{"id":182229,"date":"2025-06-11T15:13:10","date_gmt":"2025-06-11T15:13:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/182229\/"},"modified":"2025-06-11T15:13:10","modified_gmt":"2025-06-11T15:13:10","slug":"linke-fordert-hitzefrei-wer-hitze-mit-freizeit-bekaempfen-will-verkennt-wie-unser-land-funktioniert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/182229\/","title":{"rendered":"Linke fordert Hitzefrei: \u201eWer Hitze mit Freizeit bek\u00e4mpfen will, verkennt, wie unser Land funktioniert\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Bei 30 Grad nur noch den halben Tag arbeiten? Die Linke fordert Hitzefrei auch am Arbeitsplatz. Die Union h\u00e4lt das f\u00fcr \u201eweltfremd\u201c, die AfD f\u00fcr Populismus. Unterst\u00fctzung kommt von den Gr\u00fcnen. Das Gesundheitsministerium warnt ebenfalls vor hei\u00dfen Sommertagen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Nicht nur in der Schule, sondern auch am Arbeitsplatz soll es k\u00fcnftig Hitzefrei geben. Das fordert zumindest die Linke. Ab einer Temperatur von 26 Grad Celsius soll demnach ein Viertel der Arbeitszeit entfallen \u2013 ab 30 Grad sogar die H\u00e4lfte der t\u00e4glichen Arbeitsstunden. <\/p>\n<p>Arbeitnehmer sollen in der Arbeitsst\u00e4ttenverordnung zudem ein Recht auf Wasserversorgung und Sonnenschutz erhalten, Arbeitgeber etwa zur Installation von Ventilatoren verpflichtet werden. In St\u00e4dten und an Str\u00e4nden sollen zudem kostenfreie Wasser- und Sonnencreme-Spender bereitgestellt werden. Das fordert Linke-Parteichef Jan van Aken in einem Papier mit dem Titel \u201eHitzeschutz ist Arbeitsschutz \u2013 jetzt handeln\u201c, \u00fcber das das \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/linke-wollen-hitzefrei-ab-26-grad-klimakrise-ist-laengst-soziale-krise-YJCLYVUSEBAVDFA32YMAPUEWXI.html\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.rnd.de\/politik\/linke-wollen-hitzefrei-ab-26-grad-klimakrise-ist-laengst-soziale-krise-YJCLYVUSEBAVDFA32YMAPUEWXI.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\">Redaktionsnetzwerk Deutschland<\/a>\u201c (RND) berichtete.<\/p>\n<p>\u201eDie Klimakrise ist l\u00e4ngst auch eine soziale Krise \u2013 wer unter sengender Sonne schuftet oder im \u00fcberhitzten B\u00fcro sitzt, bezahlt oft mit der eigenen Gesundheit\u201c, so van Aken zum RND. \u201eIch denke, es gibt niemanden, der bei drei\u00dfig Grad und mehr im B\u00fcro konzentriert und effektiv arbeiten kann.\u201c Dies f\u00fchre vielmehr zu gesundheitlichen Problemen. \u201eDie Hitze und Sonne belasten die Leistungsf\u00e4higkeit und den K\u00f6rper!\u201c, <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article256227756\/ab-26-grad-linken-chef-van-aken-fordert-wegen-klimakrise-hitzefrei-am-arbeitsplatz.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article256227756\/ab-26-grad-linken-chef-van-aken-fordert-wegen-klimakrise-hitzefrei-am-arbeitsplatz.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sagte van Aken<\/a>. \u201eDas gilt f\u00fcr das Arbeiten im B\u00fcro oder f\u00fcr die schwer k\u00f6rperliche Arbeit auf der Stra\u00dfe.\u201c<\/p>\n<p>Laut Statistischem Bundesamt kam es in den vergangenen Jahren im Durchschnitt zu 1500 Behandlungen in Krankenh\u00e4usern pro Jahr durch von Hitze oder Sonnenlicht verursachten Gesundheitssch\u00e4den. Gemessen wurde zwischen 2002 und 2022.