{"id":181648,"date":"2025-06-11T10:11:10","date_gmt":"2025-06-11T10:11:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/181648\/"},"modified":"2025-06-11T10:11:10","modified_gmt":"2025-06-11T10:11:10","slug":"so-stellt-der-kirchenkreis-die-weichen-fuer-die-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/181648\/","title":{"rendered":"So stellt der Kirchenkreis die Weichen f\u00fcr die Zukunft"},"content":{"rendered":"<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auf dieser Tagung fasste das Kirchenparlament wichtige Beschl\u00fcsse f\u00fcr die Zukunft der 17 Gemeinden des Kirchenkreises.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Neu ist vor allem die Entscheidung f\u00fcr ein geteiltes Superintendentenamt ab 2026: Erstmals sollen zwei Pfarrpersonen zusammen die neue Doppelspitze bilden, wobei sie an dieser zu jeweils 50 Prozent agieren. Ilka Federschmidt ist als aktuelle Superintendentin hauptamtlich seit 15 Jahren besch\u00e4ftigt und wird im Fr\u00fchjahr 2026 den Ruhestand antreten.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eMit dieser Entscheidung wollen wir wieder eine n\u00e4here Anbindung an die Gemeinden schaffen\u201c, sagt Sabine Damaschke, \u00d6ffentlichkeitsreferentin des Kirchenkreises. Wuppertal sei einfach zu gro\u00df, um 50 Prozent des Amtes f\u00fcr Angelegenheiten der Stadt und 50 Prozent f\u00fcr die Gemeinde aufzubringen. Mit dem neuen \u201eTandemprinzip\u201c, bei dem zwei Personen jeweils die H\u00e4lfte ihrer Besch\u00e4ftigung f\u00fcr das Amt als Superintendent nutzen, soll sich das \u00e4ndern. \u201eWir wollen nah an der Praxis und an dem sein, was die Gemeinden bewegt\u201c, betont Damaschke. Die Leitung des Kirchenkreises solle langfristig wieder an die Basis, die Gemeinden selbst, herangef\u00fchrt werden und dort pr\u00e4sent sein.<\/p>\n<p>Doppelspitze ist<br \/>an Bedingungen gekn\u00fcpft      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der neue Beschluss sei in Absprache mit der Landeskirche gefasst worden, deren Zustimmung f\u00fcr das neuartige Modell n\u00f6tig sei. Auf der Herbstsynode werden die Wahlen f\u00fcr die doppelten Amtsstellen stattfinden, an die einige kircheninterne Voraussetzungen gekn\u00fcpft seien. Unter anderem deswegen folge ab dem Fr\u00fchjahr 2026 erst einmal eine Erprobungsphase. \u201eOb alles klappt, wird sich zeigen. Beide werden sich die Aufgaben gut aufteilen m\u00fcssen\u201c, sagt Damaschke. Im weiteren Verlauf werde entschieden, ob in dieser Form alle Abl\u00e4ufe gut funktionierten. Eine Hoffnung der Entscheidungstr\u00e4ger: die j\u00fcngere Generation ins Boot holen. \u201eDadurch, dass das Amt zu zweit ausge\u00fcbt wird, hoffen wir, dass es sich junge Pfarrer eher zutrauen\u201c, so die \u00d6ffentlichkeitsreferentin.<\/p>\n<p>K\u00fcrzungen f\u00fcr Diakonie und <br \/>B\u00fcndelung von Ressourcen      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Beschluss zur K\u00fcrzung der Kirchensteuermittel f\u00fcr die Diakonie wurde ebenfalls vollzogen. Von 1,2 Millionen Euro wird die finanzielle Zuweisung ab dem kommenden Jahr bis 2030 auf eine halbe Million Euro gesenkt. Dies sei unumg\u00e4nglich, um weiterhin die elementaren Aufgabenfelder wie die CityKirche, die Krankenhausseelsorge, die Jugendarbeit und die Begleitung der Religionslehrkr\u00e4fte zu erhalten. Die Diakonie werde die \u00fcbrigen Steuermittel vor allem f\u00fcr die Bereiche verwenden, f\u00fcr die es wenig bis keine staatlichen F\u00f6rdergelder gebe.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auch durch die B\u00fcndelung von Ressourcen sollen weitere Einsparm\u00f6glichkeiten einger\u00e4umt werden. So werden k\u00fcnftig das Jugendreferat, das Schulreferat und das Referat f\u00fcr Kirchenmusik in dem gemeinsamen Referat \u201eevangelische Bildung\u201c zusammenarbeiten. Zudem wird eine Verbindung zum Bildungscampus der rheinischen Kirche auf dem \u201eHeiligen Berg\u201c angestrebt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dass die Beschl\u00fcsse Verluste und Abschiede bedeuteten, sei allen bewusst, so die aktuelle Superintendentin laut einer Pressemitteilung des Kirchenkreises. \u201eAngesichts der deutlich geringeren Ressourcen m\u00fcssen wir uns auf das Kernanliegen unseres Glaubens konzentrieren.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Auf dieser Tagung fasste das Kirchenparlament wichtige Beschl\u00fcsse f\u00fcr die Zukunft der 17 Gemeinden des Kirchenkreises. 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