{"id":182976,"date":"2025-06-11T21:57:16","date_gmt":"2025-06-11T21:57:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/182976\/"},"modified":"2025-06-11T21:57:16","modified_gmt":"2025-06-11T21:57:16","slug":"inflationsdaten-stuetzen-nicht-wall-street-reagiert-ernuechtert-auf-rahmenabkommen-mit-china","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/182976\/","title":{"rendered":"Inflationsdaten st\u00fctzen nicht: Wall Street reagiert ern\u00fcchtert auf Rahmenabkommen mit China"},"content":{"rendered":"<p>                    Inflationsdaten st\u00fctzen nicht<br \/>\n                Wall Street reagiert ern\u00fcchtert auf Rahmenabkommen mit China<\/p>\n<p>\t\t\t\t              11.06.2025, 23:14 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die USA und China einigen sich auf eine Rahmenvereinbarung im festgefahrenen Handelskonflikt, doch die kommt an der Wall Street nicht besonders gut an. Auch erfreuliche Inflationsdaten k\u00f6nnen die Stimmung nicht nachhaltig aufhellen. <\/strong><\/p>\n<p>Weder g\u00fcnstige Inflationsdaten noch eine Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China haben die Wall Street am Mittwoch nachhaltig gest\u00fctzt. H\u00e4ndler sprachen stattdessen von Ern\u00fcchterung \u00fcber das Handelsabkommen der beiden gr\u00f6\u00dften Volkswirtschaften der Welt. Der <b>Dow-Jones-Index <\/b>stagnierte bei 42.866 Punkten,<b> S&amp;P-500<\/b> und <b>Nasdaq-Indizes<\/b> gaben um 0,3 bzw. 0,5 Prozent ab.<\/p>\n<p>  <a title=\"NASDAQ COMP.\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/indizes\/nasdaq comp-XC0009694271\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/1749679035_655_chartNG.gfn\" alt=\"Nasdaq Composite\" class=\"space__strech lazyload\"\/>    <strong>Nasdaq Composite<\/strong>  19.615,88  <\/a>  <\/p>\n<p> Ergebnis der zweit\u00e4gigen Verhandlungen in London war ein Rahmenabkommen, um die im Mai erzielte Einigung in Genf wieder in die Spur zu bringen. Marktbeobachter bef\u00fcrchteten aber ein wachsweiches Rahmenwerk, das kaum \u00fcber das Genfer Abkommen hinausgehen d\u00fcrfte. Und dieses hatte nicht lange gehalten. F\u00fcr Entt\u00e4uschung sorgte auch, dass sich China offenbar vorbeh\u00e4lt, die Lockerung der Exporte von Seltenen Erden wieder zu versch\u00e4rfen. Peking werde die Exportlizenzen von Seltenen Erden auf sechs Monate begrenzen, sagten mit den Vorg\u00e4ngen vertraute Personen. <\/p>\n<p>Zudem machte US-Pr\u00e4sident Donald Trump klar, dass das Abkommen noch von ihm und seinem chinesischen Pendant Xi Jinping unterzeichnet werden m\u00fcsse. China werde &#8222;im Voraus&#8220; wichtige Seltene Erden und Magnete liefern (&#8230;), so der Pr\u00e4sident weiter und dann eher unverst\u00e4ndlich: &#8222;Wir erhalten insgesamt 55 Prozent Z\u00f6lle, China erh\u00e4lt 10 Prozent&#8220;. Die Aussagen stifteten eher Verwirrung als Klarheit. &#8222;Die Politik bestimmt nun die Wirtschaft, insbesondere in den USA und zunehmend auch in der Reaktion anderer L\u00e4nder&#8220;, urteilte der fr\u00fchere Fed-Vertreter und aktuelle Pimco-Berater Richard Clarida.<\/p>\n<p>Auch das Fehlen von Details der Vereinbarung sorgte an der Wall Street eher f\u00fcr Skepsis. Zudem kam negativ an, dass das Berufungsgericht in den USA die Trump&#8217;schen reziproken Z\u00f6lle bis zur endg\u00fcltigen Kl\u00e4rung best\u00e4tigt hatte.<\/p>\n<p>Zinsfantasien bei Renten und Dollar<\/p>\n<p>Am Rentenmarkt verlor die Rendite zehnj\u00e4hriger <b>US-Staatsanleihen<\/b> 6 Basispunkte auf 4,42 Prozent. Grund waren Inflationsdaten: Die US-Verbraucherpreise waren im Mai etwas weniger gestiegen als erwartet. Das sch\u00fcrte Zinssenkungsfantasie. Die Renditen fielen mit einer starken Nachfrage bei einer Auktion zehnj\u00e4hriger Schuldtitel im Volumen von 39 Milliarden Dollar auf die Tagestiefs. H\u00e4ndler sprachen von einem weiteren bestandenen Lackmustest f\u00fcr das Vertrauen in US-Anleihen.