{"id":179569,"date":"2025-06-10T14:55:10","date_gmt":"2025-06-10T14:55:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/179569\/"},"modified":"2025-06-10T14:55:10","modified_gmt":"2025-06-10T14:55:10","slug":"rtl-ntv-trendbarometer-deutliche-mehrheit-unterstuetzt-dobrindts-zurueckweisungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/179569\/","title":{"rendered":"RTL\/ntv-Trendbarometer: Deutliche Mehrheit unterst\u00fctzt Dobrindts Zur\u00fcckweisungen"},"content":{"rendered":"<p>                    RTL\/ntv-Trendbarometer<br \/>\n                Deutliche Mehrheit unterst\u00fctzt Dobrindts Zur\u00fcckweisungen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              10.06.2025, 15:47 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Juristisch und politisch sind die von Bundesinnenminister Dobrindt angeordneten Zur\u00fcckweisungen von Asylsuchenden an den deutschen Au\u00dfengrenzen umstritten. In der Bev\u00f6lkerung hingegen scheint der CSU-Politiker mehrheitlich einen Nerv zu treffen.<\/strong><\/p>\n<p>Die verst\u00e4rkten Zur\u00fcckweisungen von Migranten an den deutschen Au\u00dfengrenzen treffen bei einer deutlichen Mehrheit auf Zustimmung. Dem neuen RTL\/ntv-Trendbarometer zufolge erachten 63 Prozent der Befragten das von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt angeordnete Vorgehen der Bundespolizei als richtig. Dagegen gaben 32 Prozent an, dies nicht richtig zu finden. <\/p>\n<p>Die Oppositionsparteien Gr\u00fcne und Linke werfen Dobrindt Rechtsbruch vor sowie eine Verunsicherung der Bundespolizisten in ihrer t\u00e4glichen Arbeit. Zudem hat das Verwaltungsgericht Berlin Anfang vergangener Woche die Zur\u00fcckweisung von drei Somaliern als rechtswidrig eingestuft. Dobrindt will unter Verweis auf sinkende Asylzahlen seinen Kurs dennoch fortsetzen.<\/p>\n<p>Nach Angaben der Bundespolizei wurden im Zeitraum vom 8. Mai bis 4. Juni 160 Migranten an den deutschen Landgrenzen abgewiesen, obwohl sie explizit Asyl forderten. Insgesamt hat die Bundespolizei in diesem Zeitraum demnach 4128 unerlaubte Einreisen festgestellt und davon 3279 Menschen abgewiesen. Im Mai 2024 lag die Zahl aller irregul\u00e4ren Einreisen noch bei 7124 und war auch damals schon im Sinken begriffen, nachdem die Ampel-Regierung schrittweise Grenzkontrollen eingef\u00fchrt und das Vorgehen gegen Schleuser verst\u00e4rkt hatte.<\/p>\n<\/p>\n<p>Dass mit Ausnahme verletzlicher Personen nun auch Asylsuchenden der Grenz\u00fcbertritt und eine Pr\u00fcfung des Asylgesuchs verwehrt wird, finden vor allem die Anh\u00e4nger von Union und AfD gut. 80 Prozent der Anh\u00e4nger von CDU und CSU sowie 92 Prozent der AfD-Anh\u00e4nger werten das Vorgehen als &#8222;richtig&#8220;. Unter den SPD-Anh\u00e4ngern halten 45 Prozent die Zur\u00fcckweisungen f\u00fcr &#8222;richtig&#8220;, 46 finden sie &#8222;nicht richtig&#8220;. Unter den Anh\u00e4ngern der Gr\u00fcnen stufen 25 Prozent der Befragten die Zur\u00fcckweisungen als &#8222;richtig&#8220; ein, 72 Prozent lehnen sie dagegen ab. Bei den Anh\u00e4ngern der Linke sind es gar 82 Prozent, die die Zur\u00fcckweisungen falsch finden und nur 18 Prozent, die sie als &#8222;richtig&#8220; erachten.<\/p>\n<p>37 Prozent aller Befragten gaben an, mit Dobrindts Arbeit als Bundesinnenminister zufrieden zu sein, w\u00e4hrend 43 Prozent nicht zufrieden sind. 20 Prozent hatten zu Dobrindt gar keine Meinung. Den gr\u00f6\u00dften Zuspruch genie\u00dft der CSU-Politiker naturgem\u00e4\u00df unter den Unionsanh\u00e4ngern. Der Wert von 56 Prozent ist aber ausbauf\u00e4hig. Unter den Anh\u00e4ngern von SPD, Gr\u00fcnen, Linken und AfD ist jeweils nur eine Minderheit zufrieden mit Dobrindt nach dessen ersten vier Wochen im Amt.