{"id":184877,"date":"2025-06-12T15:37:24","date_gmt":"2025-06-12T15:37:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/184877\/"},"modified":"2025-06-12T15:37:24","modified_gmt":"2025-06-12T15:37:24","slug":"deutscher-pharma-deal-biontech-greift-nach-curevac","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/184877\/","title":{"rendered":"Deutscher Pharma-Deal: BioNTech greift nach CureVac"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 12.06.2025 14:42 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>BioNTech will als Investition in die Entwicklung von Krebsmedizin den deutschen Konkurrenten CureVac \u00fcbernehmen. Beide Unternehmen waren 2020 am Wettlauf um einen Corona-Impfstoff beteiligt.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas Pharmaunternehmen BioNTech will den Rivalen CureVac aus T\u00fcbingen \u00fcbernehmen. Beabsichtigt sei, alle Aktien von CureVac zu erwerben, teilte BioNTech mit. Mit dem Kauf, der ein Milliardenvolumen umfassen wird, wollen sich die Mainzer weiteres Know-how auf dem Weg zu Krebstherapien auf mRNA-Basis ins Haus holen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Wir wollen komplement\u00e4re F\u00e4higkeiten und Technologien zusammenbringen&#8220;, sagte BioNTech-Mitgr\u00fcnder und -Chef Ugur Sahin. &#8222;Unser Ziel ist es, die Entwicklung von innovativen und transformativen Krebsbehandlungen voranzutreiben und in den kommenden Jahren neue Behandlungsstandards f\u00fcr verschiedene Krebsarten zu etablieren.&#8220;<\/p>\n<p>    Bundesregierung steht \u00dcbernahme offen gegen\u00fcber<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nFinanziert wird die Transaktion \u00fcber einen Aktientausch. Dabei wird jede CureVac-Aktie mit etwa 5,46 Dollar bewertet &#8211; ein Aufschlag von mehr als einem Drittel auf den Schlusskurs an der US-Technologieb\u00f6rse Nasdaq von gestern. Nach Abschluss der Transaktion werden die Anteilseigner von CureVac voraussichtlich zwischen vier und sechs Prozent an BioNTech halten. Vorstand und Aufsichtsrat beider Firmen haben dem Deal einstimmig zugestimmt. Der Abschluss wird f\u00fcr 2025 erwartet.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Deal steht unter dem Vorbehalt \u00fcblicher Bedingungen, darunter eine Mindestannahmeschwelle von 80 Prozent der CureVac-Aktien, die BioNTech unter bestimmten Umst\u00e4nden auf 75 Prozent senken kann, sowie erforderlicher beh\u00f6rdlicher Genehmigungen. CureVac-Gro\u00dfaktion\u00e4re, darunter die Biotech-Holding Dievini von SAP-Mitgr\u00fcnder Dietmar Hopp sowie Vorstand und Aufsichtsrat, die zusammen 36,76 Prozent der Anteile halten, haben sich bereits zur Andienung verpflichtet.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch die Bundesregierung signalisiert keinen Widerstand. &#8222;Das Bundeswirtschaftsministerium steht der Transaktion grunds\u00e4tzlich positiv gegen\u00fcber und wird jetzt die \u00fcblichen Pr\u00fcfprozesse einleiten&#8220;, teilte eine Sprecherin mit. Eine finale Entscheidung hinsichtlich der Beteiligung der Kreditanstalt f\u00fcr Wiederaufbau am Aktientausch sei noch nicht getroffen. Seit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie im Jahr 2020 h\u00e4lt der Bund 13 Prozent an CureVac.<\/p>\n<p>    Forschungsstandort T\u00fcbingen soll erhalten bleiben<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBioNTech und CureVac hatten sich beide am Wettlauf um einen Corona-Impfstoff im Jahr 2020 beteiligt. Doch die T\u00fcbinger, die ebenfalls als einer der Hoffnungstr\u00e4ger galten, zogen ihren ersten Impfstoffkandidaten wegen einer vergleichsweise geringen Wirksamkeit aus dem Zulassungsverfahren zur\u00fcck. In der Folge kam es zudem zu Patentstreitigkeiten zwischen den beiden Unternehmen. BioNTech war dagegen erfolgreich und wurde mit seinem Covid-Impfstoff auf mRNA-Basis bekannt und reich.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAktuell forscht der Konzern an Krebs-Immuntherapien und peilt einen ersten Zulassungsantrag in den USA bis Ende dieses Jahres an, f\u00fcr eine Art Chemotherapie der n\u00e4chsten Generation gegen Geb\u00e4rmutterkrebs. Ein anderes Standbein, auf das BioNTech bei Krebstherapien setzt, ist die mRNA-Technologie. Sie setzt an den Baupl\u00e4nen k\u00f6rpereigener Eiwei\u00dfe an. Auch Curevac forscht seit Jahren an der mRNA-Technologie.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;F\u00fcr mich ist diese Transaktion weit mehr als nur ein gesch\u00e4ftlicher Schritt&#8220;, sagte CureVac-Chef Alexander Zehnder. &#8222;Seit \u00fcber zwei Jahrzehnten verfolgen beide Unternehmen \u00e4hnliche Ziele und sind dabei oft Herausforderungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln angegangen.&#8220; Das solle nun unter einem Dach zusammengebracht werden. Der T\u00fcbinger Forschungs- und Entwicklungsstandort von CureVac soll erhalten bleiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 12.06.2025 14:42 Uhr BioNTech will als Investition in die Entwicklung von Krebsmedizin den deutschen Konkurrenten CureVac \u00fcbernehmen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":184878,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[134],"tags":[3946,175,170,169,44729,29,30,171,174,41676,2910,173,172],"class_list":["post-184877","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unternehmen-maerkte","tag-biontech","tag-business","tag-companies","tag-companies-markets","tag-curevac","tag-deutschland","tag-germany","tag-markets","tag-maerkte","tag-pharmabranche","tag-uebernahme","tag-unternehmen","tag-unternehmen-maerkte"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114671140732919469","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/184877","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=184877"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/184877\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/184878"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=184877"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=184877"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=184877"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}