{"id":180591,"date":"2025-06-11T00:10:14","date_gmt":"2025-06-11T00:10:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/180591\/"},"modified":"2025-06-11T00:10:14","modified_gmt":"2025-06-11T00:10:14","slug":"berlin-will-us-wissenschatler-mit-new-york-times-anzeige-anlocken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/180591\/","title":{"rendered":"Berlin will US-Wissenschatler mit &#8222;New York Times&#8220;-Anzeige anlocken"},"content":{"rendered":"<p>        &#8222;New York Times&#8220;<br \/>\n      &#8222;Danke Amerika&#8220; \u2013 Berlin wirbt mit Zeitungsannonce um US-Forscher<\/p>\n<p>            Kopiere den aktuellen Link<\/p>\n<p>          Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen<\/p>\n<p>In den USA setzt Donald Trump die Wissenschaftsfreiheit unter Druck. Berlin wirbt deshalb gezielt US-Forscher an \u2013\u00a0und setzt dabei auf die weltweit gr\u00f6\u00dfte Zeitung &#8222;New York Times&#8220;.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default is-initial\">F\u00fcr Wissenschaftler in den USA sind es schwierige Zeiten. Die Regierung unter Donald Trump hat die Wissenschaftsfreiheit im Land massiv unter Druck gesetzt. Renommierten Instituten wurden die Forschungsgelder gestrichen, mit der US-Eliteuni Harvard befindet sich Trump im offenen Schlagabtausch. Studentinnen und Studenten mussten ihre Auslandsaufenthalte absagen. Viele Wissenschaftler denken dar\u00fcber nach, <a class=\"link--external\" href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/d41586-025-00938-y\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">die USA zu verlassen.<\/a><\/p>\n<p class=\"typo-body-default is-initial\">Passend dazu erschien auf der Website der &#8222;New York Times&#8220; \u2013\u00a0der renommiertesten Zeitung der Welt \u2013 eine Anzeige: &#8222;Danke Amerika&#8220;, stand dort in blauer Schrift. Daneben, in roten Buchstaben: &#8222;Wir sind dankbar f\u00fcr die Freiheit, die Ihr Land uns geschenkt hat. D\u00fcrfen wir im Gegenzug etwas davon zur\u00fcckgeben? Berlin ist die Stadt der Freiheit, der Interdisziplinarit\u00e4t und der Vielfalt in Wissenschaft und Kultur. 40 Universit\u00e4ten, 70 Forschungsinstitute und \u00fcber 200.000 Studierende streben nach Spitzenleistungen. Schlie\u00dfen Sie sich uns an.&#8220; Gemeinsam ergibt der Text eine amerikanische Flagge.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"image-element__image image\" fetchpriority=\"auto\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/berlin-wissenschaftler-anzeige.jpg\"  style=\"aspect-ratio: 1.7778; background-color: #e31b24;\" alt=\"In einer Anzeige in der New York Times wirbt Berlin um US-Wissenschaftler\" title=\"In einer Anzeige in der New York Times wirbt Berlin um US-Wissenschaftler\"\/><\/p>\n<p>Wer die \u201eNew York Times\u201c las, sah in manchen Artikeln diese Anzeige<\/p>\n<p>\u00a9\u00a0Berlin Partner<\/p>\n<p class=\"typo-body-default is-initial\">Hintergrund ist eine Initiative der Berliner Stadtmarketing-Agentur &#8222;Berlin Partner&#8220;. Diese hatten die Anzeige entworfen und in der &#8222;New York Times&#8220; geschaltet, um gezielt US-Wissenschaftler anzusprechen. &#8222;Bei der Motiventwicklung haben wir uns gefragt: Welche Themen wollen wir dieses Jahr mitnehmen?&#8220;, sagt Carl-Philipp Wackernagel, Abteilungsleiter Kampagnen bei Berlin Partner. &#8222;Und dann ist die Wahl relativ schnell auf das Thema ,Freiheit&#8216; gefallen.&#8220;<\/p>\n<p>  Starker Anstieg an Zugriffen aus den USA<\/p>\n<p class=\"typo-body-default is-initial\">Es ist nicht die erste derartige Kampagne der Berliner. Bereits seit Jahren wirbt die Hauptstadt unter den Titeln &#8222;Talent Berlin&#8220; und &#8222;Brain City Berlin&#8220; um Fachkr\u00e4fte und Wissenschaftler aus dem Ausland. F\u00fcr die derzeitige Kampagne habe man die &#8222;New York Times&#8220; gew\u00e4hlt, sagt Wackernagel, weil sie eine sehr breite Leserschaft erreiche. Dazu geh\u00f6rten insbesondere Fachkr\u00e4fte und Wissenschaftler. Rund 10.000 Euro soll das Schalten der Anzeige gekostet haben, f\u00fcr den kreativen Prozess dahinter habe man einen niedrigen vierstelligen Betrag in die Hand genommen.