{"id":183825,"date":"2025-06-12T05:56:11","date_gmt":"2025-06-12T05:56:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/183825\/"},"modified":"2025-06-12T05:56:11","modified_gmt":"2025-06-12T05:56:11","slug":"warum-deutschlands-groesster-queerer-club-ein-drittel-seiner-mitarbeitenden-entlaesst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/183825\/","title":{"rendered":"Warum Deutschlands gr\u00f6\u00dfter queerer Club ein Drittel seiner Mitarbeitenden entl\u00e4sst"},"content":{"rendered":"<p>\tSchwuz in Berlin<br \/>\n\t &#8211; <\/p>\n<p>\t\tWarum Deutschlands gr\u00f6\u00dfter queerer Club ein Drittel seiner Mitarbeitenden entl\u00e4sst<\/p>\n<p>\n        Do. 12.06.25 | 06:33 Uhr  | Von Klaas-Wilhelm Brandenburg\n    <\/p>\n<p>    <a href=\"#top-of-comments\"\/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/1749707770_80_size=708x398.jpg\" alt=\"Archivbild: SchwuZ, Innenansicht von Dancefloor und Buehne. (Quelle: imago images\/Kratsch)\" title=\"Archivbild: SchwuZ, Innenansicht von Dancefloor und Buehne. (Quelle: imago images\/Kratsch)\" id=\"1790673965\"\/>Bild: imago images\/Kratsch<\/p>\n<p>Das Schwuz in Berlin-Neuk\u00f6lln hat mehr als 30 Mitarbeitenden gek\u00fcndigt. Die werfen der Gesch\u00e4ftsleitung des Clubs vor, zu lange zu wenig getan zu haben &#8211; und kritisieren schlechte Kommunikation. Von Klaas-Wilhelm Brandenburg<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_885749641\"\/><\/p>\n<ul>\n<li>33 teils langj\u00e4hrigen Schwuz-Mitarbeitenden gek\u00fcndigt<\/li>\n<li>Betroffene kritisieren Club-F\u00fchrung f\u00fcr mangelnde Informationen<\/li>\n<li>Club begr\u00fcndet Ma\u00dfnahme mit drohender Schlie\u00dfung<\/li>\n<\/ul>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_0\"\/><\/p>\n<p>Es ist der Abend vor Himmelfahrt, kurz nach 23 Uhr, und vor dem Schwuz herrscht g\u00e4hnende Leere. Dabei hat in Deutschlands gr\u00f6\u00dftem und \u00e4ltestem queeren Club gerade die &#8222;Popkicker&#8220; begonnen: Eine Party, die noch vor wenigen Jahren so beliebt war, dass Menschen die halbe Stra\u00dfe entlang standen. Das scheint sich ge\u00e4ndert zu haben \u2013 mit dramatischen Folgen f\u00fcrs Schwuz.<\/p>\n<p>Der Club hat nach eigenen Angaben 33 Mitarbeitenden betriebsbedingt gek\u00fcndigt \u2013 manche sind nach rbb|24-Informationen bereits mehr als 20 Jahre im Schwuz, und bei einigen liegen zwischen K\u00fcndigung und Ende des Jobs nicht einmal eineinhalb Monate. Au\u00dferdem wurden sechs Vertr\u00e4ge nicht verl\u00e4ngert. Insgesamt wird somit etwa ein Drittel der aktuell mehr als 100 Menschen starken Schwuz-Belegschaft gehen m\u00fcssen. Die <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/musik\/exklusiv-schwuz-chefin-katja-jaeger-packt-aus-zu-drastischen-sparplaenen-im-neukoellner-club-li.2326628\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">&#8222;Berliner Zeitung&#8220; [Bezahlinhalt]<\/a> hatte zuerst berichtet.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/teaserbox\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_1300599970\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\tK\u00fcndigung ohne Vorwarnung<\/p>\n<p>&#8222;Es war sehr, sehr schockierend&#8220;, erz\u00e4hlt Leo Schreiber im Gespr\u00e4ch mit rbb|24. Schreiber ist nicht-bin\u00e4r und trans und arbeitet seit mehr als zwei Jahren im T\u00fcr-Team des Schwuz. Schreiber erz\u00e4hlt, das Schwuz sei wie ein Zuhause gewesen. Besonders sch\u00f6n fand Schreiber, in einer &#8222;queeren Normalit\u00e4t&#8220; arbeiten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Doch das wird wohl sp\u00e4testens Ende Juni vorbei sein: Denn auch Schreiber wurde gek\u00fcndigt \u2013 und davon ziemlich \u00fcberrascht. &#8222;Es gab keine Kommunikation davor, die K\u00fcndigungen kamen einfach in die Briefk\u00e4sten der Leute.