{"id":184774,"date":"2025-06-12T14:42:12","date_gmt":"2025-06-12T14:42:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/184774\/"},"modified":"2025-06-12T14:42:12","modified_gmt":"2025-06-12T14:42:12","slug":"verstaerkte-russische-angriffe-marschflugkoerper-und-drohnen-neue-kooperation-mit-ukraine-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/184774\/","title":{"rendered":"Verst\u00e4rkte russische Angriffe &#8211; Marschflugk\u00f6rper und Drohnen: neue Kooperation mit Ukraine &#8211; Politik"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Kiew (dpa) &#8211; <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Deutschland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deutschland<\/a> und die <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Ukraine\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ukraine<\/a> wollen gemeinsam in die Produktion von Waffensystemen mit gro\u00dfer Reichweite einsteigen. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj nannten nach Gespr\u00e4chen in Kiew Marschflugk\u00f6rper, Drohnen und Raketen als Waffensysteme einer neuen Zusammenarbeit.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">F\u00fcr die Kooperation wird Deutschland Geld, die Ukraine ihre mit der Kriegserfahrung entwickelten Technologien beitragen. Pistorius machte auch deutlich, dass die Bundesregierung in diesem Jahr insgesamt etwa 9 Milliarden Euro f\u00fcr die Milit\u00e4rhilfe an das Land bereitstellen wolle.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Selenskyj sagte, Voraussetzung f\u00fcr das gemeinsame Projekt sei ein besonders gro\u00dfes Vertrauen gegen\u00fcber Deutschland. Die Bundesregierung verspricht sich davon auch Technologie f\u00fcr die Bundeswehr.\u00a0<\/p>\n<p>\u201eGut, wenn wir auch gemeinsam in die Produktion einsteigen\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u201eDas Bild des Krieges hat sich ver\u00e4ndert. Angefangen von Jets und Panzern, die im Mittelpunkt standen, war es dann \u00fcber viele Jahre die Artillerie und ist es immer noch\u201c, sagte Pistorius. Nun gehe es aber verst\u00e4rkt um die elektromagnetische Kriegsf\u00fchrung und den Kampf mit Drohnen. \u201eAlleine daraus wird schon deutlich, was wir lernen k\u00f6nnen voneinander. Und deswegen ist es gut, wenn wir auch gemeinsam in die Produktion einsteigen\u201c, sagte er.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Deutschland sei bereit, die Produktion von weitreichenden Waffensystemen (\u201eLong-Range-Fire-Systeme\u201c) in der Ukraine zu finanzieren, so Pistorius. Die ersten Systeme d\u00fcrften noch in den n\u00e4chsten Monaten zur Verf\u00fcgung stehen.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Die ukrainische Regierung sieht in der eigenen R\u00fcstungsbranche ungenutzte Kapazit\u00e4ten im Umfang von j\u00e4hrlich insgesamt 30 Milliarden Euro. \u201eWas die Produktion angeht, dann sprechen wir \u00fcber die Produktion in der Ukraine, aber auch in Deutschland\u201c, sagte Selenskyj. Gesprochen werde \u201e\u00fcber unsere weitreichenden Waffen, unsere Drohnen, ukrainische Raketentechnologien, Marschflugk\u00f6rper und andere weitreichende M\u00f6glichkeiten\u201c.<\/p>\n<p>Russische Drohnenangriffe \u201eklares Zeichen aus Moskau\u201c\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Bei der Ankunft in Kiew verurteilte der deutsche Verteidigungsminister die verst\u00e4rkten russischen Luftangriffe auf die Ukraine, die \u201eau\u00dferordentlich heftig und bedrohlich mit der gro\u00dfen Zahl von Marschflugk\u00f6rpern und Drohnenangriffen\u201c seien.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u201eDas setzt ein klares Zeichen aus Moskau: Es gibt kein Interesse an einer friedlichen L\u00f6sung derzeit, sondern es werden mit unverminderter H\u00e4rte und vor allen Dingen auch wieder zunehmend zivile Bereiche in der Ukraine angegriffen\u201c, sagte der SPD-Politiker auf dem Bahnhof in Kiew.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Seine Reise zeige, dass auch die neue Bundesregierung weiter an der Seite der Ukraine stehe. Pistorius: \u201eNat\u00fcrlich wird es darum gehen, wie die Unterst\u00fctzung Deutschlands und auch der anderen Europ\u00e4er in Zukunft aussehen wird. Was wir tun k\u00f6nnen, beispielsweise im Bereich der Industriekooperation, aber auch der sonstigen Unterst\u00fctzung.\u201c<\/p>\n<p>Gr\u00f6\u00dfte Drohnenangriffe seit Kriegsbeginn<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Ungeachtet internationaler Friedensbem\u00fchungen \u00fcberzieht Russland die Ukraine seit einiger Zeit mit nochmals verst\u00e4rkten Drohnen- und Raketenangriffen. Zu Wochenbeginn wurde sogar der seit Kriegsbeginn umfangreichste russische Drohnenangriff gemeldet worden: Laut ukrainischen Angaben wurden 479 Kampfdrohnen des Typs Shahed und Attrappen davon eingesetzt &#8211; sowie 4 Hyperschallraketen des Typs Kinschal, 14 verschiedene Marschflugk\u00f6rper und 2 Luft-Boden-Raketen des Typs Ch-31.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Nach Darstellung Selenskyjs sind die verst\u00e4rkten Attacken keine Reaktion auf den Coup zu Monatsbeginn, als den Ukrainern ein aufsehenerregender Schlag gegen die strategische Bomberflotte Russlands gelang. Der Trend sei stetig und zeuge vielmehr davon, dass Russland nicht an Frieden interessiert sei.<\/p>\n<p>Deutschland und Gro\u00dfbritannien organisieren mehr Milit\u00e4rhilfe\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Da die USA unter Pr\u00e4sident Donald Trump auf Distanz zur Ukraine gegangen sind und weitere Unterst\u00fctzung nicht sicher ist, haben Pistorius und sein britischer Amtskollege John Healey eine F\u00fchrungsrolle bei der Milit\u00e4rhilfe \u00fcbernommen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Pistorius hat dazu bei einem Treffen in Br\u00fcssel einen neuen Anlauf f\u00fcr die internationale Verst\u00e4rkung und Aufrechterhaltung der ukrainischen Flugabwehr genommen. Ein weiterer Schwerpunkt ist der sogenannte elektromagnetische Kampf. Dabei geht es um die Sicherstellung der ukrainischen Kommunikation, die Aufkl\u00e4rung und St\u00f6rung der russischen Kommunikation sowie die Drohnenabwehr.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:250612-930-658390\/4<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kiew (dpa) &#8211; Deutschland und die Ukraine wollen gemeinsam in die Produktion von Waffensystemen mit gro\u00dfer Reichweite einsteigen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":184775,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,147,29,13,8221,4046,1437,14,15,16,12,149,317,4961,686],"class_list":{"0":"post-184774","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-ausland","11":"tag-deutschland","12":"tag-headlines","13":"tag-konflikte","14":"tag-krieg","15":"tag-kyjiw","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-politik","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-sueddeutsche-zeitung","21":"tag-ukraine","22":"tag-verteidigung","23":"tag-verteidigungspolitik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114670924427148116","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/184774","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=184774"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/184774\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/184775"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=184774"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=184774"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=184774"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}