{"id":181804,"date":"2025-06-11T11:35:10","date_gmt":"2025-06-11T11:35:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/181804\/"},"modified":"2025-06-11T11:35:10","modified_gmt":"2025-06-11T11:35:10","slug":"deutschlands-handel-mit-russland-bricht-massiv-ein-lebensmittelpraxis-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/181804\/","title":{"rendered":"Deutschlands Handel mit Russland bricht massiv ein \u2013 Lebensmittelpraxis.de"},"content":{"rendered":"<p>                Beitrag teilen<\/p>\n<p data-start=\"184\" data-end=\"397\">Deutschlands Importe aus Russland sind 2024 im Vergleich zu 2021 fast vollst\u00e4ndig eingebrochen. Auch die Exporte gingen stark zur\u00fcck. Grund sind die umfassenden Sanktionen der EU seit dem russischen \u00dcberfall auf die Ukraine, teilt das Statistische Bundesamt mit.<\/p>\n<p>\n                                            Mittwoch, 11. Juni 2025, 13:09 Uhr\n                                    <\/p>\n<p>\n                    Julia Krone                <\/p>\n<p>                      Russlands Rolle im Au\u00dfenhandel schrumpft: Deutsche Importe und Exporte gehen deutlich zur\u00fcck.                    <\/p>\n<p>                      Bildquelle: Getty Images\n                            <\/p>\n<p data-start=\"184\" data-end=\"397\">Der Warenhandel zwischen Deutschland und Russland ist seit dem Angriff auf die Ukraine massiv zur\u00fcckgegangen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sanken die Importe aus Russland 2024 gegen\u00fcber dem Vorkriegsjahr 2021 um 94,6 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Die Exporte nach Russland verringerten sich um 71,6 Prozent auf 7,6 Milliarden Euro. Damit erzielte Deutschland 2024 einen Export\u00fcberschuss von 5,8 Milliarden Euro \u2013 den h\u00f6chsten seit 1991. Zum Vergleich: 2022 wurde noch ein Rekorddefizit von 21,8 Milliarden Euro verzeichnet.<\/p>\n<p data-start=\"965\" data-end=\"1291\">Ursache f\u00fcr den Einbruch sind die bislang 17 Sanktionspakete der Europ\u00e4ischen Union. Diese umfassen unter anderem Importverbote f\u00fcr Energie, Exportbeschr\u00e4nkungen f\u00fcr industrielle und milit\u00e4rnahe G\u00fcter sowie Finanzsanktionen. Ob sie durch Handel mit Drittstaaten umgangen werden, l\u00e4sst sich mit Au\u00dfenhandelsdaten nicht belegen.<\/p>\n<p data-start=\"1293\" data-end=\"1566\">Russlands Anteil an den deutschen Gesamteinfuhren fiel 2024 auf 0,1 Prozent (2021: 2,8 Prozent). Bei den Ausfuhren sank der Anteil von 1,9 auf 0,5 Prozent. Russland rangiert damit nur noch auf Platz 59 der wichtigsten Lieferl\u00e4nder und Platz 36 der Exportziele Deutschlands.<\/p>\n<p>Nahrungs- und Futtermittel auf Rang 3 der Importe<\/p>\n<p data-start=\"1568\" data-end=\"1954\">Wichtigstes Importgut waren Metalle (42,3 Prozent), gefolgt von chemischen Erzeugnissen (24,7 Prozent) sowie Nahrungs- und Futtermitteln (15,2 Prozent). Energie war 2021 mit knapp 60 Prozent noch das dominierende Importgut. Bei den Exporten standen 2024 pharmazeutische Produkte mit 30,6 Prozent an der Spitze, gefolgt von Chemieerzeugnissen (13,9 Prozent) und Maschinen (11,9 Prozent).<\/p>\n<p data-start=\"1956\" data-end=\"2356\">Auch die EU hat ihren Handel mit Russland stark reduziert: Die Importe gingen seit 2021 um 78,0 Prozent zur\u00fcck, die Exporte um 64,6 Prozent. Das Handelsdefizit sank 2024 auf 4,5 Milliarden Euro \u2013 nach einem H\u00f6chstwert von 147,5 Milliarden Euro im Jahr 2022. Wichtigster Importposten bleibt \u00d6l und Gas mit einem Volumen von 21,3 Milliarden Euro. Hauptabnehmer sind Ungarn, die Slowakei und Frankreich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Beitrag teilen Deutschlands Importe aus Russland sind 2024 im Vergleich zu 2021 fast vollst\u00e4ndig eingebrochen. 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