{"id":179355,"date":"2025-06-10T12:54:15","date_gmt":"2025-06-10T12:54:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/179355\/"},"modified":"2025-06-10T12:54:15","modified_gmt":"2025-06-10T12:54:15","slug":"schleppender-wohnungsbau-in-duisburg-radio-duisburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/179355\/","title":{"rendered":"Schleppender Wohnungsbau in Duisburg &#8211; Radio Duisburg"},"content":{"rendered":"<p class=\"small date article__date\">Ver\u00f6ffentlicht:\u00a0Dienstag, 10.06.2025 14:01<\/p>\n<p>Die Wohnungsnot in Deutschland macht auch vor Duisburg nicht halt. W\u00e4hrend bundesweit \u00fcber bezahlbaren Wohnraum diskutiert wird, fordert die IG BAU konkrete Taten f\u00fcr unsere Stadt. Mit 593 neuen Wohnungen in Duisburg im vergangenen Jahr liegt enormes Potenzial brach \u2013 doch der Weg zu mehr Neubau f\u00fchrt \u00fcber weniger B\u00fcrokratie und g\u00fcnstigere Baustandards.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\" Duisburg hinkt beim Wohnungsbau hinterher. Von den 593 neu gebauten Wohnungen entstanden lediglich 150 in Ein- und Zweifamilienh\u00e4usern.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/facharbeiter.jpg&#038;crop=0x37x1772x1108&#038;resize=1280x800&#038;dt=202506101335210.jpeg\" data-size=\"1280x800\"\/>\u00a9 IG Bau<\/p>\n<p class=\"ql-align-justify\">Die Bilanz des vergangenen Jahres zeigt deutlich: In Duisburg ist beim Thema Wohnungsbau noch Luft nach oben. Von den 593 neu gebauten Wohnungen entstanden lediglich 150 in Ein- und Zweifamilienh\u00e4usern. Die Gesamtinvestition belief sich auf 96,9 Millionen Euro \u2013 eine beachtliche Summe, die jedoch angesichts des Bedarfs an Sozialwohnungen und bezahlbarem Wohnraum nur ein Tropfen auf den hei\u00dfen Stein ist.<\/p>\n<p>Der Schl\u00fcssel liegt in einfacheren Baustandards<\/p>\n<p class=\"ql-align-justify\">Die L\u00f6sung f\u00fcr mehr Wohnungsbau sieht die Gewerkschaft im &#8222;Geb\u00e4ude-Typ E&#8220; \u2013 einem Konzept f\u00fcr einfaches, erleichtertes und effizientes Bauen. Eine aktuelle Studie des staatlichen Bauforschungsinstituts ARGE aus Kiel belegt: Die reinen Baukosten lassen sich um ein Viertel bis zu einem Drittel senken, ohne die Wohnqualit\u00e4t drastisch zu beeintr\u00e4chtigen. Konkret bedeutet das geringere Wandst\u00e4rken, weniger aufwendige Haustechnik und den Verzicht auf kostspielige Extras wie Tiefgaragenpl\u00e4tze.\u00a0<\/p>\n<p>Weniger B\u00fcrokratie, mehr Wohnungen<\/p>\n<p class=\"ql-align-justify\">Der Ruf nach Entb\u00fcrokratisierung wird in der Baubranche immer lauter. \u00dcberzogene DIN-Normen und komplizierte Genehmigungsverfahren treiben nicht nur die Kosten in die H\u00f6he, sondern verz\u00f6gern auch dringend ben\u00f6tigte Bauprojekte. Die IG BAU setzt auf das Motto &#8222;gut &amp; g\u00fcnstig&#8220; \u2013 eine Philosophie, die beweist, dass Qualit\u00e4t und Erschwinglichkeit keine Gegens\u00e4tze sein m\u00fcssen. Dieser Ansatz k\u00f6nnte auch dem Staat helfen: Sinken die Baukosten, reduziert sich automatisch der F\u00f6rderbedarf f\u00fcr Sozialwohnungen. So lie\u00dfen sich mit dem gleichen Budget mehr bezahlbare Wohnungen realisieren. F\u00fcr 100.000 neue Sozialwohnungen bundesweit w\u00e4ren mindestens 11 Milliarden Euro n\u00f6tig, f\u00fcr 60.000 bezahlbare Wohnungen weitere 4 Milliarden Euro j\u00e4hrlich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ver\u00f6ffentlicht:\u00a0Dienstag, 10.06.2025 14:01 Die Wohnungsnot in Deutschland macht auch vor Duisburg nicht halt. 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