{"id":184754,"date":"2025-06-12T14:30:20","date_gmt":"2025-06-12T14:30:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/184754\/"},"modified":"2025-06-12T14:30:20","modified_gmt":"2025-06-12T14:30:20","slug":"viernheim-amt-fuer-stadtentwicklung-und-umweltplanung-neue-mitte-viernheim-stadtverwaltung-legt-planungsgrundlage-fuer-die-entwicklung-des-alt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/184754\/","title":{"rendered":"Viernheim \u2013 Amt f\u00fcr Stadtentwicklung und Umweltplanung \u2013 \u201eNeue Mitte \u2013 Viernheim\u201c \u2013 Stadtverwaltung legt Planungsgrundlage f\u00fcr die Entwicklung des alten Rathausareals vor"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Altes-Rathaus.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"375\" class=\"alignnone size-full wp-image-588725\"\/>Viernheim\/Kreis Bergstra\u00dfe\/Metropolregion Rhein-Neckar. Wie soll sich das Zentrum Viernheims k\u00fcnftig entwickeln? Mit dieser Frage besch\u00e4ftigt sich die Stadtverwaltung im Zusammenhang mit dem Gel\u00e4nde rund um das Alte Rathaus in der Kettelerstra\u00dfe. Unter dem Titel \u201eNeue Mitte \u2013 Viernheim\u201c wurde nun ein Vorschlag f\u00fcr einen mehrstufigen Planungsprozess erarbeitet. Er bildet die methodische Grundlage, um gemeinsam mit Fachleuten, Politik und B\u00fcrgerschaft tragf\u00e4hige Perspektiven f\u00fcr das rund 9.400 Quadratmeter gro\u00dfe Areal zu entwickeln \u2013 offen, nachvollziehbar und qualit\u00e4tsorientiert. Der Vorschlag zur Gestaltung des Prozesses wird zun\u00e4chst in den politischen Gremien beraten \u2013 im Bauausschuss am 24. Juni und in der Stadtverordnetenversammlung am 27. Juni. Die vorgeschlagene Verfahrensstruktur sieht einen mehrstufigen und sogenannten \u201elernenden\u201c Planungsprozess vor. Das bedeutet: In jeder Phase werden neue Erkenntnisse aus Analysen, Beteiligung oder Wettbewerben aufgenommen und flie\u00dfen systematisch in die n\u00e4chsten Schritte ein. Entscheidungen erfolgen nicht vorschnell, sondern auf Grundlage belastbarer Informationen. So bleibt der Prozess flexibel und nachvollziehbar gegen\u00fcber sich wandelnden Anforderungen.<\/p>\n<p>Die Entwicklung des Verfahrens wurde vom Amt f\u00fcr Stadtentwicklung und Umweltplanung koordiniert, das auch die weitere Umsetzung federf\u00fchrend betreut. Zur fachlichen Unterst\u00fctzung wurde der Architekt und Stadtplaner Gregor B\u00e4umle aus Darmstadt beauftragt. Auf Grundlage seiner umfangreichen Erfahrung mit komplexen st\u00e4dtebaulichen Prozessen hat er im Auftrag der Stadt eine gutachterliche Stellungnahme sowie eine strukturierte Verfahrensempfehlung erarbeitet. Diese bildet die Grundlage f\u00fcr die vorliegende Beschlussvorlage und stellt sicher, dass der Planungsprozess methodisch gesichert und praxisnah aufgebaut ist. \u201eErst wenn die jeweiligen Verfahrensschritte abgeschlossen sind, ist der richtige Zeitpunkt f\u00fcr inhaltliche Entscheidungen. Das erh\u00f6ht die Qualit\u00e4t und Akzeptanz der Planung\u201c, betont Erster Stadtrat J\u00f6rg Scheidel. \u201eSo entsteht ein gut durchdachter Prozess, der nicht nur fachlich fundiert, sondern auch offen f\u00fcr Ideen, Feedback und politische R\u00fcckkopplung ist.