<\/p>\n<p>Erst k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichten das Bundesgesundheitsministerium unter Nina Warken (CDU) und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) einen Ma\u00dfnahmenkatalog f\u00fcr Sportvereine. Auch darin wird das Bereitstellen von Sonnencreme, k\u00fchlem Wasser in Gie\u00dfkannen oder Eimern sowie Schattenpl\u00e4tzen empfohlen. Zudem wird empfohlen, auf den Ausschank von Alkohol sowie das Grillen zu verzichten. \u201eEgal ob Sport im Freien oder in der Halle: Jede Sportart, jeder Verband und jeder Verein wird k\u00fcnftig mit den Auswirkungen des Klimawandels konfrontiert sein\u201c, hei\u00dft es im 13-seitigen <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\/ministerium\/meldungen\/bmg-legt-neue-hitzeschutzplaene-vor-03-06-25.html\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\/ministerium\/meldungen\/bmg-legt-neue-hitzeschutzplaene-vor-03-06-25.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\">Hitzeschutzplan<\/a>. Die Pl\u00e4ne wurden bereits von Warkens Vorg\u00e4nger als Gesundheitsminister, Karl Lauterbach (SPD), und der Ampel-Koalition vorangetrieben.<\/p>\n<p>Die Arbeitsplatz-Vorschl\u00e4ge der Linken sto\u00dfen bei der Union allerdings nicht auf Zustimmung. \u201eDeutschland verf\u00fcgt bereits heute \u00fcber ein starkes und praxiserprobtes Arbeitsschutzsystem \u2013 auch bei hohen Temperaturen\u201c, sagt Marc Biadacz (CDU), arbeitsmarkt- und sozialpolitischer Sprecher der Unionsfraktion. Arbeitgeber seien schon jetzt zum Gesundheitsschutz der Besch\u00e4ftigten verpflichtet, etwa durch Sonnenschutz oder L\u00fcftung. Den Linke-Vorsto\u00df h\u00e4lt Biadacz f\u00fcr \u201eweltfremd und wirtschaftlich kaum tragbar \u2013 insbesondere f\u00fcr das Handwerk, f\u00fcr Pflegekr\u00e4fte oder den \u00f6ffentlichen Dienst\u201c. Biadacz weiter: \u201eWer Hitze einfach mit Freizeit bek\u00e4mpfen will, verkennt, wie unser Land funktioniert.\u201c<\/p>\n<p>Das Aufstellen von Wasserspendern sei jedoch zu begr\u00fc\u00dfen, sagt Simone Borchardt (CDU), gesundheitspolitische Sprecherin der Unionsfraktion. \u201eSchon jetzt trinkt fast jeder Dritte Bundesb\u00fcrger zu wenig in seinem Alltag. Das ist ein fatales Zeichen und wird vielen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger gerade in Hitzewellen zum Verh\u00e4ngnis.\u201c Es gelte, die \u201eGesundheitskompetenz\u201c der Bev\u00f6lkerung sowie den zivilgesellschaftlichen Zusammenhalt \u201ebei herausfordernden Temperaturen\u201c zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>\u201eNiemand m\u00f6chte Bratwurst und Bier verbieten\u201c, sagt die CDU<\/p>\n<p>\u201eEs darf nicht der Anspruch sein, dass der Staat anf\u00e4ngt, das Leben der B\u00fcrger bis in das kleinste Detail zu managen\u201c, so Borchardt zu WELT. \u201eNiemand m\u00f6chte die Bratwurst im Br\u00f6tchen und das Bier im Sommer verbieten. Viel wichtiger ist die Frage, warum solche Hinweise n\u00f6tig werden.\u201c Bei 1500 Krankenhausaufenthalten wegen Hitze und Sonnenlicht im Jahr sei es n\u00f6tig \u00fcber Hitzeschutz zu sprechen. \u201eDenn wer die Risiken kennt \u2013 etwa, dass Alkohol den Kreislauf zus\u00e4tzlich belastet oder dass Grillhitze die Umgebungstemperatur weiter steigert \u2013 kann sein Verhalten daran anpassen.\u201c<\/p>\n<p>Die SPD-Bundestagsfraktion wollte sich auf WELT-Anfrage nicht \u00e4u\u00dfern.<\/p>\n<p>Die AfD lehnt den Linke-Vorsto\u00df ebenfalls ab. \u201eDer Staat darf nicht zur Nanny f\u00fcr die B\u00fcrger verkommen\u201c, sagt Martin Sichert, gesundheitspolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion. \u201eNicht der Staat sollte Unternehmen vorschreiben, wie sie sich hier zu verhalten haben, sondern den Unternehmen das Vertrauen zugestehen, dass diese selbst zum Wohle ihrer Mitarbeiter ben\u00f6tigte Ma\u00dfnahmen ergreifen.\u201c Die Linke stimme \u201ein den Chor der Klimawandel-Lobby ein\u201c und verbreite \u201epopulistische Positionen\u201c, so der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article256202412\/abgeordneten-gehaelter-auch-spenden-loesen-das-problem-nicht-sagt-die-afd-zum-streit-ueber-steigende-diaeten.