen<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            8.500<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            8.500<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            8.500<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n                            Weitgehend unstrukturiertes rechtsextremistisches Personenpotenzial<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            16.000<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            17.000<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            18.000<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n                            <strong>Summe nach Abzug von Mehrfachzuordnungen<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            <strong>40.000<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            <strong>41.800<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            <strong>51.500<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n                            Davon gewaltorientierte Rechtsextremisten<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            14.000<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            14.500<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            15.300<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBesonders stark gestiegen ist das Personenpotenzial innerhalb der Parteien &#8211; wobei hier insbesondere AfD-Mitglieder zu Buche schlagen. Der Verfassungsschutz geht davon aus, dass mit steigender Mitgliederzahl auch die Zahl extremistischer Personen innerhalb der Partei zugenommen hat. Liberalkonservative Positionen seien \u00f6ffentlich kaum noch wahrnehmbar, w\u00e4hrend Positionen des &#8222;solidarisch-patriotischen&#8220; Lagers zumeist unwidersprochen vertreten w\u00fcrden. Zunehmend sei eine internationale Vernetzung zu beobachten sowie, dass die Grenzen zwischen Partei und Vorfeldorganisationen verschw\u00e4mmen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie AfD ist im Verfassungsschutzbericht weiterhin als rechtsextremistischer Verdachtsfall gelistet. Gegen eine Hochstufung durch den Verfassungsschutz ist sie gerichtlich vorgegangen. Die Beh\u00f6rde <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/afd-verfassungsschutz-rechtsextrem-100.html\" title=\"Verfassungsschutz setzt AfD-Einstufung als rechtsextremistisch vorerst aus\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hatte daraufhin in einer Stillhaltezusage erkl\u00e4rt<\/a>, die AfD bis zu einer Entscheidung des Gerichts nicht als gesichert rechtsextremistische Bestrebung einzustufen und zu bezeichnen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEine &#8222;besorgniserregende Entwicklung&#8220; seien Agitation und Angriffe auf queere Menschen, seit Juni 2024 insbesondere im Zusammenhang mit dem Christopher Street Day (CSD). Bundesweit, vor allem aber in Sachsen und Sachsen-Anhalt, hatte es <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gesellschaft\/csd-anfeindungen-100.html\" title=\"Hasskriminalit\u00e4t: CSD-Paraden unter Polizeischutz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">rechtsextremistische St\u00f6raktionen<\/a> gegeben. Der Verfassungsschutz beobachtet, dass als Organisatoren vermehrt gewaltorientierte rechtextremistische Online-Gruppierungen aufgetreten sind.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nFinanziell gew\u00e4nnen in der rechten Szene Spenden zunehmend an Bedeutung. Einzelne Gro\u00dfspender\u00a0&#8211; auch aus dem Ausland &#8211; finanzierten kostspielige Projekte. Insbesondere f\u00fcr Kampagnen zur Diffamierung von Politikerinnen und Politikern und anderen Personen des \u00f6ffentlichen Lebens sowie zur gezielten Steuerung der \u00f6ffentlichen Meinung w\u00fcrden teils au\u00dfergew\u00f6hnlich hohe Summen aufgewandt.<\/p>\n<p>    Linksextremismus<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm M\u00e4rz 2024 brannte ein Hochspannungsmast in der N\u00e4he des Tesla-Werks Gr\u00fcnheide. Bei Tesla wurde die Produktion unterbrochen, aber auch die umliegenden Gemeinden waren von Stromausf\u00e4llen betroffen. Zu der Tat bekannte sich die als linksextremistisch eingestufte Vulkangruppe.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nLinksextremisten ver\u00fcbten in Deutschland &#8222;nahezu t\u00e4glich&#8220; Straf- und Gewalttaten, hei\u00dft es im Verfassungsschutzbericht. Linksextremistische Gewalt weise eine hohe Brutalit\u00e4t auf &#8211; verbunden mit einer &#8222;\u00e4u\u00dferst gezielten und professionellen Umsetzung&#8220;. Dabei w\u00fcrden auch potenziell t\u00f6dliche Verletzungen in Kauf genommen. Das Personenpotenzial sch\u00e4tzt der Verfassungsschutz auf 38.000 Menschen, darunter 11.200 gewaltbereite.<\/p>\n<p>                    Linksextremismuspotenzial laut Verfassungsschutz<\/p>\n<tr>\n<p>                        2022<br \/>\n                        2023<br \/>\n                        2024<br \/>\n                    <\/tr>\n<tr>\n<td>\n                            Gewaltorientierte Linksextremisten<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            10.800<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            11.200<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            11.200<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n                            Davon Autonome<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            8.300<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            8.300<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            8.600<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n                            Nicht gewaltorientierte dogmatische und sonstige Linksextremisten<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            27.600<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            27.800<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            28.800<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n                            <strong>Summe