&#8220; Schreiber findet schade, dass sich vorher nicht wenigstens &#8222;die M\u00fche und die Zeit&#8220; f\u00fcr eine Rundmail genommen wurde, die darauf vorbereitet, dass man bald eine K\u00fcndigung aus dem Briefkasten ziehen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/teaserbox_2125940618\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_1519469432\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\tSchon im August h\u00e4tte Insolvenz gedroht<\/p>\n<p>Leo Schreiber hei\u00dft eigentlich anders, will anonym bleiben \u2013 genauso wie weitere Schwuz-Mitarbeitende, mit denen rbb|24 gesprochen hat. Die Meinungen, wie man den Club vor den K\u00fcndigungen h\u00e4tte bewahren k\u00f6nnen, gehen mitunter auseinander, aber eine Kritik teilen alle: die an der Kommunikation des Schwuz. Sie h\u00e4tten sich gew\u00fcnscht, fr\u00fcher einbezogen zu werden. Auch, um gemeinschaftlich zu schauen, ob es vielleicht Mitarbeitende gibt, die freiwillig auf ihren Job verzichten oder k\u00fcnftig weniger Stunden arbeiten, damit andere bleiben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Verantwortlich f\u00fcr die K\u00fcndigungen ist Katja J\u00e4ger, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Schwuz. Es sei die schmerzhafteste Ma\u00dfnahme gewesen, die sie habe ergreifen m\u00fcssen, erz\u00e4hlt sie, aber aus ihrer Sicht war sie unvermeidlich: &#8222;Um einfach abzuwenden, dass wir uns irgendwann mit einer Schlie\u00dfung des Clubs h\u00e4tten besch\u00e4ftigen m\u00fcssen.&#8220; Wann dieses &#8222;irgendwann&#8220; genau gewesen w\u00e4re, dar\u00fcber will J\u00e4ger nicht \u00f6ffentlich reden. Nach rbb|24-Informationen h\u00e4tte das Schwuz ohne die K\u00fcndigungen schon im August dieses Jahres Insolvenz anmelden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/teaserbox_910400986\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\tMitarbeitende beklagen &#8222;indirekte Drohung&#8220;<\/p>\n<p>Glaubt man Katja J\u00e4ger, wurde sie vom Ausma\u00df der finanziellen Sorgen genauso \u00fcberrascht wie viele Mitarbeitende. Andererseits sagt sie, es habe schon Anfang 2024 einen G\u00e4ste-R\u00fcckgang gegeben. Dem seien erste Sparma\u00dfnahmen gefolgt, zum Beispiel eine K\u00fcrzung des Marketing-Budgets. Aus J\u00e4gers Sicht &#8222;h\u00e4tte man zu dem Zeitpunkt sicherlich noch eine Teilhabe der Mitarbeitenden auf einer anderen Ebene gestalten k\u00f6nnen&#8220;. Aber jetzt, mit &#8222;der kurzen Zeit, die ich hatte, um zu analysieren, was ist \u00fcberhaupt Phase&#8220;, sei das nicht mehr m\u00f6glich gewesen.<\/p>\n<p>Leo Schreiber \u00e4rgert aber noch etwas anderes: Eine Aussage J\u00e4gers auf einer Betriebsversammlung einen Tag, nachdem die meisten Mitarbeitenden ihre K\u00fcndigung im Briefkasten hatten. Dort sagte die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin nach rbb|24-Informationen sinngem\u00e4\u00df: Je mehr Menschen gegen ihre K\u00fcndigung klagen, desto eher drohe wegen der Prozesskosten eine Schlie\u00dfung des Schwuz. F\u00fcr Schreiber und andere Mitarbeitende &#8222;hat sich das schon auf jeden Fall so ein bisschen nach einer indirekten Drohung angef\u00fchlt&#8220;.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/teaserbox_1591391660\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_1550010521\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\tCrowdfunding f\u00fcr KI statt f\u00fcr Mitarbeitende?<\/p>\n<p>J\u00e4ger sagt auf Nachfrage, sie habe versucht, zu kommunizieren, dass &#8222;eine Klagewelle das Schwuz einfach besch\u00e4ftigen und Ressourcen binden&#8220; w\u00fcrde. Sie sei sich sicher, dass es vor Gericht nichts zu erstreiten g\u00e4be, weil die K\u00fcndigungen rechtm\u00e4\u00dfigen Kriterien entspr\u00e4chen.<\/p>\n<p>Um die Insolvenz abzuwenden, bleibt es aber nicht allein bei K\u00fcndigungen: K\u00fcnftig \u00f6ffnet der Club seine &#8222;Pepsi Boston Bar&#8220; mittwochs und donnerstags nicht mehr, sondern nur noch freitags und samstags. Statt einer Garderobe soll es bald Spinde geben, und an der Kasse soll nur noch bargeldlos gezahlt werden k\u00f6nnen. Es soll generell mehr automatisiert werden, im B\u00fcro soll KI zum Einsatz kommen. F\u00fcr solche und andere Infrastruktur-Modernisierungen will das Schwuz jetzt per Crowdfunding 150.000 Euro sammeln. Leo Schreiber sagt: &#8222;Vielleicht h\u00e4tten wir auch nach Geld suchen k\u00f6nnen f\u00fcr die jetzt gek\u00fcndigten Kolleg:innen.