{"id":1857,"date":"2025-04-02T07:11:09","date_gmt":"2025-04-02T07:11:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1857\/"},"modified":"2025-04-02T07:11:09","modified_gmt":"2025-04-02T07:11:09","slug":"prozess-um-25-tonnen-drogen-kokain-in-bananen-attrappen-geschmuggelt-regional","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1857\/","title":{"rendered":"Prozess um 2,5 Tonnen Drogen: Kokain in Bananen-Attrappen geschmuggelt | Regional"},"content":{"rendered":"<p>Hamburg &#8211; <b>Der  Hafen ist Hamburgs Tor zur Welt &#8211; und das Einfallstor f\u00fcr Kokain. Binnen 10 Jahren hat sich die Zahl des sichergestellten Koks im Hamburger Hafen von einer auf 43 Tonnen (2023) erh\u00f6ht. <\/b><\/p>\n<p>Zwei, die beim Milliardengesch\u00e4ft mit der Droge mitgemischt haben, stehen seit Dienstag vor dem <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/regional\/hamburg\/hamburg-regional\/home-16344102.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hamburger<\/a> Landgericht: Der Deutsch-Marokkaner Rachid B. (37) und der Deutsch-Rum\u00e4ne Stefan J. (50). Der in zwei F\u00e4llen Hauptangeklagte B. sagte ebenso z\u00f6gerlich aus, wie der wegen Beihilfe angeklagte Stefan J.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Fr\u00fcher eine Sensation, heute normal: Kokspr\u00e4sentation im Hamburger Polizeipr\u00e4sidum\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1bdc692317381e4480f8d266dc5bb7e0,f7a9a4cd\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Fr\u00fcher eine Sensation, heute normal: Koks-Pr\u00e4sentation im Hamburger Polizeipr\u00e4sidium <\/p>\n<p>Foto: JAN-HENRIK DOBERS\/BILD<\/p>\n<p>1,2 Tonnen Kokain in Bananen-Container aus Ecuador<\/p>\n<p>Laut Anklage soll sich B. im Mai 2023 mit zwei weiteren Mitt\u00e4tern zusammengeschlossen haben, um f\u00fcr unbekannte Bosse aus S\u00fcdamerika verschiffte Container mit Kokain entsprechend den Vorgaben von Hinterleuten weiterzuleiten bzw. das Kokain zu bergen. Am 7. April 2024 soll ein Schiffscontainer, der offiziell Bananen geladen hatte, aus Ecuador in Hamburg eingetroffen sein \u2013 der hatte neben 1000 Kilogramm Kokain in Blockform auch 244 Kilogramm <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/themen-uebersicht\/drogen\/drogen-infos-sucht-illegale-substanzen-36176776.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kokain<\/a> in Keramik-Bananenattrappen an Bord.<\/p>\n<p><b>Nachdem der Container am 8. April durch einen weiteren T\u00e4ter in eine Lagerhalle verbracht worden sein soll, sollen B. und weitere Tatbeteiligte rund 1000 Kilogramm Kokain<\/b> <b>in einen Transporter verladen haben. Der Container wurde durch einen Tatbeteiligten anschlie\u00dfend nach Polen verbracht, wo dieser am 11. April durch die polnische Polizei sichergestellt wurde.<\/b><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Auch der wegen Beihilfe angeklagte Stefan J. verbarg sein Gesicht beim Fototermin vor Gericht\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/eab54e6b50ccc28c2f0b9df879022818,fe550d66\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Auch der wegen Beihilfe angeklagte Stefan J. verbarg sein Gesicht beim Fototermin vor Gericht<\/p>\n<p>Foto: Martin Brinckmann<\/p>\n<p>Der zweite Fall der Bande: Am 3. Juli 2024 soll ein weiterer Container mit Bananen aus Ecuador, der 1269 Kilogramm Kokain enthielt, im Container-Terminal eingetroffen sein. Dem Angeklagten B. und Unterst\u00fctzer J. gelang es jedoch laut Anklage nicht, den Container mit dem Koks in eine Lagerhalle in Neu Wulmstorf zu verbringen. Am 4. Juli wurde der Container im Rahmen einer Zoll-Kontrolle aufgefunden und sichergestellt.<\/p>\n<p><b>Der Mitangeklagte J. r\u00e4umte die \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nde der Tat zwar ein, betonte aber, dass er als Lkw-Fahrer praktisch unwissend in die Sache reingeraten sei. Dass es um<\/b> <b>Kokain gehen w\u00fcrde, sei ihm so nicht klar gewesen.<\/b><\/p>\n<p>Lesen Sie auchHaftstrafe von bis zu 15 Jahren droht<\/p>\n<p>Eins wurde vor <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/organisationen\/gerichte\/news-fotos-videos-17024270.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gericht<\/a> einmal mehr deutlich. Hamburg wird weiter geflutet mit Kokain aus S\u00fcdamerika. Und: dicke Fische gehen kaum ins Netz, so auch diesmal im Fall von Rachid B. und Stefan J. Dennoch drohen nat\u00fcrlich harte Strafen.<\/p>\n<p><b>\u201eBandenm\u00e4\u00dfiges Handel mit Bet\u00e4ubungsmitteln mit nicht geringer Menge werden mit Freiheitsstrafe von bis zu 15 Jahren geahndet\u201c, so Gerichtssprecherin Marayke Frantzen.<\/b><\/p>\n<p>Der Prozess geht weiter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hamburg &#8211; Der Hafen ist Hamburgs Tor zur Welt &#8211; und das Einfallstor f\u00fcr Kokain. 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