{"id":180039,"date":"2025-06-10T19:03:16","date_gmt":"2025-06-10T19:03:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/180039\/"},"modified":"2025-06-10T19:03:16","modified_gmt":"2025-06-10T19:03:16","slug":"businessklaessler-wird-emotional-europa-premiere-lexus-es-stylisch-in-farbe-und-form","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/180039\/","title":{"rendered":"Businesskl\u00e4ssler wird emotional: Europa-Premiere Lexus ES &#8211; stylisch in Farbe und Form"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der neue Lexus-Businesskl\u00e4ssler ES ist k\u00fcnftig mehr als ein n\u00fctzliches St\u00fcck Blech mit komfortablen Eigenschaften. Die Limousine bekommt einen emotionalen Touch. Hoffentlich wird sich das auch im Antrieb widerspiegeln.<\/strong><\/p>\n<p>Seien wir ehrlich, Deutschland ist f\u00fcr Lexus kein entscheidender Markt. Das merkt man auch an den Antrieben. Seit die USA auch ohne Achtzylinder leben lernen, k\u00f6nnen die Japaner darauf offenbar verzichten. Und auch die japanischen Fans &#8211; durchaus hubraum- und leistungsverw\u00f6hnt &#8211; scheinen nicht den gro\u00dfen Aufstand zu proben. Wenn selbst der gro\u00dfe Luxusliner LS schon keinen V8 mehr bekommen hat, dann gilt das f\u00fcr niedriger positionierte Segmente sowieso. Nun m\u00fcssen aufmerksame Automobilhistoriker jedoch feststellen, dass der ES &#8211; fr\u00fcher in Deutschland gar nicht erh\u00e4ltlich &#8211; nie eine Baureihe der gro\u00dfen Motoren war. Im Gegensatz zum GS. Sechszylinder waren hier das Maximum. Interessanterweise hat Lexus statt der GS- die ES-Baureihe weiterentwickelt und in die Moderne \u00fcberf\u00fchrt. Und nach Europa gebracht.<\/p>\n<p>   <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Lexus-ES-2025-HI.jpg\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Ohne durchgehende Leuchtb\u00e4nder z\u00e4hlt man heutzutage nicht mehr. Das Heck des Lexus ES erinnert ein bisschen an Modelle der Marke Nio.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Lexus-ES-2025-HI.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Ohne durchgehende Leuchtb\u00e4nder z\u00e4hlt man heutzutage nicht mehr. Das Heck des Lexus ES erinnert ein bisschen an Modelle der Marke Nio.<\/p>\n<p> Und als j\u00fcngster ES weckt der diesmal wahnsinnig emotional designte Luxus-Japaner Lust auf einen ambitionierten Antrieb. Und das nicht nur mit seinem \u00c4u\u00dferen. Allein die Modellbezeichnung ES 500e triggert Begehrlichkeiten. Bei Mercedes wurde der \u201eF\u00fcnfhunderter\u201c zum Inbegriff des dicken Benz. Das wei\u00df auch Lexus und lehnt seine Nomenklatur seit 1989 an die schw\u00e4bische an. Nur hat das ES-Topmodell nicht f\u00fcnf Liter Hubraum aus acht T\u00f6pfen, sondern pirscht sich fl\u00fcsterleise, weil rein elektrisch an den Autofan heran.<\/p>\n<p>Eher beschauliche Antriebe<\/p>\n<p>Aber mit 343 PS hinreichend wuchtig, wenngleich nicht maximal brutal (in diesem Segment k\u00f6nnte schon ein Zacken mehr gehen). Und w\u00e4hrend Lexus schon mal verspricht, dass der Sprint auf 100 km\/h binnen 5,3 Sekunden abgehakt sein soll, h\u00e4lt sich der Konzern beim H\u00f6chsttempo noch bedeckt. Immerhin soll der Allradler mit 530 Kilometern WLTP-Reichweite \u00fcberzeugen.<\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Lexus-ES-2025-IN.jpg\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Riesiger Screen, dezente Bambuseinlagen mit unkonventioneller Beleuchtung sowie ein f\u00fcr Lexus unglaublich aufger\u00e4umtes Bedienkonzept pr\u00e4gen den neuen ES.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Lexus-ES-2025-IN.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Riesiger Screen, dezente Bambuseinlagen mit unkonventioneller Beleuchtung sowie ein f\u00fcr Lexus unglaublich aufger\u00e4umtes Bedienkonzept pr\u00e4gen den neuen ES.<\/p>\n<p>Wer es in puncto Leistung beschaulicher (und mutma\u00dflich g\u00fcnstiger) mag, aber dennoch elektrisch, kann zum ES 350e greifen. In diesem Fall gibt es 224 PS auf die Vorderr\u00e4der wirkend und einen 77 kWh Stromspeicher. Dann soll der Sprint auf 100 km\/h 8,2 Sekunden erfolgen. Die WLTP-Reichweite der elektrischen Base wurde bisher noch nicht mitgeteilt. <\/p>\n<p>Reichweiten\u00e4ngstliche Interessenten d\u00fcrfen indes auf den Hybrid ES 300h zur\u00fcckgreifen, der \u00fcber eine Systemleistung von 201 PS verf\u00fcgt. Hier kann man sich aussuchen, ob Allrad- oder Vorderradantrieb zum Einsatz kommen soll. Den Verbrennerpart \u00fcbernimmt ein 2,5 Liter gro\u00dfer Benziner, was durchaus klassen\u00fcblich ist. Der Standardsprint auf 100 Sachen soll in rund acht Sekunden abgehandelt sein. \u00dcblich bei Lexus hingegen ist, s\u00e4mtliche Aggregate in das sogenannte leistungsverzweigte System zu packen, um eine seidenweiche Automatik zu kreieren.