{"id":179874,"date":"2025-06-10T17:37:09","date_gmt":"2025-06-10T17:37:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/179874\/"},"modified":"2025-06-10T17:37:09","modified_gmt":"2025-06-10T17:37:09","slug":"so-schreddert-sie-einen-hit-von-britney-spears","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/179874\/","title":{"rendered":"So schreddert sie einen Hit von Britney Spears"},"content":{"rendered":"<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Kein anderes Mitglied aus <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/till-lindemann\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Till Lindemanns<\/a> Liveband macht aktuell so viel von sich reden wie die neue Gitarristin Danielle \u201eDani\u201c Sophia. Nicht mal der <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/rammstein\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Rammstein<\/a>-S\u00e4nger selber. Das hat sicher auch mit Dani Sophias Erscheinung als junger, selbstbewusst transsexuell lebender Frau zu tun, die kein Problem damit hat, \u00fcber Esoterik zu posten oder ihren Onlyfans-Pornokanal anzupreisen. <\/p>\n<p>Vor allem aber beeindruckt Sophia mit atemberaubenden F\u00e4higkeiten auf der E-Gitarre: Wie sie scheinbar m\u00fchelos \u00fcber die Saiten hinwegfegt (oder wie die Metalheads sagen: sweept) \u2013 da kann den Augen und Ohren schon mal schwindelig werden. Gern covert Dania Sophia so auch die Lieder anderer K\u00fcnstler, zum Beispiel ihres neuen \u201eChefs\u201c Till Lindemann \u2013 oder auch eins von <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/britney-spears\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Britney Spears<\/a>, dem gr\u00f6\u00dften Popstern der Jahrtausendwende.<\/p>\n<p>\u201eVerdammt, warum klingt das so viel besser als das Original?\u201c<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Gemeinsam, beziehungsweise im Splitscreen mit der S\u00e4ngerin Killboy, macht sich Sophia an \u201eToxic\u201c zu schaffen. \u201eFlamme oder M\u00fclleimer\u201c, fragt Killboy auf Instagram in Emoji-gest\u00fctztem Englisch. Die Frage ist wohl rhetorisch gemeint, denn Killboy f\u00fcgt direkt hinzu: \u201eSie hat wirklich geschreddert.\u201c<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Das Schreddern bezieht sich freilich auf Sophias Gitarrenk\u00fcnste: Gemeinsam verwandeln die beiden jungen Frauen Britneys Dance-Pop-\u201eToxic\u201c n\u00e4mlich zu einer im besten Sinne dreckigen Hardcore-Emo-Nummer. \u201eWith a taste of your lips, I\u2019m on a ride\u201c, singt Killboy wie eine Tina Turner, high von einem Liter Wodka-Clubmate.\u00a0\u201eYou\u2019re toxic, I\u2019m slippin\u2019 under.\u201c Darunter und dar\u00fcber ein krachiges Fundament und ein handgemachtes Gitarren-Donnerwetter von Dani Sophia.<\/p>\n<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Das partiell anhimmelnde Ansingen eines toxischen lyrischen Dus wurde \u00fcbrigens seinerzeit bei Britney Spears selbst von Feministinnen kaum problematisiert. Vielmehr galt \u201eToxic\u201c (zumal mit seinem Musikvideo, worin Spears eine knallharte Geheimagentin mimt, die mit ihrem Ex abrechnet) als emanzipatorischer Sprung in Spears\u2019 Karriere: Leitsubjekt statt Lustobjekt.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Auch die Fans von Killboy und Dani Sophia sind ganz aus dem H\u00e4uschen: \u201eDarauf hatte ich gewartet\u201c, jauchzt ein User namens Lepiseto. \u201eDas ist Feuer!\u201c Andere bezeichnen das Lied als ihr Lieblingscover. \u201eVerdammt, warum klingt das so viel besser als das Original?\u201c, fragt eine Userin, die sich Sweetdreambz nennt. \u201eHeilige Schei\u00dfe\u201c, meint eine andere Person, \u201eoh, meine G\u00f6ttinnen!\u201c Nur Britney Spears selbst hat sich nach Kenntnisstand der Berliner Zeitung bislang nicht ge\u00e4u\u00dfert. Was sie wohl sagen w\u00fcrde? \u201eBaby, One More Time\u201c?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kein anderes Mitglied aus Till Lindemanns Liveband macht aktuell so viel von sich reden wie die neue Gitarristin&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":179875,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1772],"tags":[29,214,30,1779,810,215],"class_list":{"0":"post-179874","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-musik","8":"tag-deutschland","9":"tag-entertainment","10":"tag-germany","11":"tag-music","12":"tag-musik","13":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114660288004238136","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/179874","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=179874"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/179874\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/179875"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=179874"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=179874"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=179874"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}