&#8220;<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/content\/dam\/rbb\/rbb\/rbb24\/2025\/2025_06\/sonstiges\/schwuz-interview.jpg.jpg\/size=708x398.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/1749707771_300_size=320x180.jpg\" alt=\"Leo Schreiber im Gespr\u00e4ch mit dem rbb. (Quelle: rbb)\" title=\"Leo Schreiber im Gespr\u00e4ch mit dem rbb. (Quelle: rbb)\" id=\"articlesContList_picture_0_1718241113\"\/><\/a>Leo Schreiber im Gespr\u00e4ch mit Reporter Klaas-Wilhelm Brandenburg | Bild: rbb <\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_1690039252\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\tWelche Verantwortung tragen ehemalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer?<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnde f\u00fcr die schlechte finanzielle Lage des Clubs liegen laut J\u00e4ger vor allem au\u00dferhalb des Clubs: Menschen h\u00e4tten weniger Geld im Portemonnaie, Stammg\u00e4ste seien \u00e4lter geworden und k\u00e4men deshalb seltener, allgemein h\u00e4tten es Clubs gerade schwer. Leo Schreiber dagegen sagt, es seien auch im Schwuz in der Vergangenheit Fehler gemacht worden.<\/p>\n<p>Vor Katja J\u00e4ger war bis August 2024 Marcel Weber 13 Jahre lang Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Clubs, heute Vorsitzender der Berliner Clubcommission, und neben ihm bis Anfang 2025 au\u00dferdem acht Jahre lang Florian Winkler-Schwarz, mittlerweile Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Verbands Queere Vielfalt. &#8222;Ich gehe auf jeden Fall davon aus, dass sie auch einen gro\u00dfen Teil der Verantwortung mittragen&#8220;, sagt Schreiber. Schlie\u00dflich sei die finanzielle Situation des Clubs &#8222;schon seit Jahren in der Schieflage&#8220;, glaubt Schreiber.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_1640083181\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\tNeue Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin spricht von &#8222;altem Geist&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Diese Behauptung entbehrt jeder Grundlage&#8220;, entgegnet Florian Winkler-Schwarz auf rbb|24-Anfrage. Das Unternehmen sei bis zum Jahr 2023 wirtschaftlich stabil und mit deutlichen Jahres\u00fcbersch\u00fcssen gef\u00fchrt worden. Die &#8222;wirtschaftlichen Herausforderungen&#8220; im Jahr 2024 sind aus seiner Sicht &#8222;Teil einer allgemeinen Clubkrise&#8220; und lie\u00dfen sich nicht auf einzelne Personen oder lokale Entscheidungen verk\u00fcrzen. Marcel Weber schreibt, er \u00e4u\u00dfere sich wegen Vertraulichkeitsvereinbarungen grunds\u00e4tzlich nicht zu internen Gesch\u00e4ftsangelegenheiten des Schwuz.<\/p>\n<p>Katja J\u00e4ger reagiert auf die Frage nach der Rolle der zwei M\u00e4nner ausweichend und sagt, dass &#8222;Menschen, die lange Teil des Schwuz waren, nat\u00fcrlich auch gewisserma\u00dfen von einem alten Geist gepr\u00e4gt sind und waren, und es jetzt einfach enorm guttut, da nochmal neu drauf zu schauen.&#8220;<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/content\/dam\/rbb\/rbb\/rbb24\/2025\/2025_06\/rbb-reporter\/schwutz-katja-jaeger.jpg.jpg\/size=708x398.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/1749707771_75_size=320x180.jpg\" alt=\"Katja J\u00e4ger, SchwuZ-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin im Juni 2025. (Quelle: rbb24)\" title=\"Katja J\u00e4ger, SchwuZ-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin im Juni 2025. (Quelle: rbb24)\" id=\"articlesContList_picture_423184330\"\/><\/a>Schwuz-Chefin Katja J\u00e4ger | Bild: rbb <\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_1073038567\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\tK\u00fcndigungen treffen vulnerable Gruppen<\/p>\n<p>Schwuz-Mitarbeitende kritisieren unterdessen, dass die Folgen der Finanz-Krise nun vor allem die zu sp\u00fcren bek\u00e4men, die es sowieso oft schwer haben: People of Color und trans Personen. Denn viele von ihnen arbeiten laut Schwuz in allen Bereichen des Clubs. &#8222;Gerade f\u00fcr sie ist es sehr schwierig, schnell einen neuen Job zu finden&#8220;, erz\u00e4hlt Leo Schreiber, selbst trans. Allein im T\u00fcr-Team sei allen trans Personen gek\u00fcndigt worden, den meisten schon zu Ende Juni.