{"id":180233,"date":"2025-06-10T20:49:11","date_gmt":"2025-06-10T20:49:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/180233\/"},"modified":"2025-06-10T20:49:11","modified_gmt":"2025-06-10T20:49:11","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-2211-prominente-spd-politiker-fordern-gespraeche-mit-moskau-und-rechnen-mit-regierung-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/180233\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 22:11 Prominente SPD-Politiker fordern Gespr\u00e4che mit Moskau und rechnen mit Regierung ab +++"},"content":{"rendered":"<p>Mit einem als &#8222;Manifest&#8220; bezeichneten Grundsatzpapier fordern etliche prominente Sozialdemokraten eine sofortige Kehrtwende in der Au\u00dfen- und Sicherheitspolitik. So dr\u00e4ngen die Verfasser auf Gespr\u00e4che mit Russland und einen Stopp der Stationierung neuer amerikanischer Mittelstreckenraketen. Zudem erkl\u00e4ren sie das 5-Prozent-Ziel der Nato f\u00fcr &#8222;irrational&#8220;. <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/-manifest---prominente-spd-politiker-fordern-gespraeche-mit-russland-35797944.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Das Papier, das dem &#8222;Stern&#8220; vorliegt<\/a>, durchkreuzt durchg\u00e4ngig die Linie der Bundesregierung sowie den Kurs der eigenen Parteif\u00fchrung. Zu den Unterzeichnern geh\u00f6ren der Ex-Fraktionsvorsitzende Rolf M\u00fctzenich, der Au\u00dfenpolitiker Ralf Stegner, Ex-Parteichef Norbert Walter-Borjans, sowie Ex-Bundesfinanzminister Hans Eichel.<\/p>\n<p><b>+++ 21:43 Einer der letzten Oppositionspolitiker in Russland festgenommen +++<br \/><\/b>In Russland ist Lew Schlosberg, einer der letzten f\u00fchrenden Oppositionspolitiker, nach Angaben seiner Partei festgenommen worden. Ihm werde wiederholte Diskreditierung der Armee vorgeworfen, teilt die Regionalgruppe der liberalen Oppositionspartei Jabloko im nordwestrussischen Pskow mit. Schlosberg stammt als stellvertretender Parteivorsitzender aus der Region. Hintergrund ist nach Angaben der Partei ein Video von einer Debatte im Januar, in der Schlosberg f\u00fcr eine baldige Waffenruhe im Ukraine-Krieg eingetreten sei. Schlosberg bestreitet demnach, das Video in einem sozialen Netzwerk ver\u00f6ffentlicht zu haben. Er habe Einspruch gegen die Festnahme erhoben.<\/p>\n<p><b>+++ 20:58 D\u00e4nemark kauft Flugabwehrsysteme in Deutschland und Frankreich +++<br \/><\/b>D\u00e4nemark kauft Kurzstrecken-Flugabwehrsysteme in Deutschland und Frankreich. Die Auftr\u00e4ge gingen an die deutsche Diehl Defence und MBDA France, teilt das Verteidigungsministerium mit. Bei den Kongsberg Gruppen aus Norwegen werde zudem ein solches System geliehen. Im Februar hatte Ministerpr\u00e4sidentin Mette Frederiksen eine Aufr\u00fcstung angeordnet. Damit wolle D\u00e4nemark seine Abwehr st\u00e4rken und sich auf m\u00f6gliche russische Angriffe in Europa vorbereiten, hatte sie erkl\u00e4rt. Erste Lieferungen werden im Jahr 2026 erwartet.<\/p>\n<p><b>+++ 20:20 Hegseth: US-Mittel f\u00fcr Ukraine-Hilfen werden 2026 gek\u00fcrzt +++<br \/><\/b>Die Mittel f\u00fcr die US-Milit\u00e4rhilfen an die Ukraine werden laut Pentagon-Chef Pete Hegseth im kommenden Jahr zur\u00fcckgefahren. &#8222;Es handelt sich um eine K\u00fcrzung des Haushalts&#8220;, sagt Hegseth laut der Nachrichtenagentur AP vor Abgeordneten in Washington. &#8222;Diese Regierung sieht den Konflikt ganz anders. Wir glauben, dass eine friedliche Verhandlungsl\u00f6sung im besten Interesse beider Parteien und unseres Landes ist, insbesondere angesichts der konkurrierenden Interessen weltweit.&#8220; Die USA haben der Ukraine seit dem russischen Einmarsch im Februar 2022 bislang Hilfen im Wert von \u00fcber 66 Milliarden Dollar gew\u00e4hrt.<\/p>\n<p><b>+++ 19:40 Merz schlie\u00dft &#8222;zus\u00e4tzliche Schritte&#8220; bei Wehrdienst nicht aus +++<br \/><\/b>Bundeskanzler Friedrich Merz schlie\u00dft nicht aus, dass die bisher von der Koalition geplante Freiwilligkeit beim Wehrdienst noch einmal in Frage gestellt wird. &#8222;Ich teile die Einsch\u00e4tzung des Bundesverteidigungsministers, dass uns eine hohe f\u00fcnfstellige Zahl von Soldaten in der Bundeswehr heute schon fehlt&#8220;, sagt Merz in Berlin. Man werde sich vor diesem Hintergrund &#8222;genau anschauen m\u00fcssen, ob Attraktivit\u00e4tsprogramme und ob Freiwilligkeit&#8220; reiche, um so viele Soldaten zu rekrutieren. &#8222;Wenn die Freiwilligkeit nicht reicht, dann m\u00fcssen wir sehr bald \u00fcber zus\u00e4tzliche Schritte miteinander sprechen.