{"id":180899,"date":"2025-06-11T03:09:14","date_gmt":"2025-06-11T03:09:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/180899\/"},"modified":"2025-06-11T03:09:14","modified_gmt":"2025-06-11T03:09:14","slug":"graz-elf-tote-bei-amoklauf-an-schule-was-bisher-bekannt-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/180899\/","title":{"rendered":"Graz: Elf Tote bei Amoklauf an Schule \u2013 was bisher bekannt ist"},"content":{"rendered":"<p>        \u00d6sterreich<br \/>\n      Elf Tote bei Amoklauf an Schule in Graz \u2013 was bisher bekannt ist<\/p>\n<p>            Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>            Kopiere den aktuellen Link<\/p>\n<p>          Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen<\/p>\n<p>An einem Gymnasium in Graz fallen Sch\u00fcsse, mindestens elf Menschen sterben, es gibt viele Verletzte. Die Polizei ver\u00f6ffentlicht erste Details.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default is-initial\">An einer Schule in der \u00f6sterreichischen Gro\u00dfstadt Graz wurden am Dienstag mindestens elf Menschen durch Sch\u00fcsse get\u00f6tet. Gegen 10 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Polizei ein, die innerhalb von Minuten vor Ort war. Die Beh\u00f6rden sprechen von einem Amoklauf.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default is-initial\">Bei einer folgenden Pressekonferenz best\u00e4tigen die Beh\u00f6rden sechs weibliche und drei m\u00e4nnliche Tote. Eine weitere Frau erlag am Nachmittag ihren schweren Verletzungen. Der elfte Tote ist der mutma\u00dfliche Sch\u00fctze. Zudem ist von mehreren Schwerverletzten die Rede, unter ihnen Lehrkr\u00e4fte und Sch\u00fcler. Die genaue Anzahl der Verletzten werde derzeit noch ermittelt. Zur Mittagszeit erkl\u00e4rten die Beamten die Lage f\u00fcr gesichert: &#8222;Es wird von keiner weiteren Gefahr ausgegangen&#8220;, hie\u00df es<a class=\"link--external\" href=\"https:\/\/x.com\/PolizeiStmk\/status\/1932370369228189962\" target=\"_self\" rel=\"nofollow\"> auf der Plattform X<\/a>.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default is-initial\">Ein Vater hat nach dem Amoklauf in Graz \u00fcber die Tat gesprochen. Sein Sohn sei der Schule gewesen und habe angerufen, berichtete der Vater in einem Video des Senders Puls24. Der Amokl\u00e4ufer in Graz habe in einem Klassenzimmer auf Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler geschossen. Sein Sohn habe berichtet, dass er sich auf den Boden geworfen und tot gestellt habe.<\/p>\n<p>  Vater hat mit Sohn in der Schule telefoniert<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">&#8222;Ich habe mit eigenen Augen gesehen: drei Kollegen sind get\u00f6tet worden in der Schule&#8220;, berichtete der Vater dem Sender, was sein Sohn am Telefon erz\u00e4hlt habe. Er sei unverletzt geblieben.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-default is-initial\">Sein zweiter Sohn sei erst nicht zu erreichen gewesen, berichtete der Vater, dem mehrfach die Stimme brach. Er habe gro\u00dfe Sorge gehabt. Der Sohn habe sich dann aber aus der Halle gemeldet, in die alle \u00fcberlebenden und nicht verletzten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler gebracht worden waren.<\/p>\n<p>  Der mutma\u00dfliche T\u00e4ter kommt aus dem Raum Graz<\/p>\n<p class=\"typo-body-default is-initial\">Zum T\u00e4ter ist, Stand jetzt, nur wenig bekannt. Die Polizei geht derzeit von einem Einzelt\u00e4ter aus, der selbst die Schule besucht, aber nicht abgeschlossen haben soll. Der 21-j\u00e4hrige \u00d6sterreicher aus dem Bezirk Graz soll sich nach den Sch\u00fcssen in einer Toilette selbst get\u00f6tet haben. Er verwendete zwei Schusswaffen, eine Lang- und eine Kurzwaffe, die er legal erlangt haben soll, hei\u00dft es von Seiten der Beh\u00f6rden. Bisher war er nicht polizeilich aufgefallen.