{"id":187795,"date":"2025-06-13T18:46:18","date_gmt":"2025-06-13T18:46:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/187795\/"},"modified":"2025-06-13T18:46:18","modified_gmt":"2025-06-13T18:46:18","slug":"entwicklung-der-verbraucherpreise-die-inflation-sinkt-die-angst-bleibt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/187795\/","title":{"rendered":"Entwicklung der Verbraucherpreise: Die Inflation sinkt, die Angst bleibt"},"content":{"rendered":"<p>    Inhalt<br \/>\n    <a class=\"article-toc__fullview z-text-button\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2025-06\/entwicklung-verbraucherpreise-inflation-verteuerung-konsum-lebensmittel\/komplettansicht\" data-ct-label=\"all\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n        Auf einer Seite lesen    <\/a><\/p>\n<p>            Inhalt        <\/p>\n<ol class=\"article-toc__list\">\n<li class=\"article-toc__list-item\">\n<p>Seite 1Die Inflation sinkt, die Angst bleibt<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"article-toc__list-item\"><a class=\"article-toc__item article-toc__link\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2025-06\/entwicklung-verbraucherpreise-inflation-verteuerung-konsum-lebensmittel\/seite-2\" data-ct-label=\"2\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n                    Seite 2Sinkende Preise sind gef\u00e4hrlich<br \/>\n                <\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Inflation<br \/>\nin Deutschland hat sich stabilisiert. Nach dem teilweise rasanten Preisanstieg der vergangenen Jahre liegt die Teuerungsrate inzwischen nur noch bei 2,1 Prozent, wie das <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2025\/06\/PD25_208_611.html\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Statistische Bundesamt<\/a> an diesem<br \/>\nFreitag best\u00e4tigte. Die <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/ezb\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Europ\u00e4ische<br \/>\nZentralbank<\/a> (EZB) geht davon aus, dass die Inflation im Euroraum in diesem Jahr<br \/>\nim Schnitt bei 2,0 Prozent liegen wird. Also genau da, wo die EZB sie haben<br \/>\nwill.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Viele Menschen<br \/>\nim Land scheint der R\u00fcckgang der Inflation jedoch keinesfalls zu<br \/>\nberuhigen. In<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.ipsos.com\/de-de\/meinungsumfragen\/sorgenbarometer\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Umfragen zu den Sorgen der Deutschen<\/a> landet das Thema regelm\u00e4\u00dfig weit<br \/>\nvorn. Zuletzt ergab eine <a href=\"https:\/\/www.familienunternehmer.eu\/fileadmin\/schnelluploads\/FamU_Papier_Allensbach_Presse_neu.pdf\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Allensbach<\/a> im Auftrag des Verbands Die Familienunternehmer, dass die Preissteigerungen nach wie vor<br \/>\ndie gr\u00f6\u00dfte wirtschaftliche Sorge der Deutschen sind. 79 Prozent der Befragten gaben demnach an, dass die Teuerung sie nach wie vor umtreibt. Wie passt das zusammen?\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Zahlen deuten darauf hin, dass<br \/>\nder Schrecken \u00fcber die hohe Inflation nach Beginn des Ukrainekriegs bei vielen immer<br \/>\nnoch nachwirkt. Vor allem die rasanten Preissteigerungen bei Lebensmitteln und<br \/>\nEnergie scheinen noch in schmerzhafter Erinnerung. Wom\u00f6glich vergleichen viele Menschen die heutigen Preise immer noch mit dem Niveau von vor zwei oder drei Jahren. Oder hoffen sogar, dass Produkte irgendwann wieder genauso viel<br \/>\nkosten wie damals.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das ist nachvollziehbar, immerhin mussten die Menschen im Land zwischenzeitlich enorme Kaufkraftverluste<br \/>\nhinnehmen. Vor allem Menschen mit niedrigeren Einkommen hat die Inflation<br \/>\nst\u00e4rker getroffen, weil sie einen gr\u00f6\u00dferen Teil ihrer Eink\u00fcnfte f\u00fcr<br \/>\nLebensmittel und Energie ausgeben als Besserverdienende, also genau die G\u00fcter,<br \/>\ndie besonders stark im Preis gestiegen sind. Gerade Geringverdiener leiden noch<br \/>\nheute unter den Preissteigerungen. Ihre Sorgen kleinzureden, w\u00e4re falsch.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Sache ist dennoch etwas komplexer. Inzwischen sind die Reall\u00f6hne wieder gestiegen, weil die <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2025\/06\/PD25_202_62321.html\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Geh\u00e4lter im Schnitt seit Mitte 2023 st\u00e4rker<br \/>\nzulegten als die Preise<\/a>. Die Kaufkraft der Deutschen ist gemessen an der Lohnentwicklung wieder auf einem \u00e4hnlichen Niveau wie vor der Pandemie. Doch nicht \u00fcberall stiegen die L\u00f6hne gleich stark. Und auch die <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2025-04\/private-finanzen-vermoegen-schulden-sparen-studie\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Verm\u00f6gen der Deutschen haben durch die Inflation an Wert verloren<\/a>. Viele Menschen haben daher berechtigterweise den Eindruck, dass sie \u00e4rmer geworden sind.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0ZEIT ONLINE<\/p>\n<p>\n                    Newsletter<\/p>\n<p>                    ZEIT Geldkurs<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Tsch\u00fcss, Finanzchaos: In acht Wochen erkl\u00e4ren wir Schritt f\u00fcr Schritt, wie Sie bessere Geldroutinen aufbauen und das mit den ETFs endlich angehen. Anschlie\u00dfend erhalten Sie unseren Geld-Newsletter mit den besten Artikeln rund um Finanzen.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a> zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Doch<br \/>\nwer darauf wartet, dass die Teuerungsrate auf 0,0 Prozent zur\u00fcckgeht, die<br \/>\nPreise also stagnieren oder sogar fl\u00e4chendeckend fallen, macht einen Fehler. Zum einen ist manches bereits wieder g\u00fcnstiger geworden. Vor allem die Energiepreise sind<br \/>\ngefallen. Tanken und Heizen war im Mai 4,6 Prozent g\u00fcnstiger als im Vorjahresmonat. Und auch die Preise f\u00fcr einige Lebensmittel<br \/>\nsind zwischenzeitlich gesunken. Zuletzt gab es starke Preisr\u00fcckg\u00e4nge zum<br \/>\nBeispiel bei Zucker (minus 27,5 Prozent) und Oliven\u00f6l (minus 17,2 Prozent).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Inhalt Auf einer Seite lesen Inhalt Seite 1Die Inflation sinkt, die Angst bleibt Seite 2Sinkende Preise sind gef\u00e4hrlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":187796,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,62564,875,1721,30,871,8230,171,174,874,173,172,21129,55],"class_list":{"0":"post-187795","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-entwicklung-der-verbraucherpreise","13":"tag-ezb","14":"tag-finanzen","15":"tag-germany","16":"tag-inflation","17":"tag-konsum","18":"tag-markets","19":"tag-maerkte","20":"tag-statistisches-bundesamt","21":"tag-unternehmen","22":"tag-unternehmen-maerkte","23":"tag-verbraucherpreis","24":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114677546059215337","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/187795","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=187795"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/187795\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/187796"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=187795"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=187795"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=187795"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}