\u00a0<\/p>\n<p>    14. April 2025,12:19<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/new-york-times-druckerei.jpg\"   loading=\"lazy\" fetchpriority=\"auto\" alt=\"New York Times\" title=\"New York Times\"\/><\/p>\n<p>      <a class=\"teaser__link\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/new-york-times--selbst-die-fehler-tragen-zu-ihrem-ruhm-bei-35621604.html\" data-upscore-url=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>            Weltblatt<br \/>\n                    Selbst die Fehler tragen zum Ruhm bei \u2013 die Geschichte der &#8222;New York Times&#8220;<\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p class=\"typo-body-default is-initial\">Die direkte Ansprache der Anzeige scheint sich auszuzahlen. &#8222;Wir sehen in den Zahlen bereits einen Anstieg an Zugriffen aus den USA&#8220;, sagt Wackernagel. F\u00fcr absolute Zahlen sei es noch zu fr\u00fch. Bereits jetzt aber denkt &#8222;Berlin Partner&#8220; dar\u00fcber nach, die Anzeige \u00fcber den Juni hinaus zu verl\u00e4ngern.<\/p>\n<p>  Nicht nur Berlin buhlt um US-Wissenschaftler<\/p>\n<p class=\"typo-body-default is-initial\">Mit den andauernden Angriffen des US-Pr\u00e4sidenten auf die Wissenschaftsfreiheit in den USA soll die Anzeige aber nichts zu tun haben, sagt Wackernagel. Die Kampagne sei von langer Hand geplant worden, die Agentur selbst unpolitisch. Es sei nicht das Ziel, die von Trump gefrusteten US-Wissenschaftler abzuwerben. &#8222;Berlin ist die Stadt der Freiheit. Diesen Markenkern wollen wir vertreten&#8220;, sagt Wackernagel. &#8222;Wenn aus den USA dann jemanden kommen will, freuen wir uns \u2013\u00a0es geht aber nicht um aktive Abwerbung.&#8220;<\/p>\n<p>    23. Mai 2025,12:25<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/harvard.jpg\"   loading=\"lazy\" fetchpriority=\"auto\" alt=\"Der Campus der Harvard-Universit\u00e4t in Cambridge in Massachusetts\" title=\"Der Campus der Harvard-Universit\u00e4t in Cambridge in Massachusetts\"\/><\/p>\n<p>      <a class=\"teaser__link\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/harvard--trumps-neue-attacke-gegen-die-uni-bricht-mir-das-herz-35750362.html\" data-upscore-url=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>            Nur noch US-Studenten<br \/>\n                    Trumps neue Attacke gegen Harvard bricht mir das Herz<\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p class=\"typo-body-default is-initial\">Auch andere Bundesl\u00e4nder buhlen um US-Wissenschaftler und Studenten. Der bayerische Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) schlug in der Sendung &#8222;Fr\u00fchstart&#8220; von RTL und ntv (geh\u00f6ren wie Capital zu RTL Deutschland) vor, einen Exilcampus f\u00fcr Harvard in Bayern einzurichten. &#8222;Ich kann auch wirklich nur sagen: Bitte alles nach Deutschland, gerne auch nach Bayern&#8220;, sagte S\u00f6der. Seine Parteikollegin und neue Bundesforschungsministerin Dorothee B\u00e4r sprach im &#8222;<a class=\"link--external\" href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/dorothee-baer-die-usa-haben-uns-eine-steilvorlage-geliefert\/100131047.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Handelsblatt<\/a>&#8220; von einem &#8222;Rundum-sorglos-Paket&#8220;, das man US-Forschern im Idealfall bieten wolle.<\/p>\n<p class=\"typo-body-small\">Capital ist eine Partnermarke des stern. Ausgew\u00e4hlte Inhalte k\u00f6nnen Sie mit Ihrem stern+ Abo sehen. Mehr aus Capital finden Sie auf www.stern.de\/capital.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;New York Times&#8220; &#8222;Danke Amerika&#8220; \u2013 Berlin wirbt mit Zeitungsannonce um US-Forscher Kopiere den aktuellen Link Zur Merkliste&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":180592,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,296,1937,29,30,1940,1938],"class_list":{"0":"post-180591","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","9":"tag-aktuelle-news-aus-berlin","10":"tag-berlin","11":"tag-berlin-news","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-nachrichten-aus-berlin","15":"tag-news-aus-berlin"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114661833378535735","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/180591","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=180591"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/180591\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/180592"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=180591"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=180591"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=180591"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}