{"id":18023,"date":"2025-04-09T10:38:10","date_gmt":"2025-04-09T10:38:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/18023\/"},"modified":"2025-04-09T10:38:10","modified_gmt":"2025-04-09T10:38:10","slug":"keine-chance-fuer-die-kita-auenzwerge-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/18023\/","title":{"rendered":"Keine Chance f\u00fcr die Kita \u201eAuenzwerge\u201c \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>Die Leipziger Geburtenzahlen sind in den letzten Jahren deutlich gesunken. Das hat sofortige Folgen f\u00fcr den Bedarf an Kita-Pl\u00e4tzen in Leipzig. F\u00fcr einige \u00e4ltere Kindertagesst\u00e4tten bedeutet das, dass sie endlich saniert werden k\u00f6nnen. Andere freilich stehen nun zur Schlie\u00dfung an. Und das sorgt bei den betroffenen Eltern nat\u00fcrlich f\u00fcr Aufregung. Mit einer Petition versuchten die Eltern der Kinder aus der Kindertagesst\u00e4tte \u201eAuenzwerge\u201c in B\u00f6hlitz-Ehrenberg, die Schlie\u00dfung zu verhindern.<\/p>\n<p>Auch der Ortschaftsrat B\u00f6hlitz-Ehrenberg sprach sich schon im November f\u00fcr eine \u201eR\u00fccknahme der Schlie\u00dfungsentscheidung und Festhalten am urspr\u00fcnglichen Restrukturierungskonzept\u201c aus. Am 31. Dezember endet freilich der Mietvertrag des DRK Kreisverbandes Leipzig-Land, <a href=\"http:\/\/www.drk-leipzig-land.de\/angebote\/kinder\/kinder-jugend-und-familie\/kitas\/auenzwerge.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">in dessen Tr\u00e4gerschaft sich die alte Villa seit 1993 befindet.<\/a><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/6976c363ffb447869b9324e173d02a19.gif\" alt=\"\" width=\"https:\/\/www.l-iz.de\/leben\/familie-und-kinder\/2025\/04\/1\" height=\"https:\/\/www.l-iz.de\/leben\/familie-und-kinder\/2025\/04\/1\"\/><\/p>\n<p>Doch das Amt f\u00fcr Jugend und Familie sieht keine M\u00f6glichkeit, die Einrichtung weiter am Netz zu halten. Das gew\u00fcnschte Restrukturierungskonzept sei hier gar nicht umsetzbar, <a href=\"http:\/\/ratsinformation.leipzig.de\/allris_leipzig_public\/vo020?VOLFDNR=2024350&amp;refresh=false\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">stellt es in seiner Stellungnahme zur Petition fest:<\/a> \u201eDas Geb\u00e4ude des Objektes Auenstra\u00dfe 10 wurde 1899 als Wohngeb\u00e4ude erbaut. Es handelt sich um eine denkmalgesch\u00fctzte dreigeschossige Villa mit einem Souterrain, zwei Obergeschossen und einem Dachgeschoss. Da sich das Grundst\u00fcck im Landschaftsschutzgebiet \u201aLeipziger Auwald\u2018 befindet und das Geb\u00e4ude wie auch die Au\u00dfenanlage unter Denkmalschutz stehen, ist eine bauliche Erweiterung oder ein Neubau eines weiteren Geb\u00e4udes auf diesem Grundst\u00fcck nicht m\u00f6glich.\u201c<\/p>\n<p>Es ist eben auch die Tatsache, dass hier eine ehemalige Villa 1955 zur Kindertagesst\u00e4tte umfunktioniert wurde, die sie f\u00fcr die modernen Erwartungen an eine Kindertagesst\u00e4tte ungeeignet macht, so das Amt f\u00fcr Jugend und Schule: \u201eDie Kinder der Kinderkrippe sind im Obergeschoss des Geb\u00e4udes untergebracht. Die Gruppenr\u00e4ume der Kindertageseinrichtung befinden sich im Erd- und Obergeschoss. Im Dachgeschoss ist ein Mehrzweckraum eingerichtet.