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 19:10 Russland verurteilt Kolumbianer wegen Kampfeinsatz f\u00fcr Ukraine +++<br \/><\/b>Ein Kolumbianer, der sich den ukrainischen Streitkr\u00e4ften angeschlossen haben soll, ist in Russland zu 28 Jahren Gef\u00e4ngnis verurteilt worden. Der Mann namens Pablo Puentes Borges habe unter anderem in der russischen Grenzregion Kursk gek\u00e4mpft, erkl\u00e4rt das Gericht von Kursk auf Telegram. Borges sei wegen &#8222;S\u00f6ldnertum&#8220;, &#8222;illegalem Grenz\u00fcbertritt&#8220; und &#8222;Waffen- und Munitionsschmuggel&#8220; f\u00fcr schuldig befunden worden. Russland betrachtet Ausl\u00e4nder, die f\u00fcr die Ukraine k\u00e4mpfen, grunds\u00e4tzlich als S\u00f6ldner. Sie werden daher strafrechtlich verfolgt und nicht als Kriegsgefangene gem\u00e4\u00df der Genfer Konventionen behandelt.<\/p>\n<p><b>+++ 18:34 Ukrainer und Russen tauschen erneut Kriegsgefangene aus +++<br \/><\/b>Die Ukraine und Russland haben eine zweite Gruppe von Kriegsgefangenen gem\u00e4\u00df den Vereinbarungen von Istanbul ausgetauscht. Diese bestehe aus schwerkranken und schwerverletzten Soldaten aus russischer Gefangenschaft, wie der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj bei Telegram schreibt. Allen werde sofort medizinische Hilfe zuteil. Unter den Ausgetauschten seien Angeh\u00f6rige der Armee, der Nationalgarde, des Grenzschutzes und der Transportdienste. Selenskyj k\u00fcndigt eine Fortsetzung der Austausche an. Das russische Verteidigungsministerium best\u00e4tigt den Austausch an der belarussisch-ukrainischen Grenze. Die russischen Soldaten werden demzufolge nach einer medizinischen Untersuchung nach Russland gebracht. \u00dcber die Zahl der ausgetauschten Kriegsgefangenen machen beide Seiten keine Angaben.<\/p>\n<p><b>+++ 18:02 Merz: Diskussion \u00fcber Nato-Ziel geht in richtige Richtung +++<br \/><\/b>Die Diskussion unter den europ\u00e4ischen Nato-Staaten \u00fcber h\u00f6here Zahlungen f\u00fcr Verteidigungsausgaben geht nach Ansicht von Kanzler Friedrich Merz in die richtige Richtung. &#8222;Wir werden alles tun, damit dieser Nato-Gipfel ein Erfolg wird&#8220;, sagt Merz in Berlin. &#8222;Deutschland wird dazu seinen Beitrag leisten, und ich freue mich, dass die Diskussion auch mit unseren Nachbarn in Europa in diese Richtung geht.&#8220; Hintergrund ist, dass die Bundesregierung bereit ist, bis zu f\u00fcnf Prozent der Wirtschaftsleistung f\u00fcr Sicherheit auszugeben &#8211; 3,5 Prozent f\u00fcr direkte milit\u00e4rische Ausgaben, 1,5 Prozent f\u00fcr Infrastruktur, die auch milit\u00e4risch genutzt werden kann.<\/p>\n<p><b>+++ 17:19 Merz wirft Russland &#8222;schwerste Kriegsverbrechen&#8220; vor +++<br \/><\/b>Bundeskanzler Friedrich Merz wirft Russland wegen der j\u00fcngsten schweren Angriffe auf Kiew und andere ukrainische St\u00e4dte &#8222;schwerste Kriegsverbrechen&#8220; vor. Russland habe in den vergangenen Tagen mit zahlreichen Drohnen und Marschflugk\u00f6rpern &#8222;gezielt und r\u00fccksichtslos&#8220; die Zivilbev\u00f6lkerung der Ukraine attackiert, sagt Merz bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem niederl\u00e4ndischen Ministerpr\u00e4sidenten Dick Schoof in Berlin. Die massiven russischen Angriffe seien &#8222;Terror gegen die Zivilbev\u00f6lkerung&#8220; und &#8222;alles andere als eine verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfige Antwort&#8220; auf die &#8222;sehr pr\u00e4zisen&#8220; ukrainischen Angriffe auf russische Milit\u00e4rflugh\u00e4fen, f\u00fcgt der Kanzler hinzu.<\/p>\n<p><b>+++ 16:48 Keine Einigung \u00fcber R\u00fcckgabe von Leichen an die Ukraine +++<br \/><\/b>Zwischen Russland und der Ukraine stockt der vereinbarte Austausch von Kriegsgefangenen und toten Soldaten. Es gebe zwar Kontakte, Zahlen w\u00fcrden zusammengestellt, aber noch fehle eine abschlie\u00dfende \u00dcbereinkunft, sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow in Moskau. &#8222;Sowie diese abschlie\u00dfende \u00dcbereinkunft steht, wird &#8211; das hoffen wir &#8211; der Austausch stattfinden&#8220;, sagt er der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge. Am Montag lie\u00dfen beide Seiten gefangene Soldaten unter 25 Jahren frei, eine genaue Zahl wurde nicht genannt. Den Austausch von