{"id":186833,"date":"2025-06-13T09:50:12","date_gmt":"2025-06-13T09:50:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/186833\/"},"modified":"2025-06-13T09:50:12","modified_gmt":"2025-06-13T09:50:12","slug":"dr-kongo-verheerender-anstieg-von-sexualisierter-gewalt-gegen-frauen-und-maedchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/186833\/","title":{"rendered":"DR Kongo: Verheerender Anstieg von sexualisierter Gewalt gegen Frauen und M\u00e4dchen \/ &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">13.06.2025 \u2013 10:40<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von CARE Deutschland e.V.\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/6745\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CARE Deutschland e.V.<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/Bonn\" title=\"News aus Bonn \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bonn<\/a> (ots)<\/p>\n<p>In der Demokratischen Republik Kongo ist die Gewalt gegen Frauen und M\u00e4dchen verheerend angestiegen. Angaben von UN-OCHA zufolge wurden allein in den ersten vier Monaten des Jahres 2025 mehr als 67.000 F\u00e4lle von sexuellen \u00dcbergriffen gemeldet &#8211; ein Anstieg um 38 Prozent gegen\u00fcber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. PEP-Kits (Postexpositionsprophylaxe) zur Verhinderung von HIV-Infektionen und Schwangerschaften nach Vergewaltigungen und sexuellen \u00dcbergriffen sind derzeit im Land nicht mehr ausreichend verf\u00fcgbar, warnt die internationale Hilfsorganisation CARE. Aufgrund von Mittelk\u00fcrzungen ist die gesamte Beschaffungskette, mit der humanit\u00e4re Akteure die Region mit PEP-Kits versorgten, zusammengebrochen.<\/p>\n<p>&#8222;Der systematische Einsatz von Vergewaltigungen als Kriegswaffe ist nicht nur eine Verletzung der Menschenrechte, sondern auch eine gezielte Strategie zur Destabilisierung von Gemeinschaften&#8220;, sagt <b>Amadou Bocoum, CARE-L\u00e4nderdirektor in der DR Kongo<\/b>. &#8222;Die Geschichten, die wir t\u00e4glich h\u00f6ren, sind ersch\u00fctternd. Frauen und M\u00e4dchen sind unvorstellbaren Grausamkeiten ausgesetzt. Ihr Leben ist durch Gewalt und Entbehrungen f\u00fcr immer ver\u00e4ndert. Der Mangel an PEP-Kits nach Vergewaltigungen und sexuellen \u00dcbergriffen bedeutet, dass die \u00dcberlebenden ohne Unterst\u00fctzung dastehen, um weiteren Schaden zu verhindern.&#8220;<\/p>\n<p>Der ohnehin eingeschr\u00e4nkte Zugang zu Gesundheitseinrichtungen wird durch die instabile Sicherheitslage noch schwieriger. Die Stra\u00dfen sind aufgrund aktiver K\u00e4mpfe h\u00e4ufig unpassierbar und die Wege zu den Kliniken sehr gef\u00e4hrlich. PEP-Medikamente m\u00fcssen jedoch innerhalb von 72 Stunden eingenommen werden. Die unsichere Lage im Land in Verbindung mit dem Mangel an PEP-Kits behindert die Pr\u00e4vention und setzt die betroffenen Frauen und M\u00e4dchen sexuell \u00fcbertragbaren Infektionen wie HIV infolge von Vergewaltigungen und \u00dcbergriffen aus.<\/p>\n<p>Zudem ist das Stigma, mit dem \u00dcberlebende von Vergewaltigung und sexualisierter Gewalt konfrontiert sind, allgegenw\u00e4rtig. Viele Frauen und M\u00e4dchen trauen sich nicht, die Vorf\u00e4lle zu melden, weil sie nicht nur weitere Gewalt durch die T\u00e4ter f\u00fcrchten, sondern auch soziale Ablehnung durch ihre eigenen Familien, Partner und Gemeinschaften. Dieses Schweigen hindert die \u00dcberlebenden h\u00e4ufig daran, die begrenzt verf\u00fcgbare Unterst\u00fctzung in Anspruch zu nehmen. Wahrscheinlich stellen die gemeldeten Zahlen deshalb nur einen Bruchteil der tats\u00e4chlichen F\u00e4lle dar, insbesondere in abgelegenen Gebieten.<\/p>\n<p>&#8222;Wir m\u00fcssen jetzt handeln, um eine umfassende Versorgung und den Schutz dieser Frauen und M\u00e4dchen zu gew\u00e4hrleisten&#8220;, so Amadou Bocoum. &#8222;Die internationale Gemeinschaft kann vor dieser Krise nicht die Augen verschlie\u00dfen. Es sind sofortige und nachhaltige Ma\u00dfnahmen erforderlich, um die W\u00fcrde der Frauen und M\u00e4dchen zu erhalten.&#8220;<\/p>\n<p>CARE wurde 1945 gegr\u00fcndet, um Armut und Hunger in Europa mit \u00fcber 100 Millionen CARE-Paketen zu lindern. Heute setzt sich CARE in \u00fcber 100 L\u00e4ndern mit \u00fcberwiegend einheimischen Kr\u00e4ften f\u00fcr die \u00dcberwindung von Not, Armut und Ausgrenzung ein und stellt insbesondere Frauen und M\u00e4dchen ins Zentrum seiner Arbeit.<\/p>\n<p class=\"contact-headline\">Pressekontakt:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">R\u00fcckfragen bitte an:<br \/>CARE Deutschland e.V.<br \/>Corinna Henrich<br \/>Telefon: +49 (0) 228 975 63 &#8211; 46<br \/>Mobil: +49 (0) 1511 11 48 475<br \/>E-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/6745\/mailto: henrich@care.de\" class=\"uri-mailto\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> henrich@care.de<\/a><\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: CARE Deutschland e.V., \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"13.06.2025 \u2013 10:40 CARE Deutschland e.V. 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