{"id":184091,"date":"2025-06-12T08:26:15","date_gmt":"2025-06-12T08:26:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/184091\/"},"modified":"2025-06-12T08:26:15","modified_gmt":"2025-06-12T08:26:15","slug":"heisses-pflaster-waiblingen-und-stuttgart-fallen-beim-hitze-check-durch-nachrichten-aus-stuttgart","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/184091\/","title":{"rendered":"Hei\u00dfes Pflaster: Waiblingen und Stuttgart fallen beim Hitze-Check durch &#8211; Nachrichten aus Stuttgart"},"content":{"rendered":"<p><strong>Stuttgart (dpa\/lsw) &#8211; <\/strong> Beton und Asphalt, zu wenig Schatten, die Luft steht: Millionen Menschen sind aus Sicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) der extremen Sommerhitze in baden-w\u00fcrttembergischen Gro\u00dfst\u00e4dten ausgesetzt. Vor allem Mannheim und Ludwigsburg, Heilbronn und Rastatt fallen beim zweiten bundesweiten Hitze-Check der DUH durch. Insgesamt erhalten elf St\u00e4dte mit \u00fcber 50.000 Einwohnerinnen und Einwohnern im S\u00fcdwesten die Rote Karte der Umweltorganisation.<\/p>\n<p>Auch bundesweit schneidet Mannheim im Ranking der Organisation am schlechtesten ab. In der Quadratestadt staut sich die Hitze in dicht bebauten Vierteln, der Asphalt speichert sie bis tief in die Nacht. Laut DUH leben rund 88 Prozent der etwa 315.000 Menschen in solchen stark belasteten Gebieten. Die Oberfl\u00e4che in der Stadt heizt sich laut Studie in den Sommermonaten auf mehr als 38 Grad auf, 56 Prozent der Fl\u00e4che in der Stadt sind versiegelt und nur auf 2 Prozent stehen B\u00e4ume, Hecken oder auch Beete, in denen Pflanzen bl\u00fchen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Keine einzige gr\u00fcne Karte<\/p>\n<p>Auch Rastatt und Waiblingen, Karlsruhe, Offenburg und B\u00f6blingen sowie Freiburg, Konstanz und Heidelberg fallen bei der Aufstellung der DUH durch. Im Mittelfeld der Landes\u00fcbersicht liegen Gro\u00dfst\u00e4dte wie Stuttgart, Esslingen, Reutlingen und Sindelfingen, aber auch Pforzheim und Ulm. Die Umwelthilfe verteilte keine einzige gr\u00fcne Karte an eine baden-w\u00fcrttembergische Kommune. Das sind laut Untersuchung St\u00e4dte mit vergleichsweise wenig Versiegelung und viel k\u00fchlendem Gr\u00fcn.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/3385712_1_articledetail_trinkwasserbrunnen.jpeg\" alt=\"Trinkwasserbrunnen\" width=\"670\" height=\"423\"\/> In Mannheim sollen 14 Trinkbrunnen ein wenig erfrischen, wenn sich die Hitze staut.(Archivbild)  Uwe Anspach\/dpa \u00a9 Uwe Anspach\/dpa<\/p>\n<p>F\u00fcr ihren sogenannten Hitze-Check lie\u00df die Umwelthilfe Satellitendaten auswerten und verglich Fl\u00e4chenversiegelung und Gr\u00fcnausstattung von 190 St\u00e4dten in Deutschland mit mehr als 50.000 Einwohnern.<\/p>\n<p>Es wird zu viel W\u00e4rme gespeichert<\/p>\n<p>Materialien wie Beton, Glas oder Metall speichern W\u00e4rme. Deshalb k\u00fchlen St\u00e4dte nachts langsamer wieder ab. Die gespeicherte W\u00e4rme steigt am Abend auf und sorgt f\u00fcr hohe Temperaturen in der Nacht. In einer stark bebauten Stadt wie Mannheim kann auch die Luft nicht gut zirkulieren: K\u00fchlender Wind kann deshalb die Stra\u00dfen nicht ausreichend bel\u00fcften.<\/p>\n<p>Die Aussichten f\u00fcr Baden-W\u00fcrttemberg machen wenig Hoffnung auf Abk\u00fchlung: Deutschlandweit und auch global war das vergangene Jahr nach Angaben der Landesanstalt f\u00fcr Umwelt Baden-W\u00fcrttemberg (LUBW) das w\u00e4rmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Zu den deutschen \u00abHotspots\u00bb geh\u00f6ren die Regionen Oberrheingraben, Hochrhein und das Gebiet n\u00f6rdlich von Stuttgart.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stuttgart (dpa\/lsw) &#8211; Beton und Asphalt, zu wenig Schatten, die Luft steht: Millionen Menschen sind aus Sicht der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":184092,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1830],"tags":[1634,296,3364,29,30,1563,5027,9345,4823,1441,383,9326],"class_list":{"0":"post-184091","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-stuttgart","8":"tag-baden-wuerttemberg","9":"tag-berlin","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-klima","14":"tag-kommune","15":"tag-lsw","16":"tag-meldung","17":"tag-stuttgart","18":"tag-umwelt","19":"tag-updateme"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114669445707708590","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/184091","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=184091"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/184091\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/184092"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=184091"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=184091"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=184091"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}