{"id":187568,"date":"2025-06-13T16:41:10","date_gmt":"2025-06-13T16:41:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/187568\/"},"modified":"2025-06-13T16:41:10","modified_gmt":"2025-06-13T16:41:10","slug":"bauen-im-klimawandel-die-ausstellung-der-bundeskunsthalle-bonn-zeigt-architektonische-antworten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/187568\/","title":{"rendered":"Bauen im Klimawandel: Die Ausstellung der Bundeskunsthalle Bonn zeigt architektonische Antworten"},"content":{"rendered":"<p>Anna Heringers Stampflehm-Architektur und Hermann Kaufmanns <a href=\"https:\/\/www.ad-magazin.de\/artikel\/nachhaltige-renovierung-pyrenaeen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Holzbauten<\/a> beschw\u00f6ren das Urspr\u00fcngliche und indirekt auch das Erfahrungswissen unserer Vorfahren. Mit einem Mal wird Materialwahl zur Frage, wie es weitergehen soll in einer Welt des Konsums. Manche Projekte antworten mit archaischer Sprache auf die hypermoderne Krise und zeigen, dass es keine Universalantwort mehr gibt, sondern nur geschickte Anpassungen vor Ort, mit den Materialien und Traditionen der Landschaft.<\/p>\n<p>Es geht immer auch anders: Strohhaus von Proarh Architekten.<\/p>\n<p>Damir Fabijani\u0107Bastionen der Technologie<\/p>\n<p>Manche Projekte gleichen Bastionen in einem aussichtslosen Kampf: Wir bauen gegen ein Klima an, das wir selbst heraufbeschworen haben. \u201eDon\u2019t fight forces, use them\u201c, riet R. Buckminster Fuller bereits vor \u00fcber einem halben Jahrhundert. Er versuchte es mit Leichtbau, heute haben wir High-Tech-Materialien und die Erkenntnis, dass es vor allem um Einstellungen geht und nicht mehr um Technologien allein. Dennoch leisten Forschungsprojekte wie \u201eNest Umar\u201c von <a href=\"https:\/\/www.ad-magazin.de\/article\/scheibchenweise-entwicklungen-architektur\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Werner Sobek<\/a> oder Experimental-Pavillons der Universit\u00e4t Stuttgart Au\u00dferordentliches. Sie verbinden wichtige Str\u00e4nge: computerbasierte Konstruktionen, klare Materialkreisl\u00e4ufe und Strukturen, die mit weniger auskommen und doch mehr leisten: Weniger Stoff und mehr K\u00fchlung. Weniger Stahl und mehr Atmosph\u00e4re.<\/p>\n<p>Das ist intelligente Kreislaufwirtschaft. Die Urban Mining and Recycling Unit (UMAR) der Werner Sobek Group verwandelt sich mit neuen Werkstoffen immer weiter.<\/p>\n<p>Zooey BraunWie wollen wir wiederverwerten?<\/p>\n<p>Besonders wichtig wird die Wiederverwertung: Da w\u00e4re etwa die von Studio Buas renovierte Scheune auf Island oder das umgenutzte ehemaligen World Trade Center in Br\u00fcssel. Sie zeigen, dass Flexibilit\u00e4t viele Bauten auszeichnet. Es braucht nur einen gesch\u00e4rften Blick auf die Ziele der Architektur, um das zu erkennen und zu nutzen. Baukunst ist schlie\u00dflich mehr als Recycling-Poesie oder kreative Aneignung des Vorhandenen. Sie bleibt nicht stehen und entwirft mit Blick auf morgen das Heute. Und auch die Bauindustrie begreift langsam, dass die Wende zum klimafreundlichen Produkt Chancen er\u00f6ffnet. Neue Technologien sind ein Schl\u00fcssel, aber sie lindern bestenfalls Symptome.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Anna Heringers Stampflehm-Architektur und Hermann Kaufmanns Holzbauten beschw\u00f6ren das Urspr\u00fcngliche und indirekt auch das Erfahrungswissen unserer Vorfahren. 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