\u201c<\/p>\n<p><strong>Strukturierter Fahrplan als erster Schritt<\/strong><br \/>Die zur Beratung vorliegende Beschlussvorlage regelt ausschlie\u00dflich die Struktur und den Ablauf des Verfahrens. Inhaltliche Entscheidungen \u2013 etwa zur sp\u00e4teren Nutzung des Gel\u00e4ndes \u2013 werden ganz bewusst nicht vorweggenommen, sondern erfolgen schrittweise in sp\u00e4teren Phasen: zun\u00e4chst im Rahmen einer Projektstudie (Phase 0), anschlie\u00dfend durch einen offenen st\u00e4dtebaulichen und freiraumplanerischen Wettbewerb (Phase 1). Ziel ist es, Diskussionen \u00fcber m\u00f6gliche Nutzungen und Gestaltungen auf eine berechtigte fachliche und gesellschaftliche Grundlage zu stellen \u2013 unter aktiver Einbindung von Verwaltung, Politik und \u00d6ffentlichkeit. Ein zentrales Element des Verfahrens ist der geplante Ideenwettbewerb, der eine Vielzahl von Entwurfsvorschl\u00e4gen erm\u00f6glicht. Auf dieser Grundlage entsteht ein fachlicher Rahmen, der sowohl f\u00fcr die weitere Planung als auch f\u00fcr die sp\u00e4tere Vermarktung des Areals entscheidend ist. Die Entwicklung des Gel\u00e4ndes soll voraussichtlich abschnittsweise erfolgen, wobei das gesamte Grundst\u00fcck oder Teilfl\u00e4chen im Rahmen eines qualit\u00e4tsgesicherten Verfahrens an Investoren vergeben werden. Durch klare st\u00e4dtebauliche und freiraumplanerische Vorgaben sowie die Einbindung eines Projektbeirats wird sichergestellt, dass auch in der Umsetzungsphase eine hochwertige gestalterische Qualit\u00e4t erhalten bleibt.<br \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Gebietsplan.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"476\" class=\"alignnone size-full wp-image-588726\"\/><br \/><strong>Transparenz, Beteiligung und Qualit\u00e4tssicherung<\/strong><br \/>Der gesamte Prozess ist auf Transparenz und Beteiligung ausgelegt. Die \u00d6ffentlichkeit wird bereits mit Beginn der Wettbewerbsphase einbezogen \u2013 etwa durch Informationsveranstaltungen und Feedbackformate. Die Beteiligung wird dabei nicht als einmaliges Ereignis verstanden, sondern als Teil eines kontinuierlichen Prozesses, der auf begr\u00fcndeten Grundlagen basiert und durch R\u00fcckkopplung weiterentwickelt werden kann. \u201eDie Entwicklung der \u201aNeuen Mitte \u2013 Viernheim\u2018 ist eine gro\u00dfe Chance f\u00fcr unsere Stadt. Der jetzt vorgeschlagene Weg sorgt daf\u00fcr, dass wir diese mit Sorgfalt und Beteiligung gestalten k\u00f6nnen\u201c, so B\u00fcrgermeister Matthias Baa\u00df.<\/p>\n<p><strong>Wie es weitergeht<\/strong><br \/>Mit dem vorgeschlagenen Verfahren wird die Grundlage f\u00fcr eine qualit\u00e4tsvolle und offen gestaltbare Entwicklung des Rathausareals geschaffen. Nach der Beschlussfassung durch die politischen Gremien kann bereits im weiteren Jahresverlauf mit der Projektstudie begonnen werden. Diese bildet den Auftakt f\u00fcr den geplanten Wettbewerbsprozess und die weitere Beteiligung von \u00d6ffentlichkeit, Verwaltung und Fachleuten. \u00dcber die Ergebnisse der einzelnen Phasen wird jeweils erneut beraten und beschlossen.<\/p>\n<p>Quelle: Stadt Viernheim<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Viernheim\/Kreis Bergstra\u00dfe\/Metropolregion Rhein-Neckar. Wie soll sich das Zentrum Viernheims k\u00fcnftig entwickeln? 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