{"id":184434,"date":"2025-06-12T11:32:09","date_gmt":"2025-06-12T11:32:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/184434\/"},"modified":"2025-06-12T11:32:09","modified_gmt":"2025-06-12T11:32:09","slug":"clear-durchsichtige-icons-neben-hellen-und-dunklen-in-ios-26-doch-warum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/184434\/","title":{"rendered":"&#8222;Clear&#8220;: Durchsichtige Icons neben hellen und dunklen in iOS 26 \u2013 doch warum?"},"content":{"rendered":"<p>Einst war Apple bekannt daf\u00fcr, seinen Nutzern nur wenige M\u00f6glichkeiten zu geben, das Design der Benutzeroberfl\u00e4che von Rechner, Telefon oder Tablet zu ver\u00e4ndern. Je nach Plattform sprangen hier Spezial-Apps ein, sofern dies technisch m\u00f6glich war. Schon seit iOS 18 und iPadOS 18 ist Apple hier zug\u00e4nglicher geworden: So kann man seit dem vergangenen Jahr beispielsweise <a href=\"https:\/\/support.apple.com\/de-de\/guide\/iphone\/iph385473442\/ios\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">alle Icons (nahezu) beliebig<\/a> einf\u00e4rben. Mit <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/iOS-26-Glas-Design-und-neue-Funktionen-fuer-das-iPhone-System-10437642.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">iOS 26<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Ein-Hauch-von-Mac-Apple-verspricht-leistungsfaehigeres-iPadOS-26-10437750.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">iPadOS 26<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/macOS-26-Tahoe-Redesign-und-neues-Versionsschema-10437576.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">macOS 26<\/a> legt Apple beim Thema User-Interface-Konfigurierbarkeit nochmals eine Schippe drauf: So sind dank <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Apples-neue-iOS-26-UI-Usability-Probleme-und-Vista-Nostalgie-10439485.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Liquid Glass&#8220;-Gestaltung<\/a> nun Dinge m\u00f6glich, die man so gar nicht erwartet h\u00e4tte. Ein Extrembeispiel sind die Icons: Neben dem standardm\u00e4\u00dfigen hellen und dunklen Modus (plus zus\u00e4tzlich Einf\u00e4rbung auf Wunsch) kann man diese nun auch komplett durchsichtig machen.<\/p>\n<p>Alles so sch\u00f6n durchsichtig<\/p>\n<p>Auf dem iPhone hat man damit einen Homescreen, der sehr ungew\u00f6hnlich aussieht: Man erkennt mehr vom Hintergrundbild als von seinen Apps. Auch die optional einblendbaren Widgets werden durchsichtig, das Kontrollzentrum ist es bereits standardm\u00e4\u00dfig. Nach ersten Experimenten mit dem neuen &#8222;Clear&#8220;-Modus f\u00fcr die Icons stellt sich allerdings die Frage, warum man ihn \u00fcberhaupt aktivieren sollte. Insbesondere \u00e4ltere Augen erkennen ohne Lesebrille dann fast gar nichts mehr.<\/p>\n<p>App-Icons lassen sich nur noch \u00fcber die Beschriftung oder sich nur leicht vom Hintergrund absetzende Symbole erkennen. All das wirkt wie eine UI-Demonstration aus einem Uni-Designkurs, selbst wenn die Glaseffekte inklusive Dynamik beeindrucken m\u00f6gen. Immerhin wird niemand dazu gezwungen, den Clear-Look zu nutzen. Eine &#8222;komplett neue Art der Konfigurierung&#8220; des Designs sei das, sagt Apple. Der IT-Comedian Sam Tucker auf YouTube <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=658dAQTEYPk\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">fragt gut gelaunt<\/a>, wie man &#8222;transparentes Glass&#8220; denn nennt. &#8222;Ah, das ist richtig! Windows!&#8220;<\/p>\n<p>Nicht nur auf dem iPhone<\/p>\n<p>Durchsichtige Icons gibt es nicht nur unter iOS. Auch auf dem iPad und dem Mac lassen sich diese in <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Ein-Hauch-von-Mac-Apple-verspricht-leistungsfaehigeres-iPadOS-26-10437750.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">iPadOS 26<\/a> beziehungsweise <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/macOS-26-Tahoe-Redesign-und-neues-Versionsschema-10437576.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">macOS 26 Tahoe<\/a> aktivieren, <a href=\"https:\/\/www.macrumors.com\/2025\/06\/11\/macos-tahoe-is-more-customizable\/\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">wenn man das denn m\u00f6chte<\/a>. Weiterhin kann man erstmals auch direkt vom System aus Ordner einf\u00e4rben und mit Emoji-Aufdruck versehen, dazu brauchte es bislang eigene Tools.<\/p>\n<p>Beide Funktionen sind nicht die einzigen umstrittenen aktuellen Designentscheidungen aus Cupertino. So wurde auch das ber\u00fchmte Finder-Icon ohne erkennbaren Grund invertiert. Die <a href=\"https:\/\/512pixels.net\/2025\/06\/wwdc25-macos-tahoe-breaks-decades-of-finder-history\/\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">helle Seite ist jetzt dunkel und umgekehrt<\/a>, nach Jahrzehnten der Konsistenz.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:bsc@heise.de\" title=\"Ben Schwan\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">bsc<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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