<\/p>\n<p>Zinssenkungsfantasien und fallende Rentenrenditen dr\u00fcckten den Dollar, der <b>Dollar-Index <\/b>sank um 0,4 Prozent &#8211; der Euro stieg auf den h\u00f6chsten Stand seit fast einer Woche. Der <b>Goldpreis <\/b>kletterte mit den Zinsaussicht um 0,8 Prozent &#8211; zus\u00e4tzlich mit R\u00fcckenwind durch die Schw\u00e4che des Greenbacks.<\/p>\n<p>Tesla schlie\u00dft mit knappem Plus  <a title=\"Tesla\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/aktien\/tesla-9408435\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/1749679036_393_chartNG.gfn\" alt=\"Tesla Motors (USD)\" class=\"space__strech lazyload\"\/>    <strong>Tesla Motors (USD)<\/strong>  326,40  <\/a>  <\/p>\n<p> Die <b>Tesla-Aktie <\/b>gab deutliche Aufschl\u00e4ge im Verlauf wieder ab und rettete einen Gewinn von 0,1 Prozent ins Ziel. Tesla-Chef Elon Musk hatte seine j\u00fcngsten Angriffe auf Pr\u00e4sident Trump als &#8222;zu weit gegangen&#8220; bezeichnet. Das d\u00fcrfte Sorgen vor Retourkutschen durch Trump gegen die Musk-Unternehmen Tesla und SpaceX mildern. Zudem k\u00fcndigte Musk an, dass Tesla voraussichtlich am 22. Juni einen lang erwarteten Robotertaxi-Service starten werde.<\/p>\n<p><b>Meta Platforms<\/b> verbilligten sich um 1,2 Prozent. Das Unternehmen befindet sich Kreisen zufolge in fortgeschrittenen Gespr\u00e4chen, rund 14 Milliarden Dollar in Scale AI zu investieren und den CEO des Startups bei sich einzustellen, um die KI-Entwicklung zu leiten. <b>Lockheed Martin<\/b> sausten um 4,2 Prozent s\u00fcdw\u00e4rts. Laut einem Bericht bestellt die US-Luftwaffe wesentlich weniger F-35-Kampfflugzeuge als 2024 geplant.<\/p>\n<p>Der Videospieleh\u00e4ndler <b>Gamestop<\/b> hatte im Quartal sinkende Ums\u00e4tze verzeichnet, schrieb aber schwarze Zahlen. Der Kurs des &#8222;Meme-Urgesteins&#8220; gab um 5,4 Prozent nach. F\u00fcr <b>General Motors<\/b> ging es um 1,9 Prozent nach oben. Der Autohersteller gibt 4 Milliarden Dollar aus, um mehr Fahrzeuge in den USA zu produzieren und so seine Belastung durch Z\u00f6lle zu reduzieren. First Solar legten nach einer Hochstufung auf &#8222;Kaufen&#8220; durch Jefferies 2 Prozent zu. Der ehemalige und noch immer einflussreiche <b>Starbucks<\/b>-Chef Howard Schultz unterst\u00fctzt den Sanierungsplan der Kaffeehauskette, der Kurs legte um 4,4 Prozent zu. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Inflationsdaten st\u00fctzen nicht Wall Street reagiert ern\u00fcchtert auf Rahmenabkommen mit China 11.06.2025, 23:14 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":182977,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[11713,1383,175,170,169,29,7126,30,171,174,173,172,6888,55],"class_list":{"0":"post-182976","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-aktienhandel","9":"tag-aktienkurse","10":"tag-business","11":"tag-companies","12":"tag-companies-markets","13":"tag-deutschland","14":"tag-dow-jones","15":"tag-germany","16":"tag-markets","17":"tag-maerkte","18":"tag-unternehmen","19":"tag-unternehmen-maerkte","20":"tag-wall-street","21":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114666972453527500","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/182976","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=182976"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/182976\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/182977"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=182976"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=182976"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=182976"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}