{"id":187356,"date":"2025-06-13T14:42:09","date_gmt":"2025-06-13T14:42:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/187356\/"},"modified":"2025-06-13T14:42:09","modified_gmt":"2025-06-13T14:42:09","slug":"indien-einziger-ueberlebender-berichtet-von-flugzeugabsturz-in-ahmedabad","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/187356\/","title":{"rendered":"Indien: Einziger \u00dcberlebender berichtet von Flugzeugabsturz in Ahmedabad"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Nach dem <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/2025-06\/indien-flugzeug-absturz-air-india-ahmedabad\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Absturz eines Flugzeugs der Gesellschaft Air India im westindischen Ahmedabad<\/a> mit mehr als 240 Toten laufen die Ermittlungen weiter. Als einziger Passagier \u00fcberlebte ein 40-j\u00e4hriger Brite, der sich nach eigenen Angaben durch eine besch\u00e4digte Notausgangst\u00fcr ins Freie retten konnte. Er liegt derzeit mit Verbrennungen und Prellungen in einem Krankenhaus in Ahmedabad. Premierminister Narendra Modi besuchte den \u00dcberlebenden am Freitag.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">&#8222;Ich kann nicht glauben, dass ich \u00fcberlebt habe&#8220;, sagte der Brite dem indischen Staatsfernsehen DD News. Eine Zeit lang habe er gedacht, er w\u00fcrde sterben. &#8222;Aber als ich meine Augen \u00f6ffnete, merkte ich, dass ich noch lebte, und versuchte, mich aus dem Sitz zu befreien und zu fliehen, wo ich konnte. Ich sah mit eigenen Augen, wie die Stewardess und andere starben.&#8220; Der \u00dcberlebende war zusammen mit seinem Bruder Ajay unterwegs, der in einer anderen Reihe gesessen hatte, wie seine Familienangeh\u00f6rigen berichteten.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">&#8222;Die Seite des Flugzeugs, in der ich sa\u00df, landete auf dem Boden, und ich konnte sehen, dass au\u00dferhalb des Flugzeugs Platz war. Als meine T\u00fcr aufbrach, versuchte ich, durch sie zu entkommen, und das gelang mir auch&#8220;, sagte der \u00dcberlebende weiter. &#8222;Die gegen\u00fcberliegende Seite des Flugzeugs war durch die Geb\u00e4udewand blockiert, sodass niemand dort herauskommen konnte.&#8220;\n<\/p>\n<p>        Absturzursache weiter unklar        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/boeing\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Boeing<\/a> 787-8 war am Donnerstag kurz nach dem Start auf dem Weg nach London abgest\u00fcrzt. Sie st\u00fcrzte auf ein Wohnheim einer medizinischen Hochschule nahe dem Flughafen von Ahmedabad. Zuvor war aus dem Cockpit ein &#8222;Mayday&#8220;-Ruf abgegeben worden. Auf in Onlinenetzwerken ver\u00f6ffentlichen Videos war zu sehen, wie die Maschine mit nach oben gerichteter Nase schnell an H\u00f6he verlor, in ein Geb\u00e4ude krachte und in einem Feuerball explodierte. Laut Polizei wurden bislang 265 Tote geborgen \u2013 darunter auch zahlreiche Menschen, die sich zum Zeitpunkt des Ungl\u00fccks nicht im Flugzeug befanden. Der Flug AI171 hatte 242 Menschen an Bord, darunter 169 Inderinnen und Inder sowie 53 britische Staatsangeh\u00f6rige.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                    Newsletter<\/p>\n<p>                    Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. Erhalten Sie zudem freitags den US-Sonderletter &#8222;Was jetzt, America?&#8220; sowie das digitale Magazin ZEIT am Wochenende.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a> zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Absturzursache ist weiterhin unklar. Nach Angaben der Polizei wurde eine der beiden sogenannten Blackboxes gefunden. Das indische Amt f\u00fcr Flugunfalluntersuchungen best\u00e4tigte, dass es sich dabei um den Flugdatenschreiber handelt. Der Minister f\u00fcr zivile Luftfahrt, Ram Mohan Naidu, sprach in den sozialen Medien von einem wichtigen Fortschritt in den Ermittlungen zur Absturzursache.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">W\u00e4hrend der Stimmenrekorder die Kommunikation zwischen den Piloten und den Fluglotsen aufzeichnet, speichert der Flugdatenschreiber Daten wie Flugh\u00f6he, Geschwindigkeit und Kurs der Maschine.