<\/p>\n<p>        Entsetzen \u00fcber Gewalttat an Schule \u2013 Bilder zeigen den Ort des Geschehens<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/1749611354_465_amoklauf-7.jpg\"   loading=\"lazy\" fetchpriority=\"auto\" alt=\"Das Bundesoberstufenrealgymnasium in Graz\" title=\"Das Bundesoberstufenrealgymnasium in Graz\"\/><\/p>\n<p>Am Dienstag fallen gegen 10 Uhr morgens Sch\u00fcsse im Bundesoberstufenrealgymnasium in Graz. Die Schule befindet sich in der Dreiersch\u00fctzengasse im Nordwesten der Stadt<\/p>\n<p>\u00a9\u00a0Erwin Scheriau \/ AFP<\/p>\n<p>                Mehr<br \/>\n                Bilduntertitel \u00f6ffnen<\/p>\n<p>                Bilduntertitel schlie\u00dfen<\/p>\n<p>  <a class=\"ws-gallery__button\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/panorama\/verbrechen\/graz--schock-nach-gewalttat-an-schule---bilder-zeigen-den-ort-des-geschehens-35796802.html\" rel=\"prev\" role=\"button\" slot=\"previous\"><\/p>\n<p>    Zur\u00fcck<br \/>\n  <\/a><br \/>\n  <a class=\"ws-gallery__button\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/panorama\/verbrechen\/graz--schock-nach-gewalttat-an-schule---bilder-zeigen-den-ort-des-geschehens_35796830-35796802.html\" rel=\"next\" role=\"button\" slot=\"next\"><\/p>\n<p>    Weiter<br \/>\n  <\/a><\/p>\n<p class=\"typo-body-default is-initial\">Der Amoksch\u00fctze von Graz hat einen Abschiedsbrief hinterlassen. Die Polizei habe ein in analoger und digitaler Form vorliegendes Dokument sichergestellt, sagte der Generaldirektor f\u00fcr die \u00f6ffentliche Sicherheit, Franz Ruf, im ORF-Fernsehen. Das Schreiben gebe aber keinen Hinweis auf das Motiv des Sch\u00fctzen, so Ruf. Medien hatten spekuliert, dass der junge Mann in seiner Schulzeit wohl gemobbt worden sei.<\/p>\n<p>  Ermittlungen zum Motiv des Sch\u00fctzen laufen<\/p>\n<p class=\"typo-body-default is-initial\">Die Tat soll sich am Dienstagvormittag am Bundesoberstufenrealgymnasium in der Dreiersch\u00fctzengasse im Nordwesten der Hauptstadt der Steiermark ereignet haben. Nach Sch\u00fcssen gingen bei der Polizei mehrere Notrufe ein. Der Einsatz begann um 10 Uhr, die Polizei r\u00fcckte mit 300 Einsatzkr\u00e4ften an. Auch die Antiterroreinheit Cobra war im Einsatz.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default is-initial\">Die Hintergr\u00fcnde zu der Tat sind derzeit noch unklar. Die Ermittlungen laufen, k\u00f6nnen aber Tage bis Wochen dauern, berichtet &#8222;Der Standard&#8220; unter Berufung auf die Beh\u00f6rden.<\/p>\n<p>An dieser Stelle hat unsere Redaktion Inhalte von Datawrapper GmbH integriert.<\/p>\n<p>Aufgrund Ihrer Datenschutz-Einstellungen wurden diese Inhalte nicht geladen, um Ihre Privatsph\u00e4re zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>    Diesen Inhalt einmalig anzeigen<\/p>\n<p class=\"typo-body-default is-initial\">Die Polizei sperrte den Bereich um die Schule ab und forderte die Bev\u00f6lkerung auf, das Areal zu meiden. Das Schulgeb\u00e4ude wurde evakuiert. Die Gegend wurde abgeriegelt und der Verkehr umgeleitet. Sch\u00fcler und Eltern werden laut Polizei durch ein Kriseninterventionsteam betreut.<\/p>\n<p>  Polizei bittet um Hinweise<\/p>\n<p class=\"typo-body-default is-initial\">Mehr als 160 Rettungskr\u00e4fte waren im Einsatz, sagte ein Sprecher des \u00f6rtlichen Roten Kreuzes der Nachrichtenagentur DPA. 65 Fahrzeuge sowie mehrere Rettungshubschrauber waren vor Ort. Ein spezieller Alarmplan des Landes f\u00fcr die Versorgung zahlreicher Verletzte sei ebenso aktiviert worden.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default is-initial\">Das Bundesinnenministerium bittet darum, keine Fotos oder Videos in sozialen Medien zu teilen, &#8222;das sch\u00fctzt laufende Ermittlungen, die Opfer und unsere Einsatzkr\u00e4fte.&#8220; Hinweise sollten unter dieser Adresse hochgeladen werden: <a class=\"link--external\" href=\"https:\/\/upload.bmi.gv.at\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_self\">https:\/\/upload.bmi.gv.at<\/a>.<\/p>\n<p>  Drei Tage Staatstrauer<\/p>\n<p class=\"typo-body-default is-initial\">B\u00fcrgermeisterin Kahr kam pers\u00f6nlich zum Tatort und sprach von einer &#8222;furchtbaren Trag\u00f6die&#8220;. Die betroffenen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler bek\u00e4men &#8222;schulfrei&#8220; diese Woche. &#8222;Die Jugendlichen sind zusammen, das ist wichtig, dass sie jetzt nicht allein sind&#8220;, sagt die Grazer B\u00fcrgermeisterin dem &#8222;Standard&#8220;.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default is-initial\">Auch Innenminister Gerhard Karner (\u00d6VP) war am Vormittag auf dem Weg zum Tatort. Bundeskanzler Christian Stocker (\u00d6VP) sagte alle Termine des Tages ab und informierte sich am Nachmittag vor Ort \u00fcber die Lage. Auch er bezeichnete die Bluttat in Graz als &#8222;nationale Trag\u00f6die&#8220; und sprach den Angeh\u00f6rigen der Get\u00f6teten sein Beileid aus.