{"id":185077,"date":"2025-06-12T17:27:14","date_gmt":"2025-06-12T17:27:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/185077\/"},"modified":"2025-06-12T17:27:14","modified_gmt":"2025-06-12T17:27:14","slug":"pistorius-kuendigt-kooperation-mit-ukraine-bei-ruestungsproduktion-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/185077\/","title":{"rendered":"Pistorius k\u00fcndigt Kooperation mit Ukraine bei R\u00fcstungsproduktion an"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 12.06.2025 18:58 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Deutschland und die Ukraine wollen gemeinsam von einer neuen R\u00fcstungskooperation profitieren. Verteidigungsminister Pistorius k\u00fcndigte in Kiew zus\u00e4tzliche Milliardenhilfen an. Er verspricht sich davon auch neue Technologie f\u00fcr die Bundeswehr.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat der Ukraine weitere Milliardenhilfen f\u00fcr weitreichende Waffen in Aussicht gestellt. Man wolle das Land schnell mit den Systemen unterst\u00fctzen, die es brauche, sagte der SPD-Politiker nach Gespr\u00e4chen mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj in Kiew.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNeben den bereits in den letzten Monaten beschlossenen sieben Milliarden Euro sollten weitere 1,9 Milliarden Euro flie\u00dfen. Damit k\u00f6nnten teilweise Waffensysteme mit gro\u00dfer Reichweite bezahlt werden, die in der Ukraine produziert w\u00fcrden.<\/p>\n<p>    &#8222;Bild des Krieges hat sich ver\u00e4ndert&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nF\u00fcr die Kooperation wird Deutschland demnach das Geld, die Ukraine ihre mit der Kriegserfahrung entwickelten Technologien beitragen. &#8222;Die ersten Systeme d\u00fcrften noch in den n\u00e4chsten Monaten zur Verf\u00fcgung stehen&#8220;, sagte Pistorius bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Selenskyj. Dieser sagte, Voraussetzung f\u00fcr das gemeinsame Projekt sei ein besonders gro\u00dfes Vertrauen gegen\u00fcber Deutschland. Die Bundesregierung verspricht sich davon auch Technologie f\u00fcr die Bundeswehr.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Das Bild des Krieges hat sich ver\u00e4ndert. Angefangen von Jets und Panzern, die im Mittelpunkt standen, war es dann \u00fcber viele Jahre die Artillerie und ist es immer noch&#8220;, sagte Pistorius. Nun gehe es aber verst\u00e4rkt um die elektromagnetische Kriegsf\u00fchrung und den Kampf mit Drohnen. &#8222;Alleine daraus wird schon deutlich, was wir lernen k\u00f6nnen voneinander. Und deswegen ist es gut, wenn wir auch gemeinsam in die Produktion einsteigen&#8220;, sagte er.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie ukrainische Regierung sieht in der eigenen R\u00fcstungsbranche ungenutzte Kapazit\u00e4ten im Umfang von j\u00e4hrlich insgesamt 30 Milliarden Euro. &#8222;Was die Produktion angeht, dann sprechen wir \u00fcber die Produktion in der Ukraine, aber auch in Deutschland&#8220;, sagte Selenskyj. Gesprochen werde &#8222;\u00fcber unsere weitreichenden Waffen, unsere Drohnen, ukrainische Raketentechnologien, Marschflugk\u00f6rper und andere weitreichende M\u00f6glichkeiten&#8220;.<\/p>\n<p>    Selenskyj rechnet mit weiteren Systemen zur Luftverteidigung<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSelenskyj sagte zudem, er rechne auch mit weiteren IRIS-T-Flugabwehrsystemen aus Deutschland. Dazu k\u00e4men Ersatzteile. &#8222;Wir haben einen Lieferplan f\u00fcr die n\u00e4chsten drei Jahre.&#8220; Dar\u00fcber hinaus werde auch die Zusammenarbeit bei der R\u00fcstung vertieft. &#8222;Wir wollen mehr Joint-Ventures in Deutschland und in der Ukraine.