<\/p>\n<p>Alle Nebenr\u00e4ume sind im gesamten Haus verteilt. Das Geb\u00e4ude verf\u00fcgt \u00fcber keinen barrierefreien Zugang und kann ausschlie\u00dflich \u00fcber Treppen betreten werden. Es steht lediglich ein Speisenaufzug zur Verf\u00fcgung. Das Objekt ist stark sanierungsbed\u00fcrftig und nur bedingt f\u00fcr eine Nutzung als Kindertageseinrichtung geeignet.<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich war angedacht, dass die Kinder aus den Kindertageseinrichtungen in der Auenstra\u00dfe 10\u201312 und aus der Kantor-Andr\u00e4-Stra\u00dfe 14 gleichzeitig in den f\u00fcr den Standort Kantor-Andr\u00e4-Stra\u00dfe 14 geplanten Ersatzneubau umziehen. Da sich der Baubeginn aufgrund des Haushalts verschoben hat, musste insbesondere wegen der \u00e4u\u00dferst schlechten Bausubstanz von dem gemeinsamen Umzug Abstand genommen werden.\u201c<\/p>\n<p>Auch aus baulichen Gr\u00fcnden<\/p>\n<p>Und auch aus anderen Gr\u00fcnden droht dem Haus die Schlie\u00dfung: \u201eHinzu kommt, dass eine Begehung der Unfallkasse am 10.03.2025 ergab, dass der \u00e4u\u00dfere Fluchtweg unzul\u00e4ssig ist. Insofern der Tr\u00e4ger der Einrichtung entsprechende Sicherheitsvorkehrungen trifft, w\u00fcrde die Unfallkasse einen Weiterbetrieb bis zum 31.12.2025 dulden.\u201c<\/p>\n<p>Das Amt f\u00fcr Jugend und Familie habe hierzu viele intensive Gespr\u00e4che mit dem Tr\u00e4ger gef\u00fchrt und entsprechende M\u00f6glichkeiten eines gelingenden \u00dcbergangs der Kinder und Familien in eine andere Kindertageseinrichtung besprochen. Die Kindertageseinrichtung betreut insgesamt 72 Kinder, davon ca. 60 Prozent aus B\u00f6hlitz-Ehrenberg. Der Ortsteil B\u00f6hlitz-Ehrenberg verf\u00fcgt, so stellt das Amt f\u00fcr Jugend und Familie fest, \u00fcber ausreichend Kapazit\u00e4ten an Kitapl\u00e4tzen, um alle Kinder der Einrichtung in der Auenstra\u00dfe 10\u201312 mit einem Betreuungsplatz zu versorgen.<\/p>\n<p>Aus Sicht der Stadt kommen also gleich mehrere Gr\u00fcnde zusammen, die eine Schlie\u00dfung der Einrichtung in der Auenstra\u00dfe zur Folge haben \u2013 neben den deutlich gesunkenen Kinderzahlen und dem damit gesunkenen Bedarf im Stadtbezirk eben auch der \u201eschlechte Bauzustand des Geb\u00e4udes (verschlissene Geb\u00e4udeh\u00fclle, teilweise unzureichende Elektroinstallation, unzureichender Brandschutz, unzul\u00e4ssiger Rettungsweg, veraltete \u00d6lheizung)\u201c.<\/p>\n<p>Aus Sicht der Stadt w\u00e4re \u201eeine Weiterbetreibung der Kita (\u2026) aufgrund des hohen Sanierungsaufwands des Bestandsgeb\u00e4udes in Verbindung mit den in Altwest in ausreichender Anzahl zur Verf\u00fcgung stehenden Kitapl\u00e4tzen unwirtschaftlich.\u201c\u00a0Und so schl\u00e4gt das Jugenddezernat dem Stadtrat vor, die Petition aus diesen Gr\u00fcnden abzulehnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Leipziger Geburtenzahlen sind in den letzten Jahren deutlich gesunken. 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