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article256202412\/abgeordneten-gehaelter-auch-spenden-loesen-das-problem-nicht-sagt-die-afd-zum-streit-ueber-steigende-diaeten.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AfD<\/a>-Politiker. \u201eWenn die Linke wirklich etwas f\u00fcr Arbeiter und Angestellte tun m\u00f6chte, sollte sie sich lieber daf\u00fcr einsetzen, dass die Menschen mehr Netto vom Brutto erhalten und nicht bis weit \u00fcber 67 Jahre arbeiten m\u00fcssen.\u201c<\/p>\n<p>Die Bundesregierung solle den \u201eIrrweg, mit b\u00fcrokratischem Aktionismus die B\u00fcrger zu bevormunden, um von den eigentlichen Problemen im Lande abzulenken\u201c wieder verlassen. \u201eDie AfD lehnt eine derart \u00fcbergriffige Politik des Staats ab. Die Menschen sollen frei entscheiden k\u00f6nnen, ob sie im Sommer grillen oder ein Bier im Freien trinken m\u00f6chten\u201c, sagt Sichert.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnen wiederum halten \u201eangepasste Arbeitszeitregelungen\u201c f\u00fcr den richtigen Weg. \u201eDie Belastung auf dem Bau ist anders als im klimatisierten Labor. Besonders f\u00fcr Menschen, die auch bei Hitze im Freien arbeiten, sei es auf der Baustelle oder dem M\u00fcllfahrzeug, steigen Gesundheitsbelastung und Hautkrebsrisiko\u201c, sagt Andreas Audretsch, stellvertretender Fraktionschef der Gr\u00fcnen. \u201eHitze am Arbeitsplatz ist ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko.\u201c Es brauche \u201eangepasste Hitzeschutzpl\u00e4ne je nach Betrieb\u201c.<\/p>\n<p>Extreme Hitzetage n\u00e4hmen durch den Klimawandel zu, so der Gr\u00fcnen-Politiker. \u201eDie Anpassung an die Klimakrise ist eine Kernaufgabe der kommenden Jahre und Jahrzehnte. Bund und L\u00e4nder sollten hieran gemeinsam arbeiten, auch finanziell. \u201eEs braucht konkrete und verbindliche Hitzeschutzpl\u00e4ne vor Ort \u2013 schattige Aufenthaltsorte, weniger Beton, mehr B\u00e4ume und Zugang zu Trinkwasser in den Stra\u00dfen.\u201c Um ihre Bev\u00f6lkerung zu sch\u00fctzen, m\u00fcssten die Kommunen finanziell gut ausgestattet und handlungsf\u00e4hig sein, betont Audretsch.<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzung bekommt van Aken aus seiner Linksfraktion. \u201eSchon heute leiden viele Menschen in der Produktion, in der Pflege, auf Baustellen oder im Einzelhandel unter gesundheitsgef\u00e4hrdender Hitze. Angesichts steigender Temperaturen durch den Klimawandel muss hier nachgebessert werden\u201c, sagt Fabian Fahl, Klimapolitiker der Linke-Fraktion im Bundestag. Arbeitszeitverk\u00fcrzung bei hohen Temperaturen sei \u201ekein Luxus, sondern eine Frage der F\u00fcrsorgepflicht und des Arbeitsschutzes\u201c. Die Leistungsf\u00e4higkeit sinke bei Hitze, w\u00e4hrend gesundheitliche Risiken zun\u00e4hmen. \u201eWer bei 30 Grad im B\u00fcro oder auf dem Bau steht, wei\u00df, dass es so nicht weitergehen kann.\u201c<\/p>\n<p>Gerade \u00c4ltere, Kinder oder Wohnungslose seien besonders hitzegef\u00e4hrdet, so Fahl. \u201eDer \u00f6ffentliche Raum muss auf die Realit\u00e4t der Klimakrise vorbereitet werden. Dazu geh\u00f6ren Trinkwasserbrunnen, Schattenpl\u00e4tze, mehr Gr\u00fcnfl\u00e4chen \u2013 und eben auch kostenlose Angebote wie Sonnencreme-Spender an stark frequentierten Orten oder an Badeseen, nicht zuletzt zur Hautkrebspr\u00e4vention.\u201c Dies sei in anderen L\u00e4ndern l\u00e4ngst Realit\u00e4t.