<\/p>\n<p>Doch w\u00e4hrend die Antriebe im Vergleich zum Wettbewerb eher beschaulich ausfallen, haut Lexus beim Thema Komfort richtig auf den Putz. Allein die Abmessungen \u00fcberraschen. Mit 5,14 Metern L\u00e4nge erreicht der ES fast Oberklasse-Ma\u00df und stellt gar den aktuellen F\u00fcnfer-BMW mit der internen Bezeichnung G60 in den Schatten &#8211; bisher Klassenprimus mit 5,06 Metern. Allerdings packagen die M\u00fcnchener besser und bieten drei Meter Radstand, w\u00e4hrend der ES blo\u00df 2,95 Meter aufweist.<\/p>\n<p>Viel Platz innen<\/p>\n<p>Doch wer bietet in der Realit\u00e4t das besser Package? W\u00e4hrend das Platzangebot im BMW-Fond nicht gerade als verschwenderisch bezeichnet werden kann, wirkt die Beinfreiheit im ES schon f\u00fcrstlich. Der Grund k\u00f6nnte in den besonders kompakt bauenden Achsen zu finden sein. So achten die Ingenieure bei der K-Plattform (Lexus Global Architecture) auf betont platzsparende Elektrokomponenten. Und damit nicht genug. Die Japaner schaffen sogar den Raum, um der Neuheit einen Fondsitz im Ottomanenstil zu bescheren &#8211; mit Beinauflage. Eine umklappbare Beifahrersitzlehne sorgt daf\u00fcr, dass man sich w\u00e4hrend der Chauffeurfahrt rekeln und strecken kann.<\/p>\n<p>Und ob Chauffeur- oder Selbstfahrt &#8211; Lexus tut etwas, damit Fahrdynamik und Komfort gesteigert werden. Eine neue Hinterachskonstruktion samt Multilink-Aufh\u00e4ngung plus Lenkung mit variabler \u00dcbersetzung b\u00fcrgen f\u00fcr zarte Hightech-Anfl\u00fcge. Ob der neue ES komfortabler und pr\u00e4ziser ist als bisher, wird noch herauszufinden sein.<\/p>\n<p>   <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Lexus-ES-2025-Fond.jpg\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Mehr Platz im Fond geht in diesem Segment kaum. Das Display in der Mittelkonsole spricht f\u00fcr elektrisch verstellbare Sitze auch hinten. So sieht Luxus im Lexus aus.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Lexus-ES-2025-Fond.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Mehr Platz im Fond geht in diesem Segment kaum. Das Display in der Mittelkonsole spricht f\u00fcr elektrisch verstellbare Sitze auch hinten. So sieht Luxus im Lexus aus.<\/p>\n<p>Was jetzt schon klar ist: Innenarchitektonisch haben die Gestalter einen fast schon radikalen Wandel vollzogen. Kein Kn\u00f6pfchensalat mehr, stattdessen maximal aufger\u00e4umte Konsole mit gro\u00dfem Zentraltouchscreen und Bambusapplikationen mit fancy Beleuchtung als neue Dreingabe &#8211; was durchaus nobel aussieht. Doch Lexus m\u00f6chte die Bedienung weiterhin nicht blo\u00df dem Bildschirmmen\u00fc \u00fcberlassen. Allerdings ist die physische Taste gewichen. Ber\u00fchrungsempfindliche Fl\u00e4chen m\u00fcssen es jetzt richten. <\/p>\n<p>Der Hersteller rundet das Infotainment-Kapitel mit einem von europ\u00e4ischen Designern entworfenen Interface ab. Shortcuts und Widgets sollen dabei helfen, die Bedienschritte zu reduzieren. Die elektrisch angetriebenen Varianten erhalten au\u00dferdem ein spezielles EV-Men\u00fc zum Abrufen von Ladeinformationen. Au\u00dferdem l\u00e4sst sich das Optimieren der Batterietemperatur als Vorbereitungsma\u00dfnahme zum Laden manuell starten. Indes bleibt es einstweilen bei 150 kW maximaler Ladeleistung. Lexus beziffert den Ladehub von 10 auf 80 Prozent mit 30 Minuten. Ein Qu\u00e4ntchen mehr w\u00e4re vielleicht nicht verkehrt, zumal der Wettbewerb diesbez\u00fcglich massiv aufr\u00fcstet.<\/p>\n<p>Wer sich f\u00fcr den neuen, emotional gestalteten und deutlich gewachsenen Lexus ES interessiert, muss sich noch eine Weile gedulden. Im Fr\u00fchjahr 2026 wird der noble Japaner in den Markt starten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der neue Lexus-Businesskl\u00e4ssler ES ist k\u00fcnftig mehr als ein n\u00fctzliches St\u00fcck Blech mit komfortablen Eigenschaften. 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