nach Abzug von Mehrfachzuordnungen<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            <strong>36.500<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            <strong>37.000<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            <strong>38.000<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDurch Sabotage, Sachbesch\u00e4digung und Brandstiftung entstehe j\u00e4hrlich ein Sachschaden in &#8222;mehrstelliger Millionenh\u00f6he&#8220;. Das schade dem Wirtschaftsstandort Deutschland. Hinzu komme: Angriffe auf die Infrastruktur treffe zunehmend auch die Bev\u00f6lkerung durch Ausf\u00e4lle bei der Energieversorgung, der Telekommunikation oder Bussen und Bahnen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Verfassungsschutz geht davon aus, dass es auch k\u00fcnftig &#8222;zahlreiche Angriffe auf Unternehmen und kritische oder sonstige Infrastrukturen&#8220; geben wird. Die Wahlerfolge und hohen Umfragewerte der AfD belegten in den Augen gewaltbereiter Linksextremisten, dass ein gewaltfreies Engagement gegen die rechte Szene unwirksam sei.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBei &#8222;ungehindertem Fortgang der Radikalisierung&#8220; k\u00f6nnte ein &#8222;neuer Linksterrorismus&#8220; entstehen, der zu weiterer Gewalt gegen Staat und Polizei f\u00fchren k\u00f6nnte. Diese Einsch\u00e4tzung war bereits im Verfassungsschutzbericht 2023 enthalten.<\/p>\n<p>    Islamismus<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm vergangenen Sommer hatten mehrere Anschl\u00e4ge das Land ersch\u00fcttert. Die Gef\u00e4hrdung durch islamistischen Terrorismus sei &#8222;anhaltend hoch&#8220;. Nach wie vor seien israelische und j\u00fcdische Ziele besonders gef\u00e4hrdet &#8211; wegen des Kriegs in Gaza.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm Blick hat der Verfassungsschutz weiterhin den Islamischen Staat (IS). Die Terrormiliz setze zum einen auf geschulte T\u00e4ter, die als Gruppe komplexe Anschl\u00e4ge durchf\u00fchrten, und zum anderen auf Einzelt\u00e4ter, die im Internet rekrutiert oder radikalisiert w\u00fcrden und mit leicht verf\u00fcgbaren Mitteln wie Messern oder Fahrzeugen Anschl\u00e4ge ver\u00fcbten. F\u00fcr Letzteres seien die Anschl\u00e4ge von Mannheim und Solingen Beispiele.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas Personenpotenzial liegt aus Sicht des Verfassungsschutzes bei 28.280 Menschen, darunter 9.540 gewaltbereite Personen. Die Beh\u00f6rde beobachtet au\u00dferdem, dass Minderj\u00e4hrige eine immer gr\u00f6\u00dfere Rolle spielten. So wurden im Fr\u00fchjahr vier Jugendlichen im Alter von 15 und 16 Jahren aus Nordrhein-Westfalen und Baden-W\u00fcrttemberg festgenommen, die sich online zu Anschl\u00e4gen auf christliche und j\u00fcdische Einrichtungen verabredet haben sollen.<\/p>\n<p>    Delegitimierung<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Kategorie &#8222;verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates&#8220; taucht auch in diesem Verfassungsschutzbericht wieder auf. Sie war 2021 eingef\u00fchrt und seitdem kritisiert worden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nErfasst werden sollen in dieser Kategorie Bestrebungen, die wesentlichen Verfassungsgrunds\u00e4tze au\u00dfer Kraft zu setzen oder die Funktionsf\u00e4higkeit des Staates oder seiner Einrichtungen zu beeintr\u00e4chtigen. Es geht darum, demokratische Entscheidungsprozesse und Institutionen ver\u00e4chtlich zu machen oder &#8211; wenn dazu aufgerufen wird &#8211; beh\u00f6rdliche oder gerichtliche Anordnungen und Entscheidungen zu ignorieren.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAus Sicht von Kritikern geht das zu weit. Zu einfach k\u00f6nne dadurch auch legitime Kritik an der Regierung oder an staatlichen Institutionen davon erfasst werden.<\/p>\n<p>    Spionage<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZunehmend in den Fokus ger\u00fcckt ist in den vergangenen Jahren eine weitere Aufgabe des Verfassungsschutzes: die Beobachtung von Spionage, Desinformation, ausl\u00e4ndischer Einflussnahme und Sabotage. Russland, China, Iran und die T\u00fcrkei seien dabei unver\u00e4ndert die Hauptakteure. Die Zahl der Hinweise auf russische Sabotage sei 2024 &#8222;erheblich&#8220; gestiegen. In mehreren F\u00e4llen ermittelt der Generalbundesanwalt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nVor der Bundestagswahl hatte der Verfassungsschutz wiederholt vor ausl\u00e4ndischer Einflussnahme gewarnt. In dem aktuell vorgestellten Jahresbericht spielt das noch keine gro\u00dfe Rolle. Der Verfassungsschutz hatte aber bereits im April mitgeteilt, dass es zwar nicht so schlimm gekommen sei wie bef\u00fcrchtet. Russland habe sich aber als Hauptakteur best\u00e4tigt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nVideos, Text- und Bildbeitr\u00e4ge mit Fehlinformationen seien verbreitet worden, zum Teil mit\u00a0K\u00fcnstlicher Intelligenz\u00a0generiert &#8211; meist gerichtet gegen einzelne Parteien beziehungsweise Personen. Dabei seien die f\u00fcr Russland eher vorteilhaften politischen Positionen, Personen und Parteien durch positive Darstellungen unterst\u00fctzt worden &#8211; und umgekehrt.<\/p>\n<p>    Vakante Spitze<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAu\u00dfergew\u00f6hnlich ist, dass der Innenminister den Verfassungsschutzbericht dieses Jahr nicht gemeinsam mit dem Verfassungsschutzpr\u00e4sidenten vorstellt, sondern mit dem BfV-Vize Sinan Selen. Die Spitze der Beh\u00f6rde ist seit dem gescheiterten Versuch von Thomas Haldenwang, f\u00fcr die CDU in den Bundestag einzuziehen, verwaist.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nFaeser wollte den Posten urspr\u00fcnglich schnell nachbesetzen. Daraus ist jedoch nichts geworden. Ihr Nachfolger l\u00e4sst sich damit nun Zeit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 10.06.2025 11:03 Uhr Extremismus, Terrorismus und Spionage: Der Verfassungsschutz hat seinen Bericht f\u00fcr 2024 vorgestellt. 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