{"id":184380,"date":"2025-06-12T11:04:10","date_gmt":"2025-06-12T11:04:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/184380\/"},"modified":"2025-06-12T11:04:10","modified_gmt":"2025-06-12T11:04:10","slug":"leipzig-grillparty-so-erspart-man-sich-lebensmittelinfektionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/184380\/","title":{"rendered":"Leipzig | Grillparty: So erspart man sich Lebensmittelinfektionen"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext\">Leipzig (dpa\/tmn) &#8211; Ach, war das ein sch\u00f6ner Grillabend mit Fleisch, Salaten und Dessert! Bl\u00f6d nur, wenn einem am Folgetag fiese Magenkr\u00e4mpfe und Durchf\u00e4lle heimsuchen &#8211; und einem w\u00e4hrend der Toilettensitzung d\u00e4mmert: \u00abDer Mayo-Nudelsalat oder das Tiramisu standen wohl zu lange in der Sonne.\u00bb<\/p>\n<p>An warmen Tagen finden Keime wie Salmonellen und Campylobacter ideale Bedingungen f\u00fcr eine rasche Vermehrung vor, warnt die Verbraucherzentrale Sachsen. Mit unerw\u00fcnschten Folgen: Die Bakterien k\u00f6nnen schwere Magen-Darm-Erkrankungen ausl\u00f6sen. Kinder, Schwangere, \u00c4ltere und immungeschw\u00e4chte Personen sind besonders gef\u00e4hrdet.\u00a0<\/p>\n<p>Welche Lebensmittel sind besonders kritisch?\u00a0<\/p>\n<p>Besondere Gefahr droht unter anderem bei rohem Fleisch, Milchprodukte und Speisen mit rohem Ei wie Tiramisu, Zabaione oder Mayonnaise. Auch auf Sprossen und geschnittenen Kr\u00e4uter k\u00f6nnen Keime sitzen, die sich rasch vermehren.\u00a0<\/p>\n<p>Die Verbraucherzentrale r\u00e4t daher dazu, insbesondere diese Speisen nicht in der Sonne stehenzulassen, sondern sie durchgehend zu k\u00fchlen. Wer zu Hause grillt, stellt sie also direkt nach dem Servieren wieder im K\u00fchlschrank. Beim Picknick im Park ist eine K\u00fchltasche oder -box mit K\u00fchlakkus unverzichtbar.\u00a0<\/p>\n<p>Sie haben vers\u00e4umt, eine empfindliche Speise wieder zu verstauen? \u00abAuch das sp\u00e4tere K\u00fchlen macht sie nicht wieder sicher\u00bb, so Verena M\u00fcller, Ern\u00e4hrungsberaterin der Verbraucherzentrale Sachsen.\u00a0<\/p>\n<p>Wie kann ich mich noch sch\u00fctzen?\u00a0<\/p>\n<p>Klar, wer auf Nummer sicher gehen will, meidet empfindliche Speisen an warmen Tagen lieber. Abgesehen davon ist es stets eine gute Idee, den eigenen Sinnen zu vertrauen: Riecht das Dessert seltsam? Sieht der Salat arg matschig aus? Im Zweifel gilt: lieber nicht mehr essen.\u00a0<\/p>\n<p>Schon bei der Vorbereitung von Salat, Fleisch und Co. kann man das Risiko senken, dass krank machende Keime auf andere Lebensmittel gelangen. Wer mit rohem Fleisch hantiert hat, sollte H\u00e4nde und K\u00fcchenutensilien danach gr\u00fcndlich reinigen, r\u00e4t die Verbraucherzentrale.\u00a0<\/p>\n<p>Und das Gem\u00fcse f\u00fcr den Salat sollte man keinesfalls auf dem Brettchen schneiden, auf dem zuvor das Grillfleisch lag. Gerade Speisen, die nicht mehr erhitzt werden, k\u00f6nnen auf diesem Weg verunreinigt werden &#8211; und ein Gesundheitsrisiko bedeuten.\u00a0<\/p>\n<p>Eine Zange ist gut, aber zwei sind besser<\/p>\n<p>Was auch den entscheidenden Unterschied machen kann: am Grill nicht mit einer einzigen, sondern mit gleich zwei Zangen zu hantieren. Dazu r\u00e4t das Bundesinstitut f\u00fcr Risikobewertung (BfR). Eine Zange ist dabei f\u00fcr den Kontakt mit rohem Fleisch am Grill gedacht, die andere, um die fertig gegrillten W\u00fcrstchen und Spie\u00dfe zu servieren. Auch so l\u00e4sst sich vermeiden, dass Keime, die sich auf dem rohen Fleisch befinden, andere Speisen verunreinigen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Leipzig (dpa\/tmn) &#8211; Ach, war das ein sch\u00f6ner Grillabend mit Fleisch, Salaten und Dessert! 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