&#8220; Ukrainische Firmen seien Partner in Deutschland.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrotz der Kooperation sei es unm\u00f6glich, die US-Unterst\u00fctzung zu ersetzen, sagte Selenskyj. Beispielsweise werde das &#8222;Patriot&#8220;-Flugabwehrsystem nur von den USA produziert &#8211; auch wenn Deutschland mehr als andere von diesen geliefert habe. Pistorius sagte, Deutschland versuche mit den europ\u00e4ischen Partnern m\u00f6glichst viel zu kompensieren.<\/p>\n<p>    Bundesregierung plant keine &#8222;Taurus&#8220;-Lieferung<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nPistorius machte w\u00e4hrend der Pressekonferenz auch deutlich, dass Deutschland keine &#8222;Taurus&#8220;-Marschflugk\u00f6rper an die Ukraine liefern werde. &#8222;Da Sie mir eine Frage gestellt haben, ob wir das in Erw\u00e4gung ziehen, lautet meine Antwort: Nein&#8220;, antwortete der Minister einem Journalisten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte Ende Mai gesagt, es gebe &#8222;keinerlei Reichweitenbeschr\u00e4nkungen mehr&#8220; f\u00fcr an die Ukraine gelieferte Waffen, was unter anderem die Debatte um eine &#8222;Taurus&#8220;-Lieferung neu entfachte. Allerdings wird von der neuen Bundesregierung offiziell die Linie verfolgt, k\u00fcnftig keine \u00f6ffentlichen Debatten mehr \u00fcber an die Ukraine zu liefernde Waffen zu f\u00fchren, um Russland im Unklaren zu lassen.<\/p>\n<p>    Pistorius: Russland hat kein Interesse an friedlicher L\u00f6sung<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nPistorius war am Morgen in der ukrainischen Hauptstadt eingetroffen. Bei seiner Ankunft auf dem Bahnhof in Kiew verurteilte der deutsche Verteidigungsminister die verst\u00e4rkten russischen Luftangriffe auf die Ukraine, die &#8222;au\u00dferordentlich heftig und bedrohlich mit der gro\u00dfen Zahl von Marschflugk\u00f6rpern und Drohnenangriffen&#8220; seien.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Das setzt ein klares Zeichen aus Moskau: Es gibt kein Interesse an einer friedlichen L\u00f6sung derzeit, sondern es werden mit unverminderter H\u00e4rte und vor allen Dingen auch wieder zunehmend zivile Bereiche in der Ukraine angegriffen&#8220;, so Pistorius.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSeine Reise zeige, dass auch die neue Bundesregierung weiter an der Seite der Ukraine stehe. &#8222;Nat\u00fcrlich wird es darum gehen, wie die Unterst\u00fctzung Deutschlands und auch der anderen Europ\u00e4er in Zukunft aussehen wird. Was wir tun k\u00f6nnen, beispielsweise im Bereich der Industriekooperation, aber auch der sonstigen Unterst\u00fctzung.&#8220;<\/p>\n<p>    Gr\u00f6\u00dfte Drohnenangriffe seit Kriegsbeginn<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUngeachtet internationaler Friedensbem\u00fchungen \u00fcberzieht Russland die Ukraine seit einiger Zeit mit verst\u00e4rkten Angriffen mit Drohnen, Raketen und Marschflugk\u00f6rpern. Zu Wochenbeginn wurde der seit Beginn der russischen Invasion umfangreichste russische Drohnenangriff gemeldet: Laut ukrainischen Angaben wurden 479 Kampfdrohnen des Typs Shahed und Attrappen davon eingesetzt sowie vier Hyperschallraketen des Typs &#8222;Kinschal&#8220;, 14 verschiedene Marschflugk\u00f6rper und zwei Luft-Boden-Raketen des Typs Ch-31.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 12.06.2025 18:58 Uhr Deutschland und die Ukraine wollen gemeinsam von einer neuen R\u00fcstungskooperation profitieren. 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