{"id":18653,"date":"2025-04-09T16:14:10","date_gmt":"2025-04-09T16:14:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/18653\/"},"modified":"2025-04-09T16:14:10","modified_gmt":"2025-04-09T16:14:10","slug":"zollstreit-mit-den-usa-eu-staaten-beschliessen-erste-gegenzoelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/18653\/","title":{"rendered":"Zollstreit mit den USA: EU-Staaten beschlie\u00dfen erste Gegenz\u00f6lle"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 09.04.2025 16:16 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Ab kommender Woche sollen Sonderabgaben auf US-Importe greifen: Die EU-L\u00e4nder haben sich auf eine Liste von Waren geeinigt, die mit Z\u00f6llen zwischen zehn und 25 Prozent belegt werden. Im Laufe des Jahres kommen Produkte hinzu.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm Handelsstreit mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump haben die EU-L\u00e4nder erste Gegenz\u00f6lle auf US-Waren beschlossen. Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedstaaten segneten in Br\u00fcssel eine Liste von US-Produkten ab, die in den kommenden Wochen nach und nach mit Z\u00f6llen belegt werden sollen, wie die Kommission mitteilte. 26 der 27 EU-L\u00e4nder stimmten f\u00fcr die Ma\u00dfnahmen, lediglich Ungarn war dagegen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie ersten Z\u00f6lle sollen bereits ab dem kommenden Dienstag greifen. Die EU hatte bereits in Trumps erster Amtszeit als Reaktion auf dessen Zollpolitik Aufschl\u00e4ge eingef\u00fchrt. Sie waren dann aber nach einer Einigung mit dem von 2021 bis 2025 regierenden US-Pr\u00e4sidenten Joe Biden wieder ausgesetzt worden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie EU weitet diese Ma\u00dfnahmen jetzt deutlich aus. Sie betreffen etwa Harley-Davidson-Motorr\u00e4der und Jeans. In Summe geht es um Waren im Wert von etwa 21 Milliarden Euro und damit weniger als die 26 Milliarden Euro, die in den USA f\u00fcr Stahl und Aluminium aus Europa anfallen.<\/p>\n<p>    Z\u00f6lle auf viele Lebensmittel fr\u00fchestens ab Mitte Mai<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWeitere Gegenz\u00f6lle sollen dann Mitte Mai und Ende des Jahres erhoben werden &#8211; das betrifft unter anderem auch Lebensmittel wie Rindfleisch, Gefl\u00fcgel oder Zitrusfr\u00fcchte wie Orangen oder Grapefruits.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAnfang Dezember sollen dann Zusatzz\u00f6lle f\u00fcr N\u00fcsse und Sojabohnen kommen. Entgegen urspr\u00fcnglicher Planungen gibt es vorerst keine Zusatzz\u00f6lle auf amerikanischen Whiskey und andere alkoholische Getr\u00e4nke. Auch auf Abgaben auf Milchprodukte wurde verzichtet.<\/p>\n<p>    EU betont Verhandlungsbereitschaft<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie EU-Kommission betonte: &#8222;Diese Gegenma\u00dfnahmen k\u00f6nnen jederzeit ausgesetzt werden, wenn die USA einem fairen und ausgewogenen Verhandlungsergebnis zustimmen.&#8220; Die EU ziehe es &#8222;eindeutig vor, mit den USA eine ausgewogene und f\u00fcr beide Seiten vorteilhafte Verhandlungsl\u00f6sung zu finden&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie ist aber derzeit nicht in Sicht. Trump hatte einem Kompromissvorschlag der EU f\u00fcr die Abschaffung aller gegenseitigen Z\u00f6lle auf Industrieg\u00fcter eine Absage erteilt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEU-Kommissar Maros Sefcovic hat in den vergangenen Wochen mehrmals mit US-Handelsminister Howard Lutnick verhandelt, allerdings ohne Ergebnis. Die Hoffnung in Br\u00fcssel ist, dass die Zeit f\u00fcr Europa arbeitet. Diese Hoffnung gr\u00fcndet sich darauf, dass die Kurseinbr\u00fcche an den B\u00f6rsen und die wachsende Kritik aus der US-Wirtschaft den Druck auf Trump weiter steigern und den Pr\u00e4sidenten dazu bewegen, seinen Kurs zu korrigieren. Noch deutet allerdings nichts darauf hin, dass diese Rechnung aufgeht.<\/p>\n<p>    Weitere Ma\u00dfnahmen kommende Woche?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie jetzt beschlossene Reaktion betrifft die bereits in Kraft getretenen Sonderabgaben der USA auf Stahl und Aluminium. Bereits Anfang der kommenden Woche k\u00f6nnte die Kommission in Br\u00fcssel <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/zoelle-usa-eu-gegenzoelle-100.html\" title=\"Zollstreit mit den USA: Welche Gegenz\u00f6lle die EU offenbar plant \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">neue Pl\u00e4ne vorlegen<\/a>. Dann geht es um eine Reaktion auf die pauschalen Z\u00f6lle, die Trump in der vergangenen Woche f\u00fcr fast alle L\u00e4nder angek\u00fcndigt hat. So belegen die USA Einfuhren aus der EU seit heute Fr\u00fch mit Aufschl\u00e4gen von 20 Prozent.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nF\u00fcr eine europ\u00e4ische Antwort darauf muss Br\u00fcssel \u00fcberlegen, wo der US-Handel noch empfindlich zu treffen ist. Daf\u00fcr kommen Beschr\u00e4nkungen von US-Dienstleistungen in Betracht. Die EU k\u00f6nnte etwa Dienstleistungen von US-Digitalkonzernen mit Abgaben belegen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mit Informationen von Jakob Mayr, ARD-Studio Br\u00fcssel<\/p>\n<p>    <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/audio\/audio-213962.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>Jakob Mayr, ARD Br\u00fcssel, tagesschau, 09.04.2025 16:01 Uhr<\/p>\n<p>    <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 09.04.2025 16:16 Uhr Ab kommender Woche sollen Sonderabgaben auf US-Importe greifen: Die EU-L\u00e4nder haben sich auf eine&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":18654,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,1764,548,9132,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020,211],"class_list":{"0":"post-18653","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eilmeldung","11":"tag-eu","12":"tag-gegenzoelle","13":"tag-headlines","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-united-states","18":"tag-united-states-of-america","19":"tag-us","20":"tag-usa","21":"tag-vereinigte-staaten","22":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika","23":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114308898163645497","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18653","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18653"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18653\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/18654"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18653"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18653"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18653"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}