<\/p>\n<p>Appelle wie der Alkoholverzicht bei Sportveranstaltungen seien zwar richtig, so Fahl. Doch Hitzeschutz d\u00fcrfe nicht nur als Privatangelegenheit behandelt werden. \u201eWer bei 35 Grad arbeiten muss, wird sich kaum f\u00fcr Hitzeschutz-Appelle am Wochenende begeistern. Die Klimakrise verlangt klare Regeln \u2013 und nicht nur Verhaltenstipps\u201c, so der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus256098478\/Parteitag-der-Linken-in-Chemnitz-Und-dann-holt-der-Nahost-Konflikt-die-Linke-doch-noch-ein.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus256098478\/Parteitag-der-Linken-in-Chemnitz-Und-dann-holt-der-Nahost-Konflikt-die-Linke-doch-noch-ein.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Linke<\/a>-Politiker. Es wirke \u201ewenig \u00fcberzeugend, wenn Hitzeschutz nur in der Freizeit ernst genommen wird, w\u00e4hrend viele Menschen tags\u00fcber in aufgeheizten B\u00fcros, Werkshallen oder auf Baustellen schuften m\u00fcssen\u201c.<\/p>\n<p>Die au\u00dferparlamentarische Opposition winkt wiederum ab. \u201eDer Vorsto\u00df der Linken scheint insgesamt eher von dem Gedanken getragen zu sein, das Thema Arbeit mit zus\u00e4tzlichen Auflagen und Regulierungen zu belasten, und weniger von dem Bewusstsein, Arbeit oder gar Mehrarbeit attraktiver zu machen\u201c, sagte ein FDP-Parteisprecher auf WELT-Anfrage. \u201eWenn wir eine echte Wirtschaftswende erreichen wollen und eine umfassende Wachstumspolitik anstreben, dann geht das nicht mit weniger, sondern nur mit mehr Leistungsbereitschaft. Mehrarbeit muss sich also auszahlen.\u201c<\/p>\n<p>Es brauche beitrags- und steuerfreie Zuschl\u00e4ge f\u00fcr Mehrarbeit sowie Arbeitsanreize f\u00fcr Teilzeitbesch\u00e4ftigte. \u201eWir wollen durch steuerliche Anreize die Arbeitszeit von Teilzeitbesch\u00e4ftigten ausweiten\u201c, so der FDP-Sprecher. Arbeit d\u00fcrfe nicht \u201eimmer unattraktiver und b\u00fcrokratischer\u201c gestaltet werden.<\/p>\n<p><b>Politikredakteur <\/b><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/kevin-culina\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/autor\/kevin-culina\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><b>Kevin Culina<\/b><\/a><b> berichtet f\u00fcr WELT \u00fcber die Linkspartei und das B\u00fcndnis Sahra Wagenknecht.<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bei 30 Grad nur noch den halben Tag arbeiten? Die Linke fordert Hitzefrei auch am Arbeitsplatz. Die Union&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":177185,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[186,59977,49688,21,31,29,536,187,30,59976,59980,59974,13,59975,59979,59978,50914,14,15,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-182229","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-afd","9":"tag-aken","10":"tag-bundestag-ks","11":"tag-buendnis-90-die-gruenen","12":"tag-cdu","13":"tag-deutschland","14":"tag-die-linke","15":"tag-fdp","16":"tag-germany","17":"tag-gesundheitsministerium-ks","18":"tag-gesundheitspolitik-ks","19":"tag-gesundheitspraevention","20":"tag-headlines","21":"tag-hitze-ks","22":"tag-hitzeschaeden-ks","23":"tag-jan-van","24":"tag-klimawandel-ks","25":"tag-nachrichten","26":"tag-news","27":"tag-schlagzeilen","28":"tag-top-news","29":"tag-top-meldungen","30":"tag-topmeldungen","31":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114665383835041102","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/182229","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=182229"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/182229\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/177185"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=182229"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=182229"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=182229"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}