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die britische Flugunfallbeh\u00f6rde AAIB will ein Team nach <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/indien\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Indien<\/a> schicken. Auch Boeing k\u00fcndigte Unterst\u00fctzung bei den Ermittlungen an. Nach Angaben von Air India werden die Untersuchungen einige Zeit andauern.\u00a0\n<\/p>\n<p>        Daten aus Blackbox f\u00fcr Untersuchung entscheidend        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">F\u00fcr die Aufkl\u00e4rung des Ungl\u00fccks ist dem Luftfahrtexperten Heinrich Gro\u00dfbongardt zufolge die Auswertung der Daten der Blackbox entscheidend. Derzeit sei es f\u00fcr eine Einsch\u00e4tzung noch zu fr\u00fch. &#8222;Eine Erkl\u00e4rung k\u00f6nnte zum Beispiel sein, dass die Startklappen nicht richtig gefahren sind&#8220;, sagte Gro\u00dfbongardt in der ARD-Tagesschau. Aber man k\u00f6nne im Augenblick wirklich nur spekulieren.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Fluglinie bescheinigte\u00a0Gro\u00dfbongardt\u00a0eine zuletzt zunehmend bessere Qualit\u00e4t. &#8222;Air India hatte lange Zeit einen sehr schlechten Ruf, solange sie in Staatsbesitz war.&#8220; Der neue Eigent\u00fcmer, die Tata Group, habe aber viel investiert und den Qualit\u00e4tsstandard so weit hochgefahren, &#8222;dass die Air India Mitglied der Star Alliance sein konnte zusammen mit Lufthansa, United und anderen wirklich sehr renommierten Airlines&#8220;.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nach Einsch\u00e4tzung des Luftfahrtexperten Jason Knight von der University of Portsmouth ist die wahrscheinlichste Absturzursache der Ausfall beider Triebwerke. Schlie\u00dflich sei der 787-8 Dreamliner so konzipiert, dass er auch mit einem Antrieb fliegen k\u00f6nne. Ein solcher Ausfall werde h\u00e4ufig durch Vogelschlag verursacht.\n<\/p>\n<p>        Mutterkonzern k\u00fcndigt Zahlungen an Hinterbliebene an        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Tata Group k\u00fcndigte an, den Hinterbliebenen zehn Millionen Rupien<br \/>\n(101.000 Euro) pro gestorbenem Menschen zu zahlen. Zudem werde der Konzern die<br \/>\nBehandlungskosten bei Verletzungen \u00fcbernehmen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die indische Zivilluftfahrtbeh\u00f6rde wies <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/air-india\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Air India<\/a> an, zus\u00e4tzliche Wartungs- und Sicherheitsinspektionen an ihren Maschinen vom Typ Boeing 787-8 und 787-9 Dreamliner mit Turbinen von General Electric durchzuf\u00fchren. Gepr\u00fcft werden dabei unter anderem der Kabinenluftkompressor, die Motorsteuerung und das Hydrauliksystem. Air India besitzt mehr als 30 Flugzeuge des Modells, das am Donnerstag zum ersten Mal \u00fcberhaupt abgest\u00fcrzt war.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach dem Absturz eines Flugzeugs der Gesellschaft Air India im westindischen Ahmedabad mit mehr als 240 Toten laufen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":187357,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[62472,3088,587,10074,14096,1724,13,699,14,15,12,10,8,9,11,103,104],"class_list":{"0":"post-187356","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-air-india","9":"tag-boeing","10":"tag-ermittlung","11":"tag-flugzeug","12":"tag-flugzeugunglueck","13":"tag-gesellschaft","14":"tag-headlines","15":"tag-indien","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-top-news","20":"tag-top-meldungen","21":"tag-topmeldungen","22":"tag-topnews","23":"tag-welt","24":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114676586608013511","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/187356","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=187356"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/187356\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/187357"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=187356"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=187356"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=187356"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}