Gefangenen sowie die R\u00fcckgabe von bis zu 6.000 toten ukrainischen Soldaten hatten beide Seiten Anfang Juni in Istanbul vereinbart. Bei der Umsetzung hakt es aber. <\/p>\n<p><b>+++ 16:01 BND: Russische Bev\u00f6lkerung steht hinter Putin und seinen Kriegszielen +++<br \/><\/b>Nach Einsch\u00e4tzung des Bundesnachrichtendienstes (BND) steht die russische Bev\u00f6lkerung weitgehend geschlossen hinter Pr\u00e4sident Wladimir Putin und seinen Kriegszielen. &#8222;Wir haben den Eindruck, dass das gesamte russische Volk bereit ist, Putin zu folgen, dass dieser Krieg notwendig ist, dass die &#8218;b\u00f6se Nato&#8216; der Aggressor ist&#8220;, sagt BND-Pr\u00e4sident Bruno Kahl im Podcast &#8222;Table Today&#8220;. &#8222;Und dass es der Ehre und dem Ruhm Russlands w\u00fcrdig ist, daf\u00fcr in den Krieg zu ziehen und dieses &#8218;Unrechtsregime in der Ukraine&#8216; in Anf\u00fchrungszeichen zu beseitigen.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 15:15 EU-Kommission stellt neues Sanktionspaket gegen Russland vor +++<br \/><\/b>Die EU-Kommission stellt ihren Vorschlag f\u00fcr ein 18. Sanktionspaket gegen Russland vor. &#8222;Wir erh\u00f6hen den Druck auf Russland, denn St\u00e4rke ist die einzige Sprache, die Russland verstehen wird&#8220;, sagt EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen in Br\u00fcssel. Das Paket sieht unter anderem weitere Ma\u00dfnahmen gegen die russische Schattenflotte zur Umgehung von Sanktionen sowie eine Senkung des \u00d6lpreisdeckels von 60 Dollar pro Barrel auf 45 Dollar vor. Vorgesehen ist auch ein Verbot von Transaktionen mit den Nord-Stream-Gaspipelines sowie mit Banken, die an der Umgehung von Sanktionen beteiligt sind. Das Paket muss von den EU-Staaten beschlossen werden.<\/p>\n<p><b>+++ 15:05 Marine-Chef gegen \u00fcberst\u00fcrzte Wiedereinf\u00fchrung der Wehrpflicht +++<br \/><\/b>Marine-Inspekteur Jan Christian Kaack warnt vor einer \u00fcberst\u00fcrzten Wiedereinf\u00fchrung der Wehrpflicht. &#8222;Wir m\u00fcssen es mit Bedacht angehen, damit es ein Erfolg wird. Der Schuss muss sozusagen sitzen&#8220;, sagt Kaack den Partnerzeitungen der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft. &#8222;Wir k\u00f6nnen ja nicht auf einen Schlag heilen, was wir vor 14 Jahren mit der Aussetzung der allgemeinen Wehrpflicht beendet haben.&#8220; Die Bundeswehr muss sich entsprechend vorbereiten k\u00f6nnen, damit die Menschen nach seinen Angaben &#8222;einen sinnstiftenden Dienst&#8220; erleben.<\/p>\n<p><b>+++ 14:22 Umfrage: Mehr als die H\u00e4lfte der Ukrainer lehnt territoriale Zugest\u00e4ndnisse an Russland ab +++<br \/><\/b>Mehr als die H\u00e4lfte der Ukrainerinnen und Ukrainer lehnt jegliche territoriale Zugest\u00e4ndnisse an Russland kategorisch ab. Das ergibt eine Umfrage des Kiewer Instituts f\u00fcr Soziologie (KIIS), wie die staatliche Nachrichtenagentur Ukrinform meldet. Die Umfrage zeigt, dass sich die \u00f6ffentliche Einstellung dazu seit Februar 2025 nicht ver\u00e4ndert hat: 52 Prozent der Befragten sind entschieden gegen jegliche territorialen Zugest\u00e4ndnisse. Im Februar waren es 50 Prozent. Demnach sind jedoch weiterhin mehr als ein Drittel der Befragten bereit, gewisse Gebietsverluste hinzunehmen (38 Prozent).<\/p>\n<p><b>+++ 13:44 Moskau: Kein Kriegsende ohne Stopp der Nato-Osterweiterung +++<br \/><\/b>Russland verlangt nach Angaben aus dem Au\u00dfenministerium einen Stopp der Nato-Osterweiterung als Voraussetzung f\u00fcr ein Ende des Krieges gegen die Ukraine. Die Bereitschaft dazu sei ein Test, ob die USA ernsthaft ein besseres Verh\u00e4ltnis zu Russland anstrebten, sagte Vizeau\u00dfenminister Sergej Rjabkow der staatlichen Nachrichtenagentur Tass. &#8222;Auf amerikanischer Seite sind praktische Schritte erforderlich, die darauf abzielen, die Ursachen f\u00fcr die grundlegenden Widerspr\u00fcche zwischen uns im Bereich der Sicherheit zu beseitigen&#8220;, sagte der f\u00fcr strategische R\u00fcstung zust\u00e4ndige Vizeminister.