{"id":179706,"date":"2025-06-10T16:07:11","date_gmt":"2025-06-10T16:07:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/179706\/"},"modified":"2025-06-10T16:07:11","modified_gmt":"2025-06-10T16:07:11","slug":"baufaellige-orte-in-brandenburg-verlassene-bahnhoefe-werden-neu-belebt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/179706\/","title":{"rendered":"Bauf\u00e4llige Orte in Brandenburg: Verlassene Bahnh\u00f6fe werden neu belebt"},"content":{"rendered":"<p>\tBauf\u00e4llige Orte in Brandenburg<br \/>\n\t &#8211; <\/p>\n<p>\t\tVerlassene Bahnh\u00f6fe werden neu belebt<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/1749571631_788_size=708x398.jpg\" alt=\"Studierende der BTU Cottbus im Juni 2025 auf der &quot;Wiese f\u00fcr Alle&quot; in Neupetershain neben dem Bahnhof. (Quelle: rbb24\/Jasmin Schomber)\" title=\"Studierende der BTU Cottbus im Juni 2025 auf der &quot;Wiese f\u00fcr Alle&quot; in Neupetershain neben dem Bahnhof. (Quelle: rbb24\/Jasmin Schomber)\" id=\"1833026515\"\/><\/p>\n<p>rbb24\/Jasmin Schomber<\/p>\n<p>Video: rbb24 | 10.06.2025 | St\u00f6rmann\/Schomber-Krause | Bild: rbb24\/Jasmin Schomber <\/p>\n<p>Viele Bahnh\u00f6fe in S\u00fcdbrandenburg verfallen. Vereine und Kommunen wollen die leerstehenden Geb\u00e4ude reaktivieren und entwickeln Nutzungskonzepte zur Rettung. Ein Beispiel ist der Bahnhof Neupetershain.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_0\"\/><\/p>\n<p>Die Fassade des zweist\u00f6ckigen Backsteingeb\u00e4udes br\u00f6ckelt, die Fenster sind mit Holzplatten zugenagelt und das Gel\u00e4nde von Baustellenz\u00e4unen umgeben. Zwischen Cottbus und Dresden liegt der halbverfallene Bahnhof Neupetershain (Oberspreewald-Lausitz), er steht seit mehreren Jahren leer. \u00c4hnlich sehen viele alte Bahnh\u00f6fe in S\u00fcdbrandenburg aus, wie in Vetschau, Senftenberg oder Drebkau.<\/p>\n<p>Im Rahmen des Projekts &#8222;Heimat gestalten&#8220; diskutierten Studierende der BTU Cottbus-Senftenberg daher am Dienstag mit Planern, Kulturakteuren und kommunalen Vertretern \u00fcber Zukunftsideen f\u00fcr die leerstehenden Geb\u00e4ude. Unter dem Titel &#8222;Alte Orte, neue (T)R\u00e4ume&#8220; ging es per Exkursion vom Spreewaldbahnhof Cottbus durch die Region nach Neupetershain. Die zentrale Frage: Wie k\u00f6nnen aus den verlassenen Bahnh\u00f6fen neue R\u00e4ume f\u00fcr die Gemeinschaft entstehen?<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/teaserbox_1586290856\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_415534010\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\tKulturzentrum mit Kabarett geplant <\/p>\n<p>F\u00fcr den Bahnhof Neupetershain ist zum Beispiel ein Umbau zum Kulturstandort geplant. Der Verein &#8222;Neupetershainer Geschichte&#8220; engagiert sich seit 2021 f\u00fcr die Wiederbelebung des alten Bahnhofs. Zusammen mit dem Institut f\u00fcr neue Industriekultur Cottbus (INIK) gaben sie daf\u00fcr zuletzt eine Machbarkeitsstudie in Auftrag. &#8222;Wir lassen gerade unsere Ideen auf Wirtschaftlichkeit \u00fcberpr\u00fcfen&#8220;, sagte der Sprecher des Vereins, Steffen Soult, dem rbb am Dienstag. Eine dieser Ideen ist ein Kabarett. &#8222;Die Menschen lachen einfach zu wenig&#8220;, so Soult. &#8222;Und das gibt es hier nicht in der Gegend. Das hat entsprechend Mehrwert und zieht Leute aus der ganzen Umgebung.&#8220;<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_1258203536\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\tDiskussion \u00fcber Voraussetzungen und F\u00f6rderungen f\u00fcr Bahnhofsprojekte<\/p>\n<p>Im Rahmen der Diskussionen wurde am Dienstag beraten, welche Voraussetzungen die Bahnh\u00f6fe haben und welche F\u00f6rderungen dabei infrage kommen. &#8222;Solche Projekte brauchen politischen R\u00fcckhalt. Daf\u00fcr m\u00fcssen sie zeigen, dass sie ernsthaft und langfristig gedacht sind&#8220;, sagte Lars Scharnholz, Mitarbeiter des INIK. Auch technische Voraussetzungen wie Strom und Entw\u00e4sserung seien entscheidend.<\/p>\n<p>F\u00f6rdermittel von bis zu 90 Prozent seien m\u00f6glich, wenn ein Projekt als tragf\u00e4hig eingestuft werde. Bisher sind laut dem Verein etwa 300.000 Euro an Spenden und F\u00f6rdergeldern in das Projekt geflossen. