{"id":182468,"date":"2025-06-11T17:18:12","date_gmt":"2025-06-11T17:18:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/182468\/"},"modified":"2025-06-11T17:18:12","modified_gmt":"2025-06-11T17:18:12","slug":"anwohner-in-essen-enttaeuschung-und-wut-wegen-grosser-bauplaene","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/182468\/","title":{"rendered":"Anwohner in Essen: Entt\u00e4uschung und Wut wegen gro\u00dfer Baupl\u00e4ne"},"content":{"rendered":"<p>Anwohner in Essen haben kaum noch eine Chance<\/p>\n<p>Anwohnerinnen und Anwohner in Essen haben bei einer Versammlung im Kettwiger Rathaus endlich genaueres \u00fcber die Baupl\u00e4ne in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft erfahren. Dabei kam jedoch raus, dass an den Pl\u00e4nen praktisch nichts mehr zu \u00e4ndern ist. Der Bauantrag f\u00fcr den Bau von vier Mehrfamilienh\u00e4usern auf dem Gel\u00e4nde des ehemaligen Sanatoriums ist bereits genehmigt. Dort wird dann auch eine gro\u00dfe Tiefgarage gebaut. <a href=\"https:\/\/www.radioessen.de\/artikel\/aerger-in-essen-ueber-neue-haeuser-anwohner-besorgt-2328622.html\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\">Das macht den Anwohnerinnen und Anwohnern besonders gro\u00dfe Sorgen<\/a>, weil der Boden eher aus Fels und Lehm besteht. Au\u00dferdem m\u00fcssen viele tausend Kubikmeter Erde abtransportiert werden. <\/p>\n<p>Noch in Arbeit ist der Bauantrag f\u00fcr das zweite Projekt. Auf einem Grundst\u00fcck gegen\u00fcber sollen zwei Mehrfamilienh\u00e4user gebaut werden. Bei der Diskussionsveranstaltung im Rathaus in Kettwig haben die Anwohnerinnen und Anwohner zum ersten Mal auch Bilder und eine Animation gesehen, wie es sp\u00e4ter dort aussehen soll. Sie waren entsetzt. Die H\u00e4user werden fast die gesamte Grundfl\u00e4che des Grundst\u00fccks einnehmen. In der Mitte ist die Einfahrt in die Tiefgarage geplant. An den Seiten zu den bestehenden Grundst\u00fccken hin, werden die Terrassen und Balkone liegen. Dazu soll auch ein Kinderspielplatz auf dem Gel\u00e4nde gebaut werden. Bei Radio Essen reagierten die Anwohnerinnen und Anwohner:<\/p>\n<p>Bauprojekte in Essen werden nach Gesetz genehmigt<\/p>\n<p>In Essen werden beim Bauamt viele Bauantr\u00e4ge bearbeitet. Das sei das t\u00e4gliche Brot dort, erkl\u00e4rt der Leiter des Essener Planungs- und Bauordnungsamtes Andreas M\u00fcller bei der Veranstaltung. Er erkl\u00e4rt genau, welche Vorschriften nach dem Baugesetz eingehalten werden m\u00fcssen. Das sind bestimmte Abst\u00e4nde zu den Nachbargrundst\u00fccken, die H\u00f6he der neuen H\u00e4user und die Anordnung auf dem Grundst\u00fcck. Dazu kommen noch viele weitere Einzelheiten, die gepr\u00fcft werden m\u00fcssen. <\/p>\n<p>Bei den vier Mehrfamilienh\u00e4usern am Jungbornweg ist das der Fall, weshalb der Bauantrag genehmigt wurde. Der Bauantrag f\u00fcr die beiden anderen Mehrfamilienh\u00e4user ist gerade noch in der Bearbeitung, erkl\u00e4rt der Leiter des Planungsamtes. Die Nachbarn, die direkt von dem Neubau betroffen sind, k\u00f6nnten jetzt gegen die Baugenehmigung klagen. Ein Anwohner, der Jurist ist, erkl\u00e4rt aber in der Diskussion, dass eine solche Klage wenig Chancen auf Erfolg h\u00e4tte. Das sorgte dann wieder f\u00fcr Entt\u00e4uschung der Veranstaltung. <\/p>\n<p>Andreas M\u00fcller von der Stadt erkl\u00e4rt im Interview mit Radio Essen-Stadtreporterin Anna Bartl die n\u00e4chsten Schritte. Es geht dabei vor allem darum, wie der Verkehr rund die Baustelle ablaufen soll. Daf\u00fcr m\u00fcssen der Bautr\u00e4ger und die Stadt Essen noch ein Logistikkonzept entwickeln. Denn die Einfahrt in den Jungbornweg ist f\u00fcr Schwerlaster extrem schwierig, weil es dort eine 180 Grad-Kurve gibt. Auch das regt die Anwohner sehr auf.<\/p>\n<p>Politiker in Essen wollen Baugeschehen beeinflussen<\/p>\n<p>In Essen k\u00f6nnen Politikerinnen und Politiker h\u00e4ufig Einfluss nehmen auf Bauvorhaben. Vor allem dann, wenn daf\u00fcr vorher ein Bebauungsplan aufgestellt werden muss. Dann k\u00f6nnen sie dar\u00fcber diskutieren, wie gro\u00df und wie hoch Geb\u00e4ude werden sollen. Bei vielen &#8222;normalen&#8220; Bauantr\u00e4gen allerdings haben sie kein Mitspracherecht. Die Bauantr\u00e4ge werden im Stadtplanungs- und Bauordnungsamt bearbeitet. Guntmar Kipphardt ist Vorsitzender des Stadtplanungsausschusses und CDU-Ratsherr in Kettwig. Auch er hat erst sp\u00e4t von den Baupl\u00e4nen in Kettwig erfahren und \u00e4rgert sich. Er will in Zukunft mehr Einfluss nehmen und sich daf\u00fcr einsetzen, dass Bauprojekte, wie das in Kettwig, fr\u00fcher mit den Anwohnerinnen und Anwohnern diskutiert werden. Daf\u00fcr hat er auch schon Vorschl\u00e4ge im Interview mit Radio Essen-Stadtreporterin Anna Bartl.<\/p>\n<p>Weitere Nachrichten aus Essen<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/97615b5d94c94bb9901af308007da100.gif\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Anwohner in Essen haben kaum noch eine Chance Anwohnerinnen und Anwohner in Essen haben bei einer Versammlung im&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":182469,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1834],"tags":[61253,22142,4656,3275,58547,4573,18463,26369,3364,29,3688,30,2263,7744,1209],"class_list":{"0":"post-182468","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-essen","8":"tag-bauantrge","9":"tag-einfamilienhuser","10":"tag-kettwig","11":"tag-lokalnachrichten","12":"tag-mehrfamilienhuser","13":"tag-stadt-essen","14":"tag-bauordnung","15":"tag-bauunternehmer","16":"tag-de","17":"tag-deutschland","18":"tag-essen","19":"tag-germany","20":"tag-investor","21":"tag-neubauten","22":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114665875354311369","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/182468","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=182468"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/182468\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/182469"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=182468"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=182468"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=182468"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}