<\/p>\n<\/p>\n<p><b>+++ 13:07 Selenskyj: &#8222;Orban benutzt die Ukraine f\u00fcr seine eigene Wahl&#8220; +++<br \/><\/b>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat die gegen sein Land gerichtete Politik des rechtspopulistischen ungarischen Ministerpr\u00e4sidenten Viktor Orban als &#8222;historischen Fehler&#8220; bezeichnet. Er warf Orban zudem vor, Propaganda gegen die Ukraine f\u00fcr seinen eigenen Wahlkampf zu benutzen. &#8222;Er (Orban) benutzt die Ukraine f\u00fcr seine eigene Wahl. Er versteht nicht, dass dies viel schwerwiegendere und gef\u00e4hrlichere Folgen haben wird: die Radikalisierung und den Antiukrainismus der ungarischen Gesellschaft. Indem er uns nicht hilft, tut er (Kremlchef Wladimir) Putin einen Gefallen. Deshalb habe ich gesagt, dass Viktor einen schweren historischen Fehler begeht&#8220;, sagte Selenskyj in einem Interview der ungarischen Internetzeitung &#8222;valaszonline.hu&#8220;. Seit Wochen macht Orbans Regierung mit einer Plakatkampagne Stimmung gegen Hilfe f\u00fcr die Ukraine und gegen einen ukrainischen EU-Beitritt. <\/p>\n<p><b>+++ 12:39 Dobrindt im neuen Verfassungsschutzbericht: Cyber- und Spionageabwehr wegen Russland sehr gefordert +++<br \/><\/b>Angriffe aus dem In- und Ausland gegen die freiheitlich-demokratische Ordnung in Deutschland haben laut Verfassungsschutz im vergangenen Jahr weiter zugenommen. &#8222;Unser Land ist zunehmend Spionage und Sabotage sowie Cyberangriffen und Desinformation ausgesetzt&#8220;, hei\u00dft es im Vorwort von Innenminister Alexander Dobrindt zum Bericht des Verfassungsschutzes f\u00fcr 2024. &#8222;Insbesondere der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine fordert die Arbeit unserer Cyber- und Spionageabwehr.&#8220; Russland schrecke inzwischen auch vor Sabotage nicht zur\u00fcck. <\/p>\n<p><b>+++ 12:07 Nato-Chef Rutte: &#8222;Wir brauchen eine 400-prozentige Verst\u00e4rkung der Luft- und Raketenabwehr&#8220; +++<br \/><\/b>Angesichts der Bedrohung durch Russland haben sich die Verteidigungsminister der Nato laut Generalsekret\u00e4r Mark Rutte auf neue ehrgeizige Ziele geeinigt. Das sagte der Chef des Milit\u00e4rb\u00fcndnisses bei einem Gespr\u00e4ch im Chatham House, einem britischen Thinktank, in London. &#8222;Die genauen Details sind geheim, aber wir brauchen eine 400-prozentige Verst\u00e4rkung der Luft- und Raketenabwehr. Wir sehen in der Ukraine, wie Russland Terror aus der Luft verbreitet wird. Deshalb werden wir den Schutzschild \u00fcber unseren Himmel verst\u00e4rken&#8220;, sagte Rutte. Zudem ben\u00f6tigten die Streitkr\u00e4fte Tausende zus\u00e4tzliche Panzerfahrzeuge und Panzer, Millionen zus\u00e4tzliche Artilleriegeschosse und &#8222;wir m\u00fcssen unsere Kapazit\u00e4ten in den Bereichen Logistik, Versorgung, Transport und medizinische Versorgung verdoppeln&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 11:27 Ukrainischer Geheimdienstchef: Moskau unterst\u00fctzt Nordkorea bei Produktion von Kamikaze-Drohnen +++<br \/><\/b>Russland unterst\u00fctzt nach Einsch\u00e4tzung des ukrainischen Geheimdienstes Nordkorea bei der Produktion von Kamikaze-Drohnen vom Typ Shahed. &#8222;Es gibt Vereinbarungen \u00fcber den Beginn des Aufbaus von Kapazit\u00e4ten zur Produktion von Drohnen der Typen Garpiya und Geran auf nordkoreanischem Territorium. Dies wird mit Sicherheit zu Ver\u00e4nderungen des milit\u00e4rischen Gleichgewichts in der Region zwischen Nord- und S\u00fcdkorea f\u00fchren&#8220;, sagte der ukrainische Geheimdienstchef Kyrylo Budanow dem Magazin &#8222;<a href=\"https:\/\/www.twz.com\/news-features\/russia-giving-shahed-136-attack-drone-production-capabilities-to-north-korea-budanov\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\" title=\"The War Zone\">The War Zone<\/a>&#8222;. Mit diesem Drohnen-Typ k\u00f6nnte Nordkorea Ziele in ganz S\u00fcdkorea angreifen, warnt Budanow. Zudem k\u00f6nnte Nordkorea so Russland im Krieg gegen die Ukraine unterst\u00fctzen, sagte der ukrainische Geheimdienstchef. <\/p>\n<p><b>+++ 10:57 Moskau: 102 Drohnen in der Nacht \u00fcber russischem Territorium und der Krim abgeschossen +++<br \/><\/b>Die russische Luftabwehr hat nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums in der vergangenen Nacht 102 Drohnen \u00fcber russischem Territorium und \u00fcber der besetzten ukrainischen Krim abgeschossen. Das meldet &#8222;<a href=\"https:\/\/www.bbc.com\/russian\/live\/c3081p27qept\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\" title=\"BBC Russia\">BBC Russia<\/a>&#8222;.