{"id":185477,"date":"2025-06-12T21:12:11","date_gmt":"2025-06-12T21:12:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/185477\/"},"modified":"2025-06-12T21:12:11","modified_gmt":"2025-06-12T21:12:11","slug":"experten-schlagen-alarm-anstieg-um-77-prozent-sprechstoerungen-bei-kindern-nehmen-stark-zu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/185477\/","title":{"rendered":"Experten schlagen Alarm: Anstieg um 77 Prozent \u2013 Sprechst\u00f6rungen bei Kindern nehmen stark zu"},"content":{"rendered":"<p>Immer mehr Kinder in Deutschland leiden unter Sprach- und Sprechst\u00f6rungen. Laut einer Auswertung der Krankenkasse KKH hat sich der Anteil der betroffenen Sechs- bis 18-J\u00e4hrigen seit 2008 um rund 77 Prozent erh\u00f6ht. Experten warnen vor den Folgen mangelnder Sprachreize im Alltag.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Sprach- und Sprechst\u00f6rungen bei Kindern nehmen laut einer Analyse der Krankenkasse KKH zu. Der Anteil der Sechs- bis 18-J\u00e4hrigen mit Sprach- und Sprechst\u00f6rungen stieg zwischen 2008 und 2023 um rund 77 Prozent, wie die KKH am Mittwoch in Hannover <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.kkh.de\/presse\/pressemeldungen\/sprachdefizite0\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.kkh.de\/presse\/pressemeldungen\/sprachdefizite0&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\">mitteilte<\/a>. 2023 waren bundesweit etwa jedes 15. M\u00e4dchen und jeder zehnte Junge betroffen. Bei den Sechs- bis Zehnj\u00e4hrigen litt rund jedes sechste Kind unter Sprachdefiziten wie Problemen bei der Laut- und Satzbildung, begrenztem Vokabular oder Grammatikschw\u00e4chen.<\/p>\n<p>\u201eSprache ist der Grundpfeiler f\u00fcr die pers\u00f6nliche Entwicklung eines Menschen\u201c, erkl\u00e4rte Vijitha Sanjivkumar von der KKH. Sprache erm\u00f6gliche nicht nur Kommunikation, sondern auch den Erwerb von Wissen und das Kn\u00fcpfen sozialer Beziehungen. \u201eDeshalb ist es wichtig, dass Eltern von Beginn an gezielt die Sprachentwicklung ihres Kinds unterst\u00fctzen\u201c, forderte Sanjivkumar.<\/p>\n<p>Dazu geh\u00f6rten altersgerechte Sprachreize wie Gespr\u00e4che, das Vorlesen von Geschichten oder gemeinsames Singen. Verbr\u00e4chten Kinder stattdessen viel Zeit mit dem Smartphone, gingen ihnen wertvolle Spracherfahrungen verloren. Mit dem Smartphone w\u00fcrden weder Wortschatz und Grammatik weiterentwickelt noch das freie Reden in Gespr\u00e4chen ge\u00fcbt.<\/p>\n<p>Dies k\u00f6nne die Sprachentwicklung hemmen. Deswegen sei es keine gute Idee, kleine Kinder vor Bildschirme zu setzen. \u201eEin wichtiger Schritt zu mehr Zeit f\u00fcr Spracherwerb ist daher, die Bildschirmzeit zu begrenzen und sie m\u00f6glichst gemeinsam mit dem Nachwuchs zu verbringen\u201c, erkl\u00e4rte Sanjivkumar.<\/p>\n<p>Gr\u00fcnde f\u00fcr kommunikative Defizite von Kindern k\u00f6nnen nach Angaben der KKH aber auch eine H\u00f6rminderung, erbliche Veranlagung oder ein Schicksalsschlag sein. \u201eAuch wenn die Grundlagen sprachlicher Kompetenz im Kindesalter gelegt werden, entwickelt sie sich in der Regel ein Leben lang weiter\u201c, erkl\u00e4rte Sanjivkumar. Vor allem kleine Kinder sollten Sprache so oft wie m\u00f6glich direkt h\u00f6ren und sie ohne Druck selbst erproben.<\/p>\n<p><b>F\u00fcr die Analyse wertete die KKH laut eigenen Angaben anonymisierte Daten ihrer Versicherten zwischen sechs und 18 Jahren mit <\/b><a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/gesund.bund.de\/icd-code-suche\/f80\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/gesund.bund.de\/icd-code-suche\/f80&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\"><b>der Diagnose F80 nach ICD-10 (Entwicklungsst\u00f6rungen des Sprechens)<\/b><\/a><b> aus, die Daten wurden 2008 und 2023 erhoben (ohne F 80.2 und F80.3). Im Jahr 2023 waren im Schnitt 8,6 Prozent der Kinder und Jugendlichen betroffen. Der Anteil in den verschiedenen Altersgruppen lag bei den Sechs- bis Zehnj\u00e4hrigen bei 17,2 Prozent, bei den Elf- bis 14-J\u00e4hrigen bei 5,4 Prozent und bei den 15- bis 18-J\u00e4hrigen bei 2,3 Prozent.<\/b><\/p>\n<p>AFP\/ceb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Immer mehr Kinder in Deutschland leiden unter Sprach- und Sprechst\u00f6rungen. 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