<\/p>\n<blockquote class=\"&quot;twitter-tweet&quot;\" data-width=\"&quot;540&quot;\">\n<p lang=\"&quot;de&quot;\" dir=\"&quot;ltr&quot;\">Meine Gedanken sind bei den Familien und Eltern, die ihr Kind verloren haben. <a href=\"&quot;https:\/\/t.co\/HDuwUX8wLe&quot;\">pic.twitter.com\/HDuwUX8wLe<\/a><\/p>\n<p>\u2014 Christian Stocker (@_CStocker) <a href=\"&quot;https:\/\/twitter.com\/_CStocker\/status\/1932387294419517853?ref_src=twsrc%5Etfw&quot;\">June 10, 2025<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p>An dieser Stelle hat unsere Redaktion Inhalte von Twitter \/ X integriert.<\/p>\n<p>Aufgrund Ihrer Datenschutz-Einstellungen wurden diese Inhalte nicht geladen, um Ihre Privatsph\u00e4re zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>    Diesen Inhalt einmalig anzeigen<\/p>\n<p class=\"typo-body-default is-initial\">In \u00d6sterreich gilt nun eine dreit\u00e4gige Staatstrauer, am Mittwoch um zehn Uhr folgt eine bundesweite Trauerminute. Die Flaggen an Pr\u00e4sidentschaftskanzlei und Bundeskanzleramt sowie an anderen offiziellen Geb\u00e4uden w\u00fcrden auf halbmast gesetzt.<\/p>\n<p>  Schlimmster Amoklauf der Geschichte \u00d6sterreichs<\/p>\n<p class=\"typo-body-default is-initial\">Nach dem Amoklauf \u00e4ndern deutsche Medien ihr Abendprogramm. Das Erste sendet laut ARD-Angaben einen Brennpunkt um 20.15 Uhr. Das ZDF strahlt im Anschluss an die &#8222;heute&#8220;-Nachrichten ab 19.20 Uhr ein 15-min\u00fctiges &#8222;ZDF spezial&#8220; aus. Auch RTL sendet um 20.15 Uhr eine &#8222;RTL Aktuell Spezial&#8220;-Ausgabe.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default is-initial\">Graz ist mit rund 300.000 Einwohnern die zweitgr\u00f6\u00dfte Stadt \u00d6sterreichs. Bei der Schule handelt es sich um ein sogenanntes Bundesoberstufenrealgymnasium. An solchen Schulen sind Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in der Regel 14 Jahre und \u00e4lter. Die Schule zeigt auf ihrer Webseite 17 Schulklassen und ein Foto von rund 40 Lehrkr\u00e4ften.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default is-initial\">Die Trag\u00f6die d\u00fcrfte als bisher schlimmster Amoklauf in die Geschichte des Nachbarlandes eingehen. Im Mai 1997 erschoss ein 16-J\u00e4hriger in der nieder\u00f6sterreichischen Gemeinde Z\u00f6bern eine Lehrerin und verletzte eine zweite schwer. 2018 wurde ein 18-J\u00e4hriger nach einem geplanten Amoklauf wegen versuchten Mordes zu sechs Jahren Haft verurteilt. Er hatte vor einer Schule in Mistelbach n\u00f6rdlich von Wien einen 19-J\u00e4hrigen mit einer Schrotflinte angeschossen und schwer verletzt.<\/p>\n<p>          Rat und Hilfe<\/p>\n<p><strong>Sie haben suizidale Gedanken?<\/strong> Hilfe bietet die Telefonseelsorge. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter (0800)\u00a01110111 und (0800) 1110222 erreichbar. Auch eine\u00a0<a class=\"link--external\" href=\"https:\/\/online.telefonseelsorge.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Beratung \u00fcber E-Mail<\/a> oder Chat\u00a0ist m\u00f6glich.\u00a0 Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der\u00a0<a class=\"link--external\" href=\"https:\/\/www.suizidprophylaxe.de\/hilfsangebote\/adressen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Suizidpr\u00e4vention<\/a>.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Transparenzhinweis: Der stern geh\u00f6rt zu RTL Deutschland.<\/p>\n<p>\n    wue \/ cl \/ mkb\n  <\/p>\n<p>  <script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u00d6sterreich Elf Tote bei Amoklauf an Schule in Graz \u2013 was bisher bekannt ist Artikel anh\u00f6ren Kopiere den&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":179590,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[13,14,15,12,10,8,9,11,103,104],"class_list":{"0":"post-180899","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-headlines","9":"tag-nachrichten","10":"tag-news","11":"tag-schlagzeilen","12":"tag-top-news","13":"tag-top-meldungen","14":"tag-topmeldungen","15":"tag-topnews","16":"tag-welt","17":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114662537035875417","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/180899","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=180899"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/180899\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/179590"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=180899"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=180899"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=180899"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}