<\/p>\n<p><b>+++ 10:09 Rutte: Weg der Ukraine in die Nato ist &#8222;unumkehrbar&#8220; +++<br \/><\/b>Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte bekr\u00e4ftigt, dass das politische Bekenntnis zur k\u00fcnftigen Nato-Mitgliedschaft der Ukraine unver\u00e4ndert bleibt, auch wenn es im Abschlusskommuniqu\u00e9 des bevorstehenden Gipfels in Den Haag nicht explizit erw\u00e4hnt werde. &#8222;Der unumkehrbare Weg der Ukraine in die Nato ist da, und ich gehe davon aus, dass er auch nach dem Gipfel bestehen bleibt&#8220;, sagte Rutte im Chatham House in London, wie unter anderem &#8222;Sky News&#8220; berichtet. &#8222;Ob er erneut im Kommuniqu\u00e9 erw\u00e4hnt wird oder nicht, ist meiner Meinung nach irrelevant, da alle zuvor vereinbarten Formulierungen bestehen bleiben &#8211; bis wir entscheiden, dass sie nicht mehr vorhanden sind.&#8220; Ruttes \u00c4u\u00dferungen ging die Meldung voraus, dass das Gipfelkommuniqu\u00e9 nach dem Nato-Treffen Ende Juni ver\u00f6ffentlicht werden soll, m\u00f6glicherweise keine Bezugnahmen auf Russland und die Ukraine enthalten wird. <\/p>\n<p><b>+++ 09:41 Selenskyj: Russland hat die Ukraine mit 315 Drohnen in der Nacht angegriffen +++<br \/><\/b>Die Ukraine erlebt die zweite Nacht in Folge massive Drohnen- und Raketenangriffe. Nach Angaben des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj attackierte Russland sein Land in der vergangenen Nacht mit 315 Drohnen sowie Marschflugk\u00f6rpern und ballistischen Raketen. Besonders die Hauptstadt Kiew und die Stadt Odessa standen im Fokus der Attacken. Bei den Angriffen auf zivile Ziele wurden mehr als ein Dutzend Menschen verletzt und mehrere Menschen get\u00f6tet. &#8222;Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Reaktion auf diesen und \u00e4hnliche russische Angriffe nicht Schweigen der Welt ist, sondern konkretes Handeln. Handeln Amerikas, das die Macht hat, Russland zum Frieden zu zwingen. Handeln Europas, das keine andere Wahl hat, als stark zu sein&#8220;, schreibt Selenskyj bei X nach der erneuten massiven Attacke, die die Friedensbem\u00fchungen der USA und anderer L\u00e4nder untergrabe. Der ukrainische Staatschef bekr\u00e4ftigte seine Forderung, mehr Druck auf Moskau auszu\u00fcben, um &#8222;Russland zum Frieden zu zwingen&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 08:59 ntv-Korrespondent Munz erkl\u00e4rt Moskaus aktuellen Fokus bei Angriffen +++<br \/><\/b>Russlands Armee konzentriert seine Angriffe in der Ukraine derzeit offenbar auf ganz bestimmte Ziele, wie ntv-Korrespondent Rainer Munz aus Moskau berichtet. In den Medien werde dazu ein Generalmajor zitiert, der die Strategie beschreibt. Derweil halte sich Moskau nicht vollst\u00e4ndig an eine Vereinbarung mit Kiew.<\/p>\n<p><b>+++ 08:07 Kiew: Mehr als 900 russische Soldaten innerhalb eines Tages &#8222;eliminiert&#8220; +++<br \/><\/b>Die personellen Verluste auf russischer Seite bleiben laut offiziellen Zahlen aus Kiew hoch: Binnen eines Tages sind demnach 960 russische Soldaten im Krieg ums Leben gekommen oder k\u00f6nnen nicht mehr weiterk\u00e4mpfen. Nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministeriums sind seit Beginn des Krieges im Februar 2022 insgesamt 998.080 russische Soldaten &#8222;eliminiert&#8220; worden. Wie das Verteidigungsministerium in seinen t\u00e4glichen Angaben zu den Verlusten Russlands verk\u00fcndet, habe der Gegner unter anderem 4 weitere Panzer verloren (10.919). Seit Beginn der russischen Invasion z\u00e4hlt die Ukraine mehr als 22.000 gepanzerte Fahrzeuge und rund 40.000 Drohnen, die sich nicht mehr im Besitz des russischen Milit\u00e4rs befinden oder zerst\u00f6rt wurden. Die Angaben lassen sich nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen. Moskau selbst h\u00e4lt sich mit Informationen zu eigenen Verlusten in der Ukraine zur\u00fcck.<\/p>\n<p><b>+++ 07:35 Ukrainische Drohne zerst\u00f6rt drei russische Felddepots bei Kupjansk +++<br \/><\/b>Nahe der ukrainischen Stadt Kupjansk haben ukrainische Verteidigungseinheiten eigenen Angaben zufolge mit einer Drohne drei russische Felddepots mit Treibstoff, Munition und Proviant zerst\u00f6rt. Das meldet die Operativ-strategische Gruppe der Streitkr\u00e4fte Chortyzja bei <a href=\"https:\/\/t.me\/Khortytsky_wind\/11834\" rel=\"Follow\" target=\"_self\" title=\"Telegram\">Telegram<\/a>. &#8222;Ein echter Jackpot &#8211; drei feindliche Felddepots auf einmal. Treibstoff, Lebensmittel und Munition! Und das alles von einer einzigen kleinen Drohne. Nat\u00fcrlich konnte sie die Aufregung nicht ertragen und explodierte buchst\u00e4blich vor Gl\u00fcck&#8220;, schreibt die Gruppe \u00fcber den Einsatz mit der Kamikaze-Drohne.