{"id":187564,"date":"2025-06-13T16:38:16","date_gmt":"2025-06-13T16:38:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/187564\/"},"modified":"2025-06-13T16:38:16","modified_gmt":"2025-06-13T16:38:16","slug":"an-den-boersen-waechst-die-sorge-vor-einer-eskalation-in-nahost","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/187564\/","title":{"rendered":"An den B\u00f6rsen w\u00e4chst die Sorge vor einer Eskalation in Nahost"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 13.06.2025 16:04 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Nach dem Angriff Israels auf den Iran geben die Aktien weltweit nach. Der DAX brach ein. Der \u00d6lpreis hingegen macht einen ordentlichen Sprung nach oben.<\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                        <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/korrespondenten\/bianca-von-der-au-102.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                                            <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Bianca von der Au\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/bianca-von-der-au-100.jpg\"\/><br \/>\n                                        <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMit dem Angriff Israels auf den Iran hatten wohl nur wenige B\u00f6rsenprofis gerechnet. Ein Marktbeobachter kommentierte, insgesamt sei die Gefahr eines Kriegs im Nahen Osten das meist untersch\u00e4tzte Risiko.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMarktanalyst Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets glaubt, dass viele Anleger auf dem falschen Fu\u00df erwischt worden seien. &#8222;Zun\u00e4chst einmal sind das sehr schlechte Nachrichten. Es ist noch sehr viel unbekannt zu diesem Zeitpunkt. Informationen aus israelischen Medien zufolge k\u00f6nnten die Kampfhandlungen zwei Wochen dauern. Das ist eine Perspektive, wo man erstmal nicht mehr planen kann. Und das ist typischerweise etwas, das mit Kursverlusten, mit hohen Schwankungen einher geht.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEntsprechend sensibel reagierten die B\u00f6rsenkurse. Weltweit gingen die Aktienm\u00e4rkte in die Knie, auch der DAX startete mit rund 1,4 Prozent Verlusten in den Handel.<\/p>\n<p>    \u00d6lpreise steigen abrupt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nGanz anders die Reaktion am \u00d6lmarkt: Unmittelbar nach der Nachricht des milit\u00e4rischen Angriffs auf den Iran schoss der \u00d6lpreis in die H\u00f6he &#8211; zeitweise um zw\u00f6lf Prozent. &#8222;Das zeigt, wie wichtig der \u00d6lmarkt den Nahen und Mittleren Osten nimmt, wenn es um die Energieversorgung der Welt geht&#8220;, erkl\u00e4rt Andreas Goldthau von der Willy Brandt School of Public Policy an der Uni Erfurt die Hintergr\u00fcnde.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Etwa ein Drittel der weltweiten \u00d6lproduktion ist im Nahen Osten, etwa die H\u00e4lfte der \u00d6lreserven&#8220;, so Goldthau. \u00c4hnliches gelte f\u00fcr Gas. &#8222;Damit ist die Region extrem wichtig f\u00fcr unsere Energieversorgung, aber auch f\u00fcr die Preisbildung. Alles, was sich dort abspielt, wirkt sich auf den \u00d6lpreis und auf die Entwicklung aus.&#8220;<\/p>\n<p>    Sorge vor ausfallenden \u00d6l-Exporten und Transportwegen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrotz der Sanktionen sei der Iran immer noch der drittgr\u00f6\u00dfte \u00d6lproduzent innerhalb der OPEC, so \u00d6lmarkt-Kenner Goldthau. Nach Ansicht des Experten w\u00fcrde man einen Ausfall der iranischen \u00d6lexporte deutlich sp\u00fcren am Markt. Ein zweiter Grund zu Sorge sei eine Beeintr\u00e4chtigung der Transportwege. So k\u00f6nne der Iran eines der Nadel\u00f6hre des weltweiten \u00d6lhandels ausschalten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Das ist die Stra\u00dfe von Hormus. Da geht etwa ein Drittel der auf dem Seeweg gehandelten \u00d6ltransporte durch jeden Tag. Das zu sperren, w\u00fcrde deutlich gr\u00f6\u00dfere Auswirkungen auf den \u00d6lmarkt haben, als wenn der Produzent Iran ausfallen w\u00fcrde. Und das ist etwas, das preisen die \u00d6lm\u00e4rkte gerade ein&#8220;, so Goldthau.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAus Sicht des Experten gibt es eine begr\u00fcndete Sorge, dass der Konflikt weiter schwelt. Jedoch geht der \u00d6lmarktkenner nicht davon aus, dass der Iran die Stra\u00dfe von Hormus sperren wird. Das sei eine zu krasse Eskalationsstufe. \u00c4hnlich sieht man es wohl an der B\u00f6rse, so Marktbeobachter Stanzl.<\/p>\n<p>    &#8222;Gefasste Stimmung&#8220; an der B\u00f6rse<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Wir haben eine gefasste Stimmung. Es gibt auch nicht wirklich einen klassischen Ausverkauf von Beginn an, wenn die B\u00f6rsenglocke um 9 Uhr l\u00e4utet, dass da die Kurse weiter fallen. Aber es ist sehr viel Unsicherheit, weil einfach ganz viel derzeit noch unbekannt ist.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZusammenfassend kann man die derzeitige Stimmung an den Aktien- und \u00d6lm\u00e4rkten so beschreiben: Sorge vor einer Eskalation &#8211; ja, Panik &#8211; nein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 13.06.2025 16:04 Uhr Nach dem Angriff Israels auf den Iran geben die Aktien weltweit nach. 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