<\/p>\n<p>Schwuz-Chefin J\u00e4ger entgegnet, basierend auf den ihr bekannten Angaben der Mitarbeitenden lie\u00dfe sich eine gezielte oder \u00fcberproportionale Betroffenheit einzelner Gruppen nicht belegen. Zum T\u00fcr-Team \u00e4u\u00dfert sie sich nicht explizit.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_745321157\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\tZu wenig Awareness?<\/p>\n<p>Was J\u00e4ger jedoch best\u00e4tigt: Die gek\u00fcndigten Menschen aus dem T\u00fcr-Team sollen durch einen externen Sicherheitsdienst ersetzt werden. Leo Schreiber kann das nicht verstehen: &#8222;Unseres Wissens nach sind die auf jeden Fall viel teurer als unser Stundenlohn.&#8220; Katja J\u00e4ger gibt zu, dass &#8222;h\u00f6here Stundenkosten entstehen k\u00f6nnen als bei einzelnen bisherigen Mitarbeitenden&#8220;. Allerdings sei das externe Personal zum Teil qualifizierter als die Schwuz-Kr\u00e4fte, weshalb es zuk\u00fcnftig nicht mehr so viele Menschen an der T\u00fcr br\u00e4uchte.<\/p>\n<p>Das Thema ist auch deshalb brisant, weil das T\u00fcr-Team f\u00fcr Awareness zust\u00e4ndig ist, also sich zum Beispiel um Club-G\u00e4ste k\u00fcmmert, die von anderen sexuell bel\u00e4stigt wurden oder die zu viel Alkohol oder Drogen konsumiert haben. Katja J\u00e4ger betont, es werde stets eine beim Schwuz arbeitende Person gemeinsam mit den externen Kr\u00e4ften an der Clubt\u00fcr stehen. &#8222;Und nat\u00fcrlich wird die Awareness auch weiterhin von Schwuz-Mitarbeitenden geleistet.&#8220; Leo Schreiber sagt, ein f\u00fcr Awareness zust\u00e4ndiger Mensch reiche nicht aus, weil es oft zwei bis drei Awareness-Situationen auf einmal g\u00e4be.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_2023973026\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\tSchwuz will bei Jobsuche helfen<\/p>\n<p>Es bleiben also viele Fragezeichen zur Zukunft des Schwuz \u2013 und viel zerschlagenes Porzellan zwischen Gesch\u00e4ftsleitung und Mitarbeitenden. Leo Schreiber w\u00fcrde sich &#8222;richtige Entschuldigungen&#8220; w\u00fcnschen, und dass &#8222;Kolleg:innen, die weiterhin im Betrieb sind, besser behandelt werden.&#8220;<\/p>\n<p>Katja J\u00e4ger k\u00fcndigt an, das Schwuz wolle den entlassenen Mitarbeitenden bei der Jobsuche helfen. Sie habe auch &#8222;schon ein paar R\u00fcckmeldungen bekommen von Arbeitgeber:innen&#8220;, die sie bald im Team teilen wolle. Zumindest ein kleiner Lichtblick in einer f\u00fcr das Schwuz und seine Mitarbeitenden schwierigen Zeit.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<a name=\"articlesContList\/text_1\"\/><\/p>\n<p>Sendung: Radioeins, 11.06.2025, 17:40 Uhr<\/p>\n<p class=\"textblock\">Beitrag von Klaas-Wilhelm Brandenburg<\/p>\n<p><a class=\"ico ico_arrow_wide_up\" title=\"An den Anfang\" href=\"#top\">  <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Schwuz in Berlin &#8211; Warum Deutschlands gr\u00f6\u00dfter queerer Club ein Drittel seiner Mitarbeitenden entl\u00e4sst Do. 12.06.25 | 06:33&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":183826,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,296,1937,29,30,1940,1938],"class_list":{"0":"post-183825","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","9":"tag-aktuelle-news-aus-berlin","10":"tag-berlin","11":"tag-berlin-news","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-nachrichten-aus-berlin","15":"tag-news-aus-berlin"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114668856130110467","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/183825","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=183825"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/183825\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/183826"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=183825"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=183825"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=183825"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}