{"id":182587,"date":"2025-06-11T18:22:10","date_gmt":"2025-06-11T18:22:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/182587\/"},"modified":"2025-06-11T18:22:10","modified_gmt":"2025-06-11T18:22:10","slug":"facing-aging-embracing-longevity-beim-europa-forum-wachau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/182587\/","title":{"rendered":"\u201eFacing Aging \u2013 Embracing Longevity\u201c beim Europa-Forum Wachau"},"content":{"rendered":"<p>Europa steht vor zwei ma\u00dfgeblichen Entwicklungen: einer zunehmend alternden Gesellschaft und dem rasanten Einzug von Digitalisierung und KI-basierten Systemen in nahezu alle Lebensbereiche \u2013 auch in der Medizin.<\/p>\n<p>Wie k\u00f6nnen technologische Innovationen dazu beitragen, das Pflege- und Gesundheitssystem, insbesondere im Bereich der Altersmedizin, zu entlasten, die Versorgungsqualit\u00e4t zu verbessern und die Effizienz nachhaltig zu steigern?<\/p>\n<p>Diesen und weiteren Fragen widmete sich die Session und beleuchtet L\u00f6sungsans\u00e4tze aus Wirtschaft, Forschung und Politik.<\/p>\n<p>Den Nachmittag beim diesj\u00e4hrigen Europa-Forum Wachau er\u00f6ffnete der ehemalige deutsche Gesundheitsminister Hermann Gr\u00f6he. Dieser betonte die zentrale Bedeutung einer global ausgerichteten Gesundheitspolitik. \u201eIch freue mich sehr, dass das Europa-Forum Wachau das Thema globale Gesundheit in den Fokus r\u00fcckt. Gesundheit kennt keine Grenzen \u2013 das zeigt nicht nur die Corona-Pandemie, sondern auch Herausforderungen wie Antibiotikaresistenzen. Selbst die beste Gesundheitspolitik vor Ort entfaltet nur dann Wirkung, wenn sie in internationale Strategien eingebettet ist. Globale Gesundheit ist kein \u201eLuxusthema\u201c, sondern Voraussetzung f\u00fcr nachhaltige L\u00f6sungen. Gleichzeitig er\u00f6ffnet sie Chancen: Europa ist f\u00fchrend in der Entwicklung medizinischer Technologien, Diagnostik und Arzneimittel \u2013 ein Beitrag, der weltweit gebraucht wird. Deshalb ist globale Gesundheit ein strategisches Zukunftsthema, dem wir zu Recht gro\u00dfe Aufmerksamkeit widmen\u201c, so Hermann Gr\u00f6he.<\/p>\n<p>Im Anschluss fand eine Podiumsdiskussion unter der Leitung von Sebastian M\u00f6rth (Intuitive Futures Forum Berlin) statt. Auf dem Podium diskutierten Dr. Elisabeth Br\u00e4utigam (N\u00d6 Landesgesundheitsagentur), Anton Dunzendorfer (AIT), Christian Fohringer (Notruf Nieder\u00f6sterreich), Alexandra Kautzky-Willer (MedUni Wien), Thomas Pieber (MedUni Graz) und Judit Simon (MedUni Wien) \u00fcber aktuelle Herausforderungen und Perspektiven im Bereich der Gesundheitspolitik und -versorgung. <\/p>\n<p>F\u00fcr Dr. Elisabeth Br\u00e4utigam von der N\u00d6 Landesgesundheitsagentur ist der Austausch \u00fcber die Landesgrenzen hinaus von gro\u00dfer Bedeutung. \u201eDas Europa-Forum Wachau bietet die M\u00f6glichkeit, sich \u00fcber Institutions- und L\u00e4ndergrenzen hinweg auszutauschen und Erfahrungen zu teilen. Es freut mich sehr, dass wir als N\u00d6 Landesgesundheitsagentur auch in diesem Jahr mit einem Beitrag zum Thema Gesundheit und der Gesundheitsversorgung der Zukunft Teil des Europa-Forums Wachau sein d\u00fcrfen. In Nieder\u00f6sterreich haben wir mit dem Gesundheitsplan 2040+ einen wichtigen Schritt gesetzt, um die Gesundheitsversorgung f\u00fcr alle Nieder\u00f6sterreicherinnen und Nieder\u00f6sterreicher auch f\u00fcr die Zukunft und nachfolgende Generationen sicherzustellen. Expertinnen und Experten haben dabei anhand klarer Leitprinzipien L\u00f6sungen daf\u00fcr erarbeitet. So wollen wir den Herausforderungen, wie der alternden Gesellschaft oder dem R\u00fcckgang der Geburten begegnen,\u201c betont Elisabeth Br\u00e4utigam.<\/p>\n<p>Anton Dunzendorfer vom Austrian Institute of Technology unterstrich, dass modernste Technologien bereits heute bereitstehen, um Fachkr\u00e4fte im Gesundheitswesen wirksam zu entlasten und zu erg\u00e4nzen. \u201eIn \u00d6sterreich stehen bereits heute zahlreiche Technologien und M\u00f6glichkeiten zur Verf\u00fcgung, um Besch\u00e4ftigte im Gesundheitswesen gezielt zu unterst\u00fctzen \u2013 oder k\u00fcnftig zumindest teilweise jene Fachkr\u00e4fte zu ersetzen, die nicht mehr in ausreichender Zahl verf\u00fcgbar sind. Das Spektrum reicht von modernster Sensorik \u00fcber innovative Informations- und Kommunikationstechnologien bis hin zur Integration und Nutzung von Gesundheitsdaten \u2013 als Grundlage f\u00fcr den Einsatz von Methoden der K\u00fcnstlichen Intelligenz\u201c, so Anton Dunzendorfer.<\/p>\n<p>Panel-Moderator Sebastian M\u00f6rth sieht im \u00c4lterwerden eine Chance, das Gesundheitssystem mithilfe vertrauensw\u00fcrdiger, inklusiver Technologien zukunftsf\u00e4hig machen. \u201eAltern ist nicht nur eine Herausforderung, sondern auch ein Impuls, unser Gesundheitssystem zukunftsf\u00e4hig und menschlich weiterzuentwickeln. Technologie wird dabei helfen \u2013 aber sie muss inklusiv, vertrauensw\u00fcrdig und f\u00fcr alle zug\u00e4nglich gestaltet sein\u201c, so Sebastian M\u00f6rth.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Europa steht vor zwei ma\u00dfgeblichen Entwicklungen: einer zunehmend alternden Gesellschaft und dem rasanten Einzug von Digitalisierung und KI-basierten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":182588,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,14456,14457,3477,19322,548,663,61279,158,3934,3935,141,13,14,15,61277,1666,16,12,61278,193],"class_list":{"0":"post-182587","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-apa","11":"tag-apa-ots","12":"tag-bild","13":"tag-chronik","14":"tag-eu","15":"tag-europa","16":"tag-europa-forum","17":"tag-europaeische-union","18":"tag-europe","19":"tag-european-union","20":"tag-gesundheit","21":"tag-headlines","22":"tag-nachrichten","23":"tag-news","24":"tag-niederoesterreich","25":"tag-ots","26":"tag-politik","27":"tag-schlagzeilen","28":"tag-wachau","29":"tag-wissenschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114666126895731610","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/182587","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=182587"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/182587\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/182588"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=182587"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=182587"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=182587"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}