{"id":182803,"date":"2025-06-11T20:17:10","date_gmt":"2025-06-11T20:17:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/182803\/"},"modified":"2025-06-11T20:17:10","modified_gmt":"2025-06-11T20:17:10","slug":"seltenes-spektakel-am-himmel-wie-zuletzt-2007","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/182803\/","title":{"rendered":"Seltenes Spektakel am Himmel \u2013 wie zuletzt 2007"},"content":{"rendered":"<p class=\"font-sans font-medium\">Berlin. Heute Nacht steigt der Erdbeermond auf \u2013 so tief wie zuletzt vor 18 Jahren. Ein seltenes Himmelsspektakel, das erst 2043 wiederkehrt.<\/p>\n<ul>\n<li>Im Juni steht der Erdbeermond so tief am Himmel wie seit Jahren nicht mehr<\/li>\n<li>Erst 2043 wird er so wieder zu sehen sein<\/li>\n<li>Was macht das Himmelsph\u00e4nomen heute Nacht so besonders?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Jetzt darf der <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/sommerzeit\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1632307932\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sommer<\/a> kommen. Meteorologisch gesehen befindet sich alles noch im \u00dcbergang, doch am 21. Juni um 4:42 Uhr markiert die <strong>Sommersonnenwende<\/strong>, ein schon seit Jahrhunderten bekanntes, kosmisches Ph\u00e4nomen, den Beginn des astronomischen Sommers. Die Sonne steht dann genau \u00fcber dem n\u00f6rdlichen Wendekreis und beginnt dann wieder, so scheint es zumindest, in Richtung des \u00c4quators zu wandern.<\/p>\n<p>Doch in diesem Juni gibt es ein weiteres Schauspiel zu bestaunen, das deutlich unscheinbarer daherkommt, aber nicht weniger eindrucksvoll ist: der sogenannte <strong>Erdbeermond<\/strong>. Am Mittwoch, dem 11. Juni 2025, um 22:09 Uhr, wird er als Vollmond am Himmel stehen und dabei so tief \u00fcber dem Horizont schweben wie seit 2007 nicht mehr. Eine Konstellation, die sich erst 2043 wiederholt.<\/p>\n<p>  Besonderer Vollmond am Mittwoch erwartet  <\/p>\n<p>Der Name leitet sich nicht von seiner Farbe \u2013 die ist oft silbrig, gelegentlich r\u00f6tlich \u2013 ab, sondern stammt von den nordamerikanischen Algonquin-St\u00e4mmen. Diese gaben den <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/mond\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1681811444\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Monden<\/a> ihrer Monate Namen, die sich an der Natur orientierten. Im Juni wurde geerntet, was rot und s\u00fc\u00df war: Erdbeeren. Daher der Name. In Europa finden sich entsprechende Namen wie \u201eHonigmond\u201c \u2013 wegen der Imkerei \u2013 oder \u201e<strong>Rosenmond<\/strong>\u201c, benannt nach der Bl\u00fctezeit der Rosen.<\/p>\n<p>   Spektakel am Himmel: Erdbeermond so tief wie nie  <\/p>\n<p>Der Mond ben\u00f6tigt laut der <strong>NASA<\/strong> rund 29,5 Tage f\u00fcr eine Erdumrundung. Deshalb gibt es etwa einmal im Monat einen Vollmond. Dennoch ist der <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/ratgeber-wissen\/article407052479\/seltenes-phaenomen-blauer-mond-leuchtet-heute-nacht.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/ratgeber-wissen\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1724090460\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Vollmond<\/a> am kommenden Mittwoch etwas Besonderes, wie unter anderem die Website \u201eStarwalk Space\u201c berichtet. Er soll so tief stehen wie seit 2007 nicht mehr. Erst 2043 werde er wieder so nah am Horizont zu sehen sein. Auf der S\u00fcdhalbkugel wird er dagegen der h\u00f6chste Vollmond bis 2043 sein, wie die Astronomieplattform berichtet.<\/p>\n<p>Dass der <strong>Vollmond<\/strong> im Juni dieses Jahres so ungew\u00f6hnlich tief steht, ist laut der NASA kein Zufall, sondern das Ergebnis der sogenannten Ekliptikpr\u00e4zession \u2013 eines komplexen Zyklus, der durch die geneigten Rotationsachsen von Erde und Mond ausgel\u00f6st wird. Alle 18,6 Jahre wiederholen sich bestimmte Mondstellungen.<\/p>\n<p><strong>Lesen Sie auch:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/article408952950\/der-mond-vermuellt-verschmutzung-duerfte-noch-zunehmen.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1746983294\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Der Mond verm\u00fcllt \u2013 Verschmutzung d\u00fcrfte noch zunehmen<\/a><\/p>\n<p>  Vollmond wirkt riesig durch N\u00e4he zur Erde  <\/p>\n<p>Der <strong>Erdbeermond<\/strong> steht dabei nicht nur tief, sondern erscheint auch auff\u00e4llig gro\u00df. Grund daf\u00fcr ist eine optische T\u00e4uschung, die durch den sogenannten Perig\u00e4umseffekt verst\u00e4rkt wird, wenn der <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/article409199583\/japanisches-raumfahrtunternehmen-meldet-probleme-bei-mondmission.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1749162922\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mond<\/a> der Erde besonders nah ist. Laut dem Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) wirkt er in dieser Phase bis zu 14 Prozent gr\u00f6\u00dfer und bis zu 30 Prozent heller als in der gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Entfernung.<\/p>\n<p>Laut dem European Southern Observatory (ESO) spielt auch der 550 Lichtjahre von der Erde entfernte <strong>Stern Antares<\/strong> mit: Sein r\u00f6tliches Licht beeinflusst die atmosph\u00e4rische Wahrnehmung des Mondes zus\u00e4tzlich und erkl\u00e4rt dessen leicht kupferne F\u00e4rbung.<\/p>\n<p><strong>Auch spannend:<\/strong>\u00a0<a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/article408338020\/deutsche-aufholjagd-in-der-raumfahrt-warum-2025-besonders-ist.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1740912528\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Deutsche Aufholjagd in der Raumfahrt: Warum 2025 besonders ist<\/a><\/p>\n<p>  Erdbeermond 2025 steigt bei besten Bedingungen auf  <\/p>\n<p>Der <strong>Erdbeermond<\/strong> wird laut der Vereinigung der Sternfreunde (VdS) um etwa 22:09 Uhr MESZ vollst\u00e4ndig zu sehen sein, der Mondaufgang beginnt wenige Minuten sp\u00e4ter gegen 22:30 Uhr. Und die Chancen f\u00fcr einen ungest\u00f6rten Blick auf den Himmel stehen gut: Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) erwartet Deutschland in weiten Teilen einen leicht bew\u00f6lkten, aber gr\u00f6\u00dftenteils klaren Himmel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin. Heute Nacht steigt der Erdbeermond auf \u2013 so tief wie zuletzt vor 18 Jahren. 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