{"id":183129,"date":"2025-06-11T23:22:27","date_gmt":"2025-06-11T23:22:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/183129\/"},"modified":"2025-06-11T23:22:27","modified_gmt":"2025-06-11T23:22:27","slug":"halles-stadtmitarbeiter-kritisieren-oberbuergermeister-vogt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/183129\/","title":{"rendered":"Halles Stadtmitarbeiter kritisieren Oberb\u00fcrgermeister Vogt"},"content":{"rendered":"<p class=\"fp-paragraph\"><strong>Halle (Saale)\/MZ.<\/strong> &#8211; Der Knatsch um den neuen Personalratsvorsitzenden der halleschen Stadtverwaltung geht in die n\u00e4chste Runde. Mehrere Mitarbeiter der Verwaltung hatten sich Ende Mai in einem anonymen Brief an Oberb\u00fcrgermeister Alexander Vogt gewandt und die Wahl von Thomas Hoffmann als Personalratschef kritisiert (<a href=\"https:\/\/www.mz.de\/lokal\/halle-saale\/arbeit-verwaltung-buergermeister-befangenheit-personalrat-4060778\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">MZ berichtete<\/a>). Sie sprachen von einem \u201enicht aufl\u00f6sbaren Interessenskonflikt\u201c, da Hoffmann im Personalrat die Interessen der Belegschaft vertritt, gleichzeitig jedoch auch als Mitarbeiter f\u00fcr das OB-B\u00fcro \u2013 und damit f\u00fcr die Verwaltungsf\u00fchrung \u2013 t\u00e4tig ist.<\/p>\n<p>Was Halles Stadtmitarbeiter am Verhalten der Stadtspitze st\u00f6rt<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Nun ist erneut ein anonymer Brief an OB Vogt ver\u00f6ffentlicht worden, der \u201eim Namen zahlreicher betroffener Mitarbeitender der Stadt Halle\u201c unterzeichnet ist. Darin wird am Stadtoberhaupt <a href=\"https:\/\/www.mz.de\/lokal\/halle-saale\/deshalb-kritisiert-die-gewerkschaft-verdi-halles-oberburgermeister-vogt-4061419\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">scharfe Kritik ge\u00fcbt<\/a>. Man nehme mit \u201egro\u00dfem Befremden und wachsender Entt\u00e4uschung\u201c zur Kenntnis, wie die Verwaltungsspitze mit dem sachlich und fundiert vorgebrachten Schreiben von Ende Mai umgehe \u2013 sowohl kommunikativ als auch strukturell, hei\u00dft es dort. <\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Die Stadtverwaltung hatte als Reaktion auf die Kritik an dem Personalratsvorsitzenden in der MZ erkl\u00e4rt, dass man die Angelegenheit juristisch gepr\u00fcft habe und zu dem Ergebnis gekommen sei, dass Hoffmanns Job im OB-B\u00fcro grunds\u00e4tzlich mit der Funktion als Personalratsmitglied vereinbar sei.<\/p>\n<p>\u201eTiefgreifende Vertrauenskrise\u201c in der Stadtverwaltung Halle?<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Ein Vorgang, der den Unterzeichnern des Briefes aufst\u00f6\u00dft, denn die juristische Pr\u00fcfung sei durch das eigene Rechtsamt erfolgt, einer Dienststelle, die unmittelbar der Weisung des <a href=\"https:\/\/www.mz.de\/lokal\/halle-saale\/demokratie-oberbuergermeister-vogt-umstrukturierung-stadtverwaltung-kontroverse-4035135\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Oberb\u00fcrgermeisters<\/a> unterstehe und deren rechtliche Einsch\u00e4tzung in dieser Konstellation daher kaum als unabh\u00e4ngig gelten k\u00f6nne, so die Kritik. Demgegen\u00fcber seien weder die moralischen Implikationen noch die konkreten Sorgen und Belastungsempfindungen der Mitarbeiterschaft inhaltlich gepr\u00fcft oder gew\u00fcrdigt worden. F\u00fcr die Belegschaft entstehe dadurch der Eindruck, dass formale Legalit\u00e4t als alleinige Entscheidungsgrundlage gen\u00fcge, ungeachtet der tiefgreifenden Vertrauenskrise und des strukturellen Ungleichgewichts, das durch diese Personalunion entstanden sei. <\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Ebenso wird angeprangert, dass aus der Antwort der Stadtspitze auf den anonymen Brief keinerlei tats\u00e4chliche Konsequenz hervorgehe. Eine strukturelle L\u00f6sung, etwa durch klare Trennung der \u00c4mter, sei trotz der offensichtlichen Einfachheit nicht einmal erwogen worden. Stattdessen werde eine belastende Konstellation k\u00fcnstlich aufrechterhalten, die im gesamten Verwaltungsapparat Unruhe, Misstrauen und Verunsicherung stifte. Zudem sei bis heute keine interne Kommunikation mit der Belegschaft erfolgt. \u201eEs wurde bislang in keiner Weise versucht, \u00c4ngste abzubauen oder in den Dialog zu treten\u201c, bem\u00e4ngeln die Unterzeichner.<\/p>\n<p>Halles OB Vogt: Priorit\u00e4t f\u00fcr Fototermine und Au\u00dfendarstellung?<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">An den OB richten sie daher einen klaren Appell: \u201eVon Ihrer F\u00fcrsorgepflicht als Oberb\u00fcrgermeister erwarten wir mehr als sch\u00f6ne Worte. Es ist Ihre Aufgabe, nicht nur Gesetze zu wahren, sondern aktiv auf das Empfinden der Belegschaft einzugehen.\u201c Vogt wird in dem Schreiben zudem daf\u00fcr kritisiert, dass von seinen im Vorfeld der Wahl propagierten Werten wie Empathie und klare Haltung bislang wenig zu sehen sei. Stattdessen erlebe man \u201eeinen Kurs, bei dem Fototermine und Au\u00dfendarstellung offenbar mehr Priorit\u00e4t genie\u00dfen als das Ernstnehmen berechtigter innerbetrieblicher Sorgen von mehreren Hundert Mitarbeitenden.\u201c<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Die Mitarbeiter fordern OB Vogt abschlie\u00dfend eindringlich auf, die Rollen des Personalratschefs zu entflechten und mit der Belegschaft offen und transparent zu kommunizieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Halle (Saale)\/MZ. &#8211; Der Knatsch um den neuen Personalratsvorsitzenden der halleschen Stadtverwaltung geht in die n\u00e4chste Runde. 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