{"id":18317,"date":"2025-04-09T13:14:08","date_gmt":"2025-04-09T13:14:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/18317\/"},"modified":"2025-04-09T13:14:08","modified_gmt":"2025-04-09T13:14:08","slug":"china-erhebt-neue-gegenzoelle-84-prozent-auf-us-importe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/18317\/","title":{"rendered":"China erhebt neue Gegenz\u00f6lle: 84 Prozent auf US-Importe"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 09.04.2025 13:48 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Der Handelskonflikt zwischen China und den USA spitzt sich zu: Nachdem die USA die Z\u00f6lle auf chinesische Produkte weiter erh\u00f6ht hatten, hebt nun auch die Volksrepublik die Gegenz\u00f6lle an &#8211; auf 84 Prozent.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nChina zieht im Zollstreit mit den USA nach: Wie die Zollkommission des Staatsrats mitteilte, werden weitere Einfuhrz\u00f6lle auf alle US-Waren in H\u00f6he von 50 Prozent erhoben. Ab dem 10. April w\u00fcrden damit neue Zusatzz\u00f6lle in H\u00f6he von insgesamt 84 Prozent auf alle US-Waren gelten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nGegen China sollten urspr\u00fcnglich 34 Prozent Zusatzz\u00f6lle gelten. Nachdem die Volksrepublik mit einem <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/china-gegenzoelle-usa-100.html\" title=\"China k\u00fcndigt 34 Prozent Zoll f\u00fcr alle US-Waren an\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Aufschlag von ebenfalls 34 Prozent reagierte<\/a>, erh\u00f6hte die US-Regierung unter Pr\u00e4sident Donald Trump die Z\u00f6lle auf chinesische Waren insgesamt auf 104 Prozent. Ein von Trump gestelltes Ultimatum hatte China zuvor verstreichen lassen.<\/p>\n<p>    China vermisst Respekt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZuvor hatte das Au\u00dfenministerium in Peking signalisiert, dass es an einer Grundlage f\u00fcr Verhandlungen im Handelsstreit mangele. &#8222;Falls die USA die Probleme wirklich durch Dialog und Verhandlungen l\u00f6sen wollen, sollten sie eine Haltung der Gleichheit, des Respekts und des gegenseitigen Nutzens einnehmen&#8220;, sagte Ministeriumssprecher Lin Jian. &#8222;Wenn die USA darauf bestehen, ihre Wirtschafts- und Handelsbeschr\u00e4nkungen weiter zu versch\u00e4rfen, hat China den festen Willen und die ausreichenden Mittel, die notwendigen Gegenma\u00dfnahmen zu ergreifen und bis zum Ende zu k\u00e4mpfen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas Handelsministerium verwies auch darauf, dass die US-Regierung bei ihrer Berechnung des Handelsdefizits nur physische Waren ber\u00fccksichtige. Beziehe man Dienstleistungen und Niederlassungen von US-Unternehmen in China mit ein, sei der wirtschaftliche Austausch zwischen beiden L\u00e4ndern &#8222;ungef\u00e4hr ausgeglichen&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Die Geschichte und die Fakten haben bewiesen, dass die Erh\u00f6hung der Z\u00f6lle durch die Vereinigten Staaten ihre eigenen Probleme nicht l\u00f6sen wird&#8220;, hei\u00dft es in der Erkl\u00e4rung des Handelsministeriums. &#8222;Stattdessen wird sie starke Schwankungen auf den Finanzm\u00e4rkten ausl\u00f6sen, den Inflationsdruck in den USA erh\u00f6hen, die industrielle Basis der USA schw\u00e4chen und das Risiko einer Rezession in der US-Wirtschaft erh\u00f6hen.&#8220;<\/p>\n<p>    Streit begann kurz nach zweitem Amtsantritt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrump hatte kurz nach Beginn seiner zweiten Amtszeit zun\u00e4chst einen zus\u00e4tzlichen Zoll in H\u00f6he von zehn Prozent auf Importe aus China verh\u00e4ngt und dies mit der Rolle des Landes bei der Herstellung des Schmerzmittels Fentanyl begr\u00fcndet. Trump wirft unter anderem China vor, nicht gen\u00fcgend gegen den Schmuggel der Droge zu unternehmen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDen geplanten Zoll von zehn Prozent verdoppelte Trump dann Ende Februar. Das chinesische Handelsministerium erkl\u00e4rte daraufhin, falls die USA so weiter machten, werde China alle notwendigen Gegenma\u00dfnahmen ergreifen, um seine legitimen Rechte und Interessen zu verteidigen. Das chinesische Au\u00dfenministerium nannte die Probleme mit Fentanyl einen &#8222;Vorwand&#8220; f\u00fcr zus\u00e4tzliche Z\u00f6lle.<\/p>\n<p>    Streit auch um TikTok<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nStreit zwischen den USA und China gibt es auch um die <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/tiktok-faq-100.html\" title=\"Was hinter dem Streit \u00fcber TikTok steckt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Videoplattform TikTok<\/a>. Der US-Ableger der chinesischen App muss nach einem US-Gesetz entweder schlie\u00dfen oder verkauft werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie US-Regierung hatte einen Verkauf von TikTok in den USA\u00a0an US-Eigent\u00fcmer offenbar schon fertig ausverhandelt. Das deutete auch Trump selbst an. Das Gesch\u00e4ft platzte jedoch, als Trump vergangene Woche Zollerh\u00f6hungen ank\u00fcndigte. Daraufhin erkl\u00e4rten Vertreter der chinesischen TikTok-Mutter Bytedance, China werde das Gesch\u00e4ft nicht mehr genehmigen, solange keine Verhandlungen \u00fcber Handel und Z\u00f6lle m\u00f6glich seien.<\/p>\n<p>    <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/audio\/audio-213954.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>Carolin Voigt, ARD Shanghai, tagesschau, 09.04.2025 14:31 Uhr<\/p>\n<p>    <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 09.04.2025 13:48 Uhr Der Handelskonflikt zwischen China und den USA spitzt sich zu: Nachdem die USA die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":18318,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,227,1764,13,14,15,12,113,4017,4018,4016,64,4019,4020,211],"class_list":{"0":"post-18317","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-china","11":"tag-eilmeldung","12":"tag-headlines","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-trump","17":"tag-united-states","18":"tag-united-states-of-america","19":"tag-us","20":"tag-usa","21":"tag-vereinigte-staaten","22":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika","23":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114308190278488420","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18317","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18317"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18317\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/18318"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18317"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18317"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18317"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}