<\/p>\n<p><b>+++ 07:23 Ukrainischer Spitzensportler Mykyta Kozubenko an der Front gestorben +++<br \/><\/b>Der ukrainische Spitzensportler Mykyta Kozubenko ist im Einsatz an der Front ums Leben gekommen. Das teilt das ukrainische Sportkomitee bei Facebook mit. Kozubenko war demnach Meister im Wasserspringen, Trainer und Soldat der Nationalgarde. Der 31-J\u00e4hrige wuchs in Mykolajiw auf und begann der Mitteilung zufolge schon in jungen Jahren mit dem Sport. Seit 2017 arbeitete er als Wasserspringtrainer. 2018 schloss er sein Studium an der Petro-Mohyla-Universit\u00e4t am Schwarzen Meer ab. &#8222;All dies war sein wahres Leben&#8220;, hei\u00dft es in der Mitteilung.<\/p>\n<p><b>+++ 0<\/b><b>6:40 Entbindungsklinik bei n\u00e4chtlichem Angriff in Odessa besch\u00e4digt +++<br \/><\/b>Erneut hat Russland die Ukraine in der Nacht mit massiven Drohnen- und Raketenangriffen \u00fcberzogen. Die ukrainischen Beh\u00f6rden melden mehrere Verletzte und einen Toten. In der s\u00fcdukrainischen Hafenstadt Odessa wurde laut der ukrainischen Zeitung &#8222;Kyiv Independent&#8220; zudem eine Entbindungsklinik besch\u00e4digt. <\/p>\n<p><b>+++ 06:03 Nach massivem russischen Angriff in der Nacht: Mindestens vier Verletzte in Kiew +++<br \/><\/b>Bei einem n\u00e4chtlichen russischen Angriff auf die ukrainische Hauptstadt sind laut ukrainischen Angaben vier Menschen verletzt worden. Das meldet die Stadtverwaltung von Kiew bei Telegram. Der B\u00fcrgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, erkl\u00e4rte, bei dem n\u00e4chtlichen Angriff seien vier Menschen verletzt worden. &#8222;Alle wurden ins Krankenhaus eingeliefert&#8220;, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n<p><b>+++ 05:14 Dobrindt will mehr KI zur Abwehr von Sabotage einsetzen +++<br \/><\/b>Bundesinnenminister Alexander Dobrindt will im Kampf gegen hybride Bedrohungen aus dem Ausland st\u00e4rker auf den Einsatz von K\u00fcnstlicher Intelligenz setzen. &#8222;Wir m\u00fcssen in Deutschland technisch, juristisch und organisatorisch aufr\u00fcsten. K\u00fcnstliche Intelligenz muss in den Nachrichtendiensten bei der Abwehr hybrider Bedrohungen st\u00e4rker zum Einsatz kommen als bisher&#8220;, sagt Dobrindt im Interview mit den Tageszeitungen der Funke Mediengruppe. F\u00fcr diese Aufr\u00fcstung an Abwehrmechanismen werde es starke finanzielle Ausstattung f\u00fcr die Sicherheitsbeh\u00f6rden geben, so der Minister. Die hybriden Bedrohungen durch Sabotage und Spionage steigen laut Dobrindt st\u00e4ndig an.<\/p>\n<p><b>+++ 04:35 Russische Luftfahrtbeh\u00f6rde: Flugverkehr auf vier gro\u00dfen Flugh\u00e4fen eingestellt +++<\/b><br \/>Die russische Zivilluftfahrtbeh\u00f6rde Rosaviatsia hat am fr\u00fchen Morgen aus Sicherheitsgr\u00fcnden den Flugverkehr auf allen vier gro\u00dfen Flugh\u00e4fen, die Moskau anfliegen, vor\u00fcbergehend eingestellt. Grund daf\u00fcr sei laut dem russischen Verteidigungsministerium ein Drohnenangriff der Ukraine.<\/p>\n<p><b>+++ 04:02 Ukraine meldet Angriff auf Odessa: Ein Toter und mehrere Verletzte +++<\/b><br \/>In der s\u00fcdukrainischen Schwarzmeerstadt Odessa wurden nach \u00f6rtlichen Beh\u00f6rdenangaben bei einem russischen Luftangriff mindestens ein Mensch get\u00f6tet und vier weitere verletzt. Bei dem Toten handelt es sich Regionalgouverneur Oleh Kiper zufolge um einen 59-j\u00e4hrigen Mann. Kiper zufolge wurden bei den russischen Angriffen im Zentrum der Weltkulturerbe-Stadt eine Entbindungsstation, eine medizinische Notaufnahme und Wohnh\u00e4user getroffen.<\/p>\n<p><b>+++ 02:31 Erneut massiver russischer Angriff auf Kiew +++<\/b><br \/>Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew erneut mit einem heftigen Drohnen- und Raketen-Angriff \u00fcberzogen. In der Nacht ist nach Angaben eines dpa-Reporters starkes Flugabwehrfeuer \u00fcber der Stadt zu h\u00f6ren. Der ukrainischen Luftwaffe zufolge kamen auch ballistische Raketen zum Einsatz. Der Nachrichtenagentur RBK-Ukraine zufolge sind in der Stadt Explosionen zu h\u00f6ren. Nach Angaben der Milit\u00e4rverwaltung gibt es Sch\u00e4den in mindestens drei von zehn Stadtbezirken. Erst in der Nacht zuvor hatte Russland die benachbarte Ukraine nach Angaben aus Kiew mit dem seit Kriegsbeginn zahlenm\u00e4\u00dfig gr\u00f6\u00dften Drohnenangriff \u00fcberzogen. Dabei kamen demnach allein fast 500 Shahed-Drohnen zum Einsatz. Es gab mehrere Verletzte.