{"id":183561,"date":"2025-06-12T03:30:19","date_gmt":"2025-06-12T03:30:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/183561\/"},"modified":"2025-06-12T03:30:19","modified_gmt":"2025-06-12T03:30:19","slug":"trump-verkuendet-einigung-mit-china-zu-seltenen-erden-und-zoellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/183561\/","title":{"rendered":"Trump verk\u00fcndet Einigung mit China zu Seltenen Erden und Z\u00f6llen"},"content":{"rendered":"<p>China und die USA haben sich nach Angaben von US-Pr\u00e4sident Donald Trump bei neuen Handelsgespr\u00e4chen grunds\u00e4tzlich auf einen Abbau von Exportbeschr\u00e4nkungen bei Seltenen Erden verst\u00e4ndigt. Die formelle Zustimmung durch ihn selbst und Chinas Staatschef Xi Jinping stehe noch aus, schrieb Trump auf seinem Online-Sprachrohr Truth Social.<\/p>\n<p>Trump: Beziehungen zwischen USA und China &#8222;ausgezeichnet&#8220;<\/p>\n<p>Vertreter beider L\u00e4nder hatten in London verhandelt. F\u00fcr China sa\u00dfen bei den Verhandlungen unter anderem Vize-Ministerpr\u00e4sident He Lifeng und Handelsminister Wang Wentao am Tisch. Die USA hatten US-Finanzminister Scott Bessent und Handelsminister Howard Lutnick geschickt.<\/p>\n<p>Dem US-Pr\u00e4sidenten zufolge verpflichtet sich China, <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wirtschaft\/seltene-erden-china-beschraenkt-export-was-das-fuer-bayern-bedeutet,UjIApRx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">bestimmte Rohstoffe wie Seltene Erden<\/a> an die USA zu liefern. Washington sagt im Gegenzug zu, dass Studierende aus China weiterhin an US-amerikanischen Universit\u00e4ten zugelassen w\u00fcrden. Trump schrieb au\u00dferdem, dass es zwischen den beiden gr\u00f6\u00dften Volkswirtschaften der Welt eine Abmachung im Zollstreit gebe. Trump schrieb, die USA w\u00fcrden auf chinesische Waren Z\u00f6lle in H\u00f6he von 55 Prozent erheben, umgekehrt lege China einen Zollsatz von zehn Prozent auf US-Waren fest. Das Verh\u00e4ltnis der beiden L\u00e4nder sei &#8222;ausgezeichnet&#8220;.<\/p>\n<p>Zeichen der Entspannung\u00a0<\/p>\n<p>In der Nacht war bereits bekannt geworden, dass sich die beiden gr\u00f6\u00dften Volkswirtschaften der Erde auf einen Rahmen geeinigt h\u00e4tten, den Konsens umzusetzen, den die Pr\u00e4sidenten beider L\u00e4nder in ihrem Telefonat am 5. Juni erzielt und den die Verhandlungsf\u00fchrer bei Gespr\u00e4chen in Genf Mitte Mai erreicht h\u00e4tten, sagte Chinas Unterh\u00e4ndler f\u00fcr Handelsfragen, Li Chenggang, der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge. Der Handelskonflikt zwischen Peking und Washington hat seit Monaten schwere Folgen f\u00fcr die Weltwirtschaft.<\/p>\n<p>Mit dem Ende des Treffens hatte sich ein Weg f\u00fcr weitere Deeskalation in den angespannten Handelsbeziehungen angedeutet. Vor den Gespr\u00e4chen in London hatten China und die USA Mitte Mai in Genf erstmals seit der Eskalation im Zollstreit miteinander gesprochen. Dort verst\u00e4ndigten sich beide Seiten darauf, ihre Z\u00f6lle vor\u00fcbergehend f\u00fcr 90 Tage deutlich zu senken. Trump hatte im April die Aufschl\u00e4ge auf Waren aus China auf bis zu 145 Prozent erh\u00f6ht. Peking verh\u00e4ngte Exportkontrollen und zog mit Gegenz\u00f6llen auf Importe aus den USA auf 125 Prozent nach.<\/p>\n<p>Der US-Pr\u00e4sident f\u00e4hrt seit seinem Amtsantritt einen harten handelspolitischen Kurs gegen China. Trotz der<a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/china-und-die-usa-senken-vorerst-ihre-gegenseitigen-zoelle,UkxilBF\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> getroffenen Vereinbarung \u00fcber eine Zollpause<\/a> in Genf versch\u00e4rfte sich der Ton zuletzt wieder.<\/p>\n<p>Fokus auf Seltene Erden hatte sich abgezeichnet <\/p>\n<p>Dass der Fokus in London weniger auf den gegenseitigen Z\u00f6llen und mehr auf chinesischen Exportbeschr\u00e4nkungen f\u00fcr Seltene Erden liegen w\u00fcrde, hatte etwa Trumps Wirtschaftsberater Kevin Hassett bereits angedeutet. Er hatte beim Sender CNBC j\u00fcngst eine grunds\u00e4tzliche Einigung in dieser Frage als Ziel der Gespr\u00e4che ausgegeben. Die Volksrepublik kontrolliere rund 90 Prozent des globalen Markts f\u00fcr diese Rohstoffe sowie f\u00fcr spezielle Magnetmaterialien, sagte er.<\/p>\n<p>Trump hatte sich nach einem Telefonat mit Xi vergangene Woche zuversichtlich gezeigt, dass China die Lieferung Seltener Erden wieder aufnehmen werde.<\/p>\n<p>Was f\u00fcr Folgen die Exportkontrollen auf Seltene Erden haben <\/p>\n<p>China dominiert den Weltmarkt f\u00fcr Seltene Erden, die f\u00fcr die Herstellung vieler Produkte sehr wichtig sind. Dabei handelt es sich um Rohstoffe, die die Industrie zum Beispiel f\u00fcr Elektromotoren und Sensoren braucht.<\/p>\n<p>Anfang April hatte die Volksrepublik im Zollstreit mit den USA sieben Seltene Erden und daraus gefertigte Magnete mit Ausfuhrkontrollen belegt. Das f\u00fchrte dazu, dass sich Unternehmen den Export dieser f\u00fcr Elektromotoren, Sensoren und in der R\u00fcstungsindustrie dringend ben\u00f6tigen Rohstoffe mit aufwendigen Antr\u00e4gen genehmigen lassen mussten. Die Einschr\u00e4nkung bereitete Firmen weltweit gro\u00dfe Sorgen.<\/p>\n<p>China ist ein Hauptverarbeiter der Metalle, aber bei Hightech-Produkten wie bestimmter Ausr\u00fcstungen f\u00fcr Flugzeuge oder Chip-Design-Software vom Ausland abh\u00e4ngig. Zum \u00c4rger Pekings hatten die USA unl\u00e4ngst den Export dieser Technologie nach China eingeschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p>Mit Informationen von dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"China und die USA haben sich nach Angaben von US-Pr\u00e4sident Donald Trump bei neuen Handelsgespr\u00e4chen grunds\u00e4tzlich auf einen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":183562,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,227,170,169,29,106,30,1494,171,174,105,173,172,64,211],"class_list":{"0":"post-183561","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-china","10":"tag-companies","11":"tag-companies-markets","12":"tag-deutschland","13":"tag-donald-trump","14":"tag-germany","15":"tag-handelsstreit","16":"tag-markets","17":"tag-maerkte","18":"tag-seltene-erden","19":"tag-unternehmen","20":"tag-unternehmen-maerkte","21":"tag-usa","22":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114668281715741218","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/183561","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=183561"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/183561\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/183562"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=183561"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=183561"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=183561"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}