{"id":179553,"date":"2025-06-10T14:47:22","date_gmt":"2025-06-10T14:47:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/179553\/"},"modified":"2025-06-10T14:47:22","modified_gmt":"2025-06-10T14:47:22","slug":"neue-spur-ermittler-finden-verdaechtige-objekte-in-portugal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/179553\/","title":{"rendered":"Neue Spur? Ermittler finden verd\u00e4chtige Objekte in Portugal"},"content":{"rendered":"<p class=\"font-sans font-medium\"> Neue Spur im Fall \u201eMaddie\u201c? Die Polizei findet offenbar verd\u00e4chtige Gegenst\u00e4nde in Portugal. Nun sollen sie forensisch untersucht werden. <\/p>\n<p>Bei der mehrt\u00e4gigen<strong> Suchaktion<\/strong> im Fall Madeleine McCann an <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/portugal\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1657723970\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Portugals<\/a> Atlantikk\u00fcste sind offenbar mehrere Objekte entdeckt worden, die nun von der Polizei im Labor genauer untersucht werden. Wie portugiesische Medien berichten, wurden unter anderem Kleidungsreste und Knochen gefunden. Die Ermittler \u00e4u\u00dferten sich offiziell bisher nicht dazu, ob die Fundst\u00fccke etwas mit dem Verschwinden Madeleines zu tun haben k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Anfang Mai 2007, also vor etwas mehr als 18 Jahren, war in Praia da Luz die damals dreij\u00e4hrige <strong>Madeleine McCann <\/strong>verschwunden. Die Polizei vermutet, dass \u201eMaddie\u201d entf\u00fchrt und ermordet worden ist. Als Hauptverd\u00e4chtigen sieht die deutsche Staatsanwaltschaft den 48-j\u00e4hrigen Deutschen Christian B., der derzeit in Deutschland eine Gef\u00e4ngnisstrafe wegen Vergewaltigung einer 72 Jahre alten Frau absitzt.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/409215351_1749376359_v16_9_1200.jpeg\" class=\"block w-full aspect-[16\/9] \" alt=\"Maddie McCann\" title=\"Blumen stehen vor einem Bild, das die verschwundene Madeleine McCann auf einem Foto zeigt, das ihre Eltern im Zusammenhang mit dem Verschwinden des Kindes ver\u00f6ffentlicht haben. \" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>\n      Blumen stehen vor einem Bild, das die verschwundene Madeleine McCann auf einem Foto zeigt, das ihre Eltern im Zusammenhang mit dem Verschwinden des Kindes ver\u00f6ffentlicht haben.<br \/>\n      \u00a9 Luis Forra\/LUSA\/epa\/dpa | Luis Forra\n    <\/p>\n<p>    \u201eMaddie\u201c McCann: Deutscher Verd\u00e4chtiger r\u00fcckt erneut in Fokus der Ermittlungen  <\/p>\n<p>Diese Vergewaltigung ereignete sich 2005 ebenfalls in Praia da Luz. Christian B. soll zudem gegen\u00fcber einem anderen Gef\u00e4ngnisinsassen und auch gegen\u00fcber einem fr\u00fcheren Bekannten Andeutungen gemacht haben, dass er etwas \u00fcber den Verbleib \u201eMaddies\u201c wisse.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>    Auch interessant<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/409179863_1748961935_v1_1_200.jpeg\" class=\"block w-full aspect-[1\/1] \" alt=\"Neue Suche nach Maddie in Portugal\" title=\"03.06.2025, Portugal, Atalaia: Durchsuchungsteams durchsuchen im Zusammenhang mit dem Verschwinden der britischen damals drei Jahre alten Madeleine McCann im Jahr 2007 ein verlassenes Grundst\u00fcck westlich von Praia De Luz. Foto: James Manning\/PA Wire\/dpa +++ dpa-Bildfunk +++\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Beamte der portugiesischen Kripo und des deutschen Bundeskriminalamtes hatten ein Gebiet nahe von Praia da Luz unter die Lupe genommen, in dem Christian B. zum Zeitpunkt von <strong>Madeleines Verschwinden<\/strong> gewohnt hatte. Sie durchsuchten Geb\u00e4ude, Ruinen, Brunnen und zahlreiche Grundst\u00fccke. Dabei kamen auch Bodenradare, Bagger und Drohnen zum Einsatz.<\/p>\n<p>\u201eBei der Suche wurden mehrere Gegenst\u00e4nde sichergestellt, die von der deutschen Polizei n\u00e4her untersucht werden sollen\u201d, berichtete der TV-Sender CNN Portugal. Die Materialien sollen nun im <strong>Polizeilabor <\/strong>sorgf\u00e4ltig analysiert werden, \u201eum ihre m\u00f6gliche Relevanz f\u00fcr die Ermittlungen zu bewerten\u201d, hie\u00df es in der Tageszeitung Correio da Manh\u00e3.