<\/p>\n<p><b>+++ 01:44 CDU-Politiker Daniel G\u00fcnther und Norbert R\u00f6ttgen setzten SPD wegen Wehrpflicht unter Druck +++<\/b><br \/>Aus der CDU kommt Druck auf den Koalitionspartner SPD, den geplanten freiwilligen Wehrdienst in eine Wehrpflicht umzuwidmen oder mit verpflichtenden Elementen zu versehen. &#8222;Das Thema hat im Moment h\u00f6chste Priorit\u00e4t. Wir brauchen eine angemessen ausgestattete Bundeswehr &#8211; und eine Bundeswehr mit ausreichend Personal&#8220;, sagt Schleswig-Holsteins Ministerpr\u00e4sident Daniel G\u00fcnther dem &#8222;Stern&#8220;. &#8222;Wenn wir 50.000 bis 60.000 Soldatinnen und Soldaten zus\u00e4tzlich brauchen, ist klar: Der geplante freiwillige Wehrdienst reicht nicht aus. Ich unterst\u00fctze s\u00e4mtliche \u00dcberlegungen, die schon jetzt die Einf\u00fchrung einer Wehrpflicht vorbereiten.&#8220; Auch CDU-Au\u00dfenpolitik Norbert R\u00f6ttgen fordert ein Umsteuern in der Bundesregierung. Im Koalitionsvertrag sei zwar vereinbart, &#8222;zun\u00e4chst&#8220; allein auf Freiwilligkeit f\u00fcr die Rekrutierung tausender weiterer Soldaten zu setzen, sagt er dem &#8222;Stern&#8220;. Aber sowohl diese Formulierung &#8222;als auch die sicherheitspolitische Lage erzwingen, dass wir von vornherein einen Plan B ins Gesetz aufnehmen, falls die Freiwilligkeit als Plan A nicht zum Ziel f\u00fchrt.&#8220; R\u00f6ttgen verwei\u00dft auf die russische Bedrohung: &#8222;Wir k\u00f6nnen nicht ausschlie\u00dfen, dass Putin nicht abwartet, bis die Nato ihre Vorbereitungen abgeschlossen hat, sondern dass er fr\u00fcher angreift. Wir m\u00fcssen also in den ersten Jahren schneller sein. Es besteht folglich ein gigantischer Handlungs- und Zeitdruck.&#8220; Auch G\u00fcnther warnt vor der russischen Bedrohung. &#8222;Die internationale sicherheitspolitische Lage hat sich in den vergangenen Jahren deutlich ver\u00e4ndert&#8220;, sagt er. Seine CDU in Schleswig-Holstein habe bereits vor einem Jahr die Wiedereinsetzung der Wehrpflicht f\u00fcr Frauen und M\u00e4nner gefordert und langfristig die Einf\u00fchrung der allgemeinen Dienstpflicht. Bislang plant Verteidigungsminister Boris Pistorius einen freiwilligen Wehrdienst. Die SPD hatte am Wochenende ausgeschlossen, die Pl\u00e4ne neu zu verhandeln.<\/p>\n<p><b>+++ 00:35 Schutz der Bev\u00f6lkerung: DRK-Pr\u00e4sidentin sieht Investitionsbedarf von \u00fcber zwei Milliarden Euro +++<\/b><br \/>Angesichts der gestiegenen Bedrohungslage fordert das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Milliardeninvestitionen in den Schutz der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in Deutschland. DRK-Pr\u00e4sidentin Gerda Hasselfeldt sagt der &#8222;Rheinischen Post&#8220;, es m\u00fcssten mindestens 0,5 Prozent des Bundeshaushalts f\u00fcr die St\u00e4rkung des Bev\u00f6lkerungsschutzes durch die anerkannten Hilfsorganisationen investiert werden. &#8222;Also circa 2,4 Milliarden Euro j\u00e4hrlich&#8220;, so Hasselfeldt. Die DRK-Pr\u00e4sidentin erinnert an den Koalitionsvertrag von Union und SPD. So habe sich die neue Bundesregierung das Ziel gesetzt, &#8222;den Bev\u00f6lkerungsschutz krisenfest und zukunftsf\u00e4hig aufzustellen&#8220;. Vor dem Hintergrund zunehmender Bedrohungen gewinne der Anspruch der Koalition &#8222;an Dringlichkeit&#8220;, so Hasselfeldt. Die zus\u00e4tzlichen Mittel m\u00fcssten zur Sicherstellung der Einsatzf\u00e4higkeit von Hilfsorganisationen, zur F\u00f6rderung des Ehrenamts und zur H\u00e4rtung der Infrastruktur und Redundanzen eingesetzt werden, f\u00fchrt die DRK-Pr\u00e4sidentin weiter aus. Auch m\u00fcssten die Betreuungs- und Unterbringungskapazit\u00e4ten f\u00fcr Krisen- oder Verteidigungsf\u00e4lle rasch ausgebaut werden, teilt Hasselfeldt mit. <\/p>\n<p><b>+++ 23:39 Selenskyj plant Schl\u00e4ge &#8222;auf alles, was f\u00fcr einen Angriff auf die Ukraine arbeitet&#8220; +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj bespricht den Verlauf der aktuellen Ereignisse an der Front, die Aufstellung und Entwicklung von Truppen sowie Angriffe auf russische Milit\u00e4reinrichtungen. &#8222;Ich habe heute eine Sitzung des Generalstabs abgehalten. Es gab auch separate Gespr\u00e4che mit Verteidigungsminister Umerow, Oberbefehlshaber Syrski und Generalstabschef Ignatow. Es gab Geheimdienstberichte und Berichte des Sicherheitsdienstes der Ukraine&#8220;, informiert Selenskyj in seiner Videoansprache. Er betont, dass die Hauptaufmerksamkeit auf Angriffe auf russische Milit\u00e4reinrichtungen gerichtet sei &#8211; &#8222;alles, was dort f\u00fcr einen Angriff auf die Ukraine arbeitet.