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie kommen voraussichtlich 2026.<\/p>\n<p>Bereits 2023 hatte ein Festival mit dem Titel &#8222;Unsere Bahnh\u00f6fe in Brandenburg&#8220; das Geb\u00e4ude f\u00fcr drei Tage kulturell wiederbelebt. Kombiniert wurde das Festival mit einer Konferenz, bei der Bahnhofseigent\u00fcmer, Deutsche Bahn und der Verkehrsbund Berli-Brandenburg (VBB) \u00fcber Ideen diskutierten.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/teaserbox\"\/><\/p>\n<ul>\n<li class=\"count1 doctypebeitrag first last layoutbeitrag_av layoutstandard manualteaser odd\">\n<a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/panorama\/beitrag\/2024\/03\/haus-der-offiziere-wuensdorf-rote-armee-brandenburg.html\" class=\"beitrag\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/1749571631_628_size=320x180.jpg\" alt=\"Haus der Offiziere. (Quelle: rbb)\" title=\"Haus der Offiziere. (Quelle: rbb)\" id=\"articlesContList_teaserbox_teaserList_manualteaser_1668392647\"\/><\/a><\/p>\n<p>rbb<\/p>\n<p>\t\t<a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/panorama\/beitrag\/2024\/03\/haus-der-offiziere-wuensdorf-rote-armee-brandenburg.html\" class=\"beitrag\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Prachtbau in W\u00fcnsdorf &#8211;<br \/>\n\t\t\tNeues Leben im Haus der Offiziere?<\/p>\n<p>\t\t<\/a><\/p>\n<p>Einst war das Haus der Offiziere in W\u00fcnsdorf ein Prachtbau \u2013 mittlerweile br\u00f6ckelt der Putz gewaltig. Seit vor Jahrzehnten die Rote Armee hier abzog, steht das Geb\u00e4ude leer. Aber jetzt tut sich vielleicht was. Von Alexander Goligowski <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_1126860294\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\tViele Bahnh\u00f6fe in privater Hand<\/p>\n<p>Viele der verfallenen Bahnhofsgeb\u00e4ude in Brandenburg wurden privat verkauft. Von 310 Stationen sind laut der Deutschen Bahn (DB) nur noch 28 im Besitz der DB. Der Gro\u00dfteil wurde in den 90er Jahren an Kommunen oder private Investoren verkauft. Wo die neuen Eigent\u00fcmer kein Interesse an einer Nachnutzung haben, bleiben die Geb\u00e4ude dem Verfall \u00fcberlassen.<\/p>\n<p>In den letzten Jahren wurden jedoch auch eine Reihe von Nutzungskonzepten entwickelt und teilweise auch umgesetzt. In Senftenberg soll in den alten Bahnhof eine Stadtbibliothek einziehen. In Lauchhammer wird das Gel\u00e4nde grundlegend umgestaltet, mit neuen R\u00e4umen f\u00fcr die Gemeinde. In Annah\u00fctte, bei Schipkau, baute ein Architekt das alte Bahnhofsgeb\u00e4ude in ein Tonstudio um. Und in Herzberg (Elbe-Elster) kaufte die Kommune das Geb\u00e4ude zur\u00fcck, restaurierte es und nutzt es seitdem neben der gewerblichen Vermietung f\u00fcr kulturelle Veranstaltungen.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_1\"\/><\/p>\n<p>Sendung: rbb24, 10.06.2025, 16 Uhr <\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text\"\/><\/p>\n<p><a class=\"ico ico_arrow_wide_up\" title=\"An den Anfang\" href=\"#top\">  <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bauf\u00e4llige Orte in Brandenburg &#8211; Verlassene Bahnh\u00f6fe werden neu belebt rbb24\/Jasmin Schomber Video: rbb24 | 10.06.2025 | St\u00f6rmann\/Schomber-Krause&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":179707,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,296,1937,29,30,1940,1938],"class_list":{"0":"post-179706","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","9":"tag-aktuelle-news-aus-berlin","10":"tag-berlin","11":"tag-berlin-news","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-nachrichten-aus-berlin","15":"tag-news-aus-berlin"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114659934630032802","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/179706","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=179706"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/179706\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/179707"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=179706"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=179706"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=179706"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}