<\/p>\n<p>   Polizist: \u201eEs ist wie die sprichw\u00f6rtliche Suche nach der Nadel im Heuhaufen\u201c  <\/p>\n<p>Dem ersten Eindruck nach k\u00f6nnte es sich bei den Knochen um Tierreste gehandelt haben, wird weiter berichtet. Ob sich das best\u00e4tigt, wird man sehen. In einem anderen spektakul\u00e4ren <strong>Vermisstenfall <\/strong>von zwei Kindern vor 14 Jahren in <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/spanien\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1625824645\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Spanien<\/a> wurden gefundene Knochenreste zun\u00e4chst auch einem Tier zugeordnet. Erst nach mehreren forensischen Analysen wurde schlie\u00dflich bewiesen, dass die \u00dcberreste zweifelsfrei von den beiden verschwundenen Kinder Ruth und Jos\u00e9 stammten. Sie waren von ihrem Vater get\u00f6tet und verbrannt worden.<\/p>\n<p>Der Chef der portugiesischen Kriminalpolizei, Lu\u00eds Neves, beschrieb die erneute Suchaktion in Portugal als sehr schwierig: \u201eEs ist wie die sprichw\u00f6rtliche Suche nach der Nadel im Heuhaufen\u201c, sagte er dem\u00a0privaten Radiosender Renascen\u00e7a. Neves erl\u00e4uterte, dass es sich um eine Aktion im Zuge der europ\u00e4ischen Ermittlungskooperation gehandelt habe. Die neuerliche Suche sei von den deutschen Beh\u00f6rden beantragt worden. Zu den Ergebnissen wollte sich Neves nicht \u00e4u\u00dfern.<\/p>\n<p>    Auch interessant<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/407338918_1727280386_v1_1_200.jpeg\" class=\"block w-full aspect-[1\/1] \" alt=\"Christian B. am Mittwoch im Landgericht Braunschweig. \" title=\"Christian B. am Mittwoch im Landgericht Braunschweig. \" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>   Ehemaliger Ermittlungschef \u00e4u\u00dfert Kritik an deutschen Ermittlern  <\/p>\n<p>Im Zusammenhang mit der neuen Suche meldete sich ebenfalls der fr\u00fchere portugiesische Ermittlungschef Gon\u00e7alo Amaral zu Wort. Er war damals abgesetzt worden, nachdem ihm schwere Fehler bei der <strong>Aufkl\u00e4rung des Falles Madeleine<\/strong> vorgeworfen worden waren. Amaral \u00e4u\u00dferte nun Kritik an den deutschen Ermittlern, die den mehrfach vorbestraften Sexualstraft\u00e4ter Christian B. als Hauptverd\u00e4chtigen sehen. Die aufw\u00e4ndige neuerliche Suchaktion sei v\u00f6llig unn\u00f6tig gewesen, sagte er.<\/p>\n<p>Nach Amarals Meinung hat B. nichts mit dem Fall zu tun und werde von der deutschen Polizei zum \u201eS\u00fcndenbock\u201d gemacht, obwohl man nichts gegen den Mann in der Hand habe. Amaral hatte damals Madeleines Eltern, Kate und Gerry McCann, verd\u00e4chtigt, etwas mit dem Verschwinden <strong>\u201eMaddies\u201d <\/strong>zu tun zu haben.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/405708210_1744117326_v1_1_200.jpeg\" class=\"block w-full aspect-[1\/1] \" alt=\"144885_248_cover.jpg\" title=\"144885_248_cover.jpg\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>F\u00fcr diese Anschuldigung konnte Amaral jedoch keine <strong>Beweise<\/strong> vorlegen und musste schlie\u00dflich seinen Hut nehmen. Portugals Kripo entschuldigte sich sp\u00e4ter bei den Eltern und erkl\u00e4rte offiziell, dass es keine Hinweise auf eine Verwicklung von Kate und Gerry McCann gebe.<\/p>\n<p>   Das Beste am Sonntag<\/p>\n<p class=\"text-body2 mt-2\">Die besten Geschichten der Woche \u2013 exklusiv ausgew\u00e4hlt von Birgitta Stauber.<\/p>\n<p class=\"text-caption text-copy-secondary\">\n          Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der<br \/>\n          <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/service\/newsletter-adconsent\" class=\"text-overline text-copy-accent-negative dark:underline\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Werbevereinbarung<\/a><br \/>\n          zu.\n        <\/p>\n<p>Trotzdem h\u00e4lt Amaral bis heute an seiner <strong>Hypothese<\/strong> fest, die er auch schon seit L\u00e4ngerem in einem Buch verbreitet. Dem portugiesischen Nachrichtensender Now sagte er k\u00fcrzlich: \u201eWer sind in solchen F\u00e4llen von verschwundenen Kindern normalerweise die Hauptverd\u00e4chtigen? Es sind diejenigen, die f\u00fcr ihre Obhut verantwortlich sind.\u201d\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Neue Spur im Fall \u201eMaddie\u201c? Die Polizei findet offenbar verd\u00e4chtige Gegenst\u00e4nde in Portugal. 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