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 21:56 Video zeigt Explosion von Raketenabwehrsystem nach ukrainischem Drohnenschlag +++<\/b><br \/>Soldaten der unbemannten Systemstreitkr\u00e4fte der Ukraine zerst\u00f6rten ein russisches Flugabwehr-Raketensystem &#8222;Buk-M3&#8220; mit &#8222;voller Munitionsladung&#8220; mittels Drohne. Ein Video des Verteidigungsministerium zeigt den Schlag, der eine gewaltige Explosion zur Folge hatte. Der entstandene Schaden betr\u00e4gt etwa 45 Millionen Euro. Wo das &#8222;Buk-M3&#8220; stand, wird nicht mitgeteilt. In den vergangenen Tagen wurden bereits mehrere solcher Raketenabwehrsysteme durch die Ukrainer zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p><b>+++ 21:21 Rutte: &#8222;Russlands F\u00e4higkeiten nehmen zu, nicht ab&#8220; +++<\/b><br \/>Russland produziere in drei Monaten so viel Munition wie die Nato in einem Jahr, sagt Nato-Chef Mark Rutte bei der britischen Denkfabrik Chatham House in London. &#8222;Die F\u00e4higkeiten von Putins Kriegsmaschinerie nehmen zu, nicht ab&#8220;, sagt Rutte. &#8222;Russland baut seine Streitkr\u00e4fte mit chinesischer Technologie wieder auf und produziert schneller mehr Waffen, als wir dachten.&#8220; Rutte zieht das Fazit: &#8222;Russland k\u00f6nnte innerhalb von f\u00fcnf Jahren bereit sein, milit\u00e4rische Gewalt gegen die Nato einzusetzen. Machen wir uns nichts vor.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 20:53 Sybiha fordert &#8222;verheerenden Schlag&#8220; gegen Russland +++<\/b><br \/>Der ukrainische Au\u00dfenminister Andrij Sybiha fordert &#8222;einen verheerenden Schlag&#8220; an Sanktionen gegen Russland. Er erkl\u00e4rt auf einer Pressekonferenz mit dem litauischen Amtskollegen Kestutis Budrys, Russland reagiere auf die weltweiten Friedensbem\u00fchungen und die US-Vorschl\u00e4ge mit verst\u00e4rktem Terror und Eskalation. Eine der wichtigsten Ma\u00dfnahmen, um dies zu verhindern, seien Sanktionen. &#8222;Wir bestehen darauf, dass das 18. Sanktionspaket der EU nicht nur stark, sondern auch destruktiv sein muss&#8220;, sagt Sybiha. &#8222;Es muss dem Energiesektor, der Schattenflotte, dem Bankensektor und den Systemen zur Umgehung von Sanktionen einen verheerenden Schlag versetzen.&#8220; Von den Teilnehmern des am Wochenende beginnenden G7-Gipfels in Kanada w\u00fcnscht sich der Au\u00dfenminister &#8222;mehr Wille und Entschlossenheit&#8220;. Die Staaten sollten die Preisobergrenze f\u00fcr ein Barrel \u00d6l aus Russland auf 30 US-Dollar reduzieren. &#8222;Wir hoffen sehr, dass Entscheidungen in dieser Richtung w\u00e4hrend des G7-Gipfels in Kanada entsprechend getroffen und formalisiert werden.&#8220;<\/p>\n<p>Alle fr\u00fcheren Entwicklungen k\u00f6nnen Sie <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/article25822808.ece\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">hier nachverfolgen.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit einem als &#8222;Manifest&#8220; bezeichneten Grundsatzpapier fordern etliche prominente Sozialdemokraten eine sofortige Kehrtwende in der Au\u00dfen- und Sicherheitspolitik.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":148457,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,661,7225,13,929,7226,451,3286,14,1159,15,16,307,12,317,3081,306,107],"class_list":{"0":"post-180233","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-cyberwar","12":"tag-headlines","13":"tag-kriege-und-konflikte","14":"tag-kriegsverbrechen","15":"tag-militaer","16":"tag-militaereinsaetze","17":"tag-nachrichten","18":"tag-nato","19":"tag-news","20":"tag-politik","21":"tag-russland","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-ukraine","24":"tag-ukraine-konflikt","25":"tag-wladimir-putin","26":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114661042698175653","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/180233","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=180233"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/180233\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/148457"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=180233"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=180233"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=180233"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}