<\/p>\n<p>Keine Mehrheit f\u00fcr Asylrecht-Aus<\/p>\n<p>Im seit Jahren wabernden Streit um den richtigen Kurs in der Migrationspolitik hatten auch Unionspolitiker wiederholt das geltende Asylrecht infrage gestellt, weil die notwendige Pr\u00fcfung von Asylgesuchen einer Vielzahl von Menschen die Einreise nach Deutschland erm\u00f6glicht, aber kaum jemand als asylberechtigt anerkannt wird. Stattdessen handelt es sich \u00fcberwiegend um schutzbed\u00fcrftige Menschen, die wegen Konflikten in ihren Herkunftsl\u00e4ndern zumeist einen befristeten Schutzstatus zugesprochen bekommen. SPD, Gr\u00fcne und Linke lehnen eine \u00c4nderung des im Grundgesetz verankerten Asylrechts dennoch entschieden ab.<\/p>\n<p>Auch eine Mehrheit von 54 Prozent der Befragten stimmte auf Nachfrage im RTL\/ntv-Trendbarometer der Aussage zu, das geltende Asylrecht solle beibehalten werden. 34 Prozent der Befragten pl\u00e4dierten f\u00fcr eine Einschr\u00e4nkung des Asylrechts. 9 Prozent forderten dessen g\u00e4nzliche Abschaffung. F\u00fcr eine Einschr\u00e4nkung sprachen sich unter anderem 50 Prozent der AfD-Anh\u00e4nger, 40 Prozent der Unionsanh\u00e4nger und auch 30 Prozent der SPD-Anh\u00e4nger aus. Bei den Anh\u00e4ngern von Gr\u00fcnen und Linken ist eine deutliche Mehrheit von 83 beziehungsweise 90 Prozent f\u00fcr einen Beibehalt der geltenden Regelung.<\/p>\n<p>Die Daten zum RTL\/ntv-Trendbarometer \u00fcber Alexander Dobrindt und die Zur\u00fcckweisungen wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von RTL Deutschland zwischen dem 5. und 6. Juni erhoben. Datenbasis: 1009 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: plus\/minus 3 Prozentpunkte. <\/p>\n<p>Weitere Informationen zu Forsa <a href=\"https:\/\/forsa.de\/methoden\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">hier<\/a>.<br \/><a href=\"https:\/\/media.rtl.com\/news\/allemarken\/umfragen\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Forsa-Umfragen im Auftrag von RTL Deutschland<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"RTL\/ntv-Trendbarometer Deutliche Mehrheit unterst\u00fctzt Dobrindts Zur\u00fcckweisungen 10.06.2025, 15:47 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. Mehr Infos&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":179570,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1773],"tags":[20,1680,29,214,30,382,16,42252,471,1780,10563,215,35177],"class_list":{"0":"post-179569","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-serien","8":"tag-alexander-dobrindt","9":"tag-asylpolitik","10":"tag-deutschland","11":"tag-entertainment","12":"tag-germany","13":"tag-migration","14":"tag-politik","15":"tag-rtl-ntv-trendbarometer","16":"tag-serien","17":"tag-series","18":"tag-umfragen","19":"tag-unterhaltung","20":"tag-zurueckweisungen-an-grenzen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114659650647850340","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/179569","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=179569"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/179569\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/179570"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=179569"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=179569"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=179569"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}