{"id":188314,"date":"2025-06-13T23:45:10","date_gmt":"2025-06-13T23:45:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/188314\/"},"modified":"2025-06-13T23:45:10","modified_gmt":"2025-06-13T23:45:10","slug":"woechentliche-hoechstarbeitszeit-iw-studie-laengere-arbeitstage-kein-gesundheitsrisiko-wirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/188314\/","title":{"rendered":"W\u00f6chentliche H\u00f6chstarbeitszeit: IW-Studie: L\u00e4ngere Arbeitstage kein Gesundheitsrisiko &#8211; Wirtschaft"},"content":{"rendered":"<p class=\"teaser\">Arbeitstage mit zehn Stunden und mehr &#8211; daf\u00fcr aber auch k\u00fcrzere Arbeitszeiten an anderen Tagen. Einer Studie zufolge ist das f\u00fcr B\u00fcroangestellte kein Problem. Das sieht aber nicht jeder so.<\/p>\n<p>K\u00f6ln (dpa) \u2013 Einer Studie zufolge bedeuten lange Tagesarbeitszeiten bei B\u00fcroangestellten kein erh\u00f6htes Gesundheitsrisiko. \u00abWer mehr als zehn Stunden t\u00e4glich arbeitet, berichtet auch nicht signifikant h\u00e4ufiger von Ersch\u00f6pfung oder anderen Belastungssymptomen als Besch\u00e4ftigte mit k\u00fcrzeren Arbeitstagen\u00bb, hei\u00dft es in der Auswertung des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in K\u00f6ln, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt und \u00fcber die zun\u00e4chst die \u00abWelt am Sonntag\u00bb berichtete. <\/p>\n<p>Regierung plant Reform des Arbeitszeitgesetzes<\/p>\n<p>\u00abBesonders bei B\u00fcroangestellten gibt es durchaus Spielr\u00e4ume \u2013 ohne negative Auswirkungen\u00bb, schreiben die Studienautoren mit Blick auf die von der Bundesregierung geplante Reform des Arbeitszeitgesetzes. Union und SPD hatten angek\u00fcndigt, man werde im Einklang mit der europ\u00e4ischen Arbeitszeitrichtlinie die M\u00f6glichkeit einer w\u00f6chentlichen statt einer t\u00e4glichen H\u00f6chstarbeitszeit im Arbeitszeitgesetz schaffen. Noch darf laut dem Gesetz die werkt\u00e4gliche Arbeitszeit in der Regel acht Stunden nicht \u00fcberschreiten. <\/p>\n<p>\u00abWo l\u00e4ngere t\u00e4gliche Arbeitszeiten freiwillig in Kauf genommen werden, beeinflusst dies die Zufriedenheit mit der Arbeit nicht\u00bb, hei\u00dft es in der Studie. Bei sehr langen Tagesarbeitszeiten habe man keine systematischen negativen Auff\u00e4lligkeiten im Arbeitserleben beobachtet \u2013 etwa geringere Arbeitszufriedenheit, gr\u00f6\u00dfere Ersch\u00f6pfung oder geschw\u00e4chte Arbeitsf\u00e4higkeit. L\u00e4ngere Arbeitstage mit potenziell mehr als zehn Stunden wirkten sich laut IW nicht negativ auf den selbst eingesch\u00e4tzten allgemeinen Gesundheitszustand der B\u00fcrobesch\u00e4ftigten oder die Anzahl ihrer krankheitsbedingten Ausfalltage aus.<\/p>\n<p>Gilt nicht f\u00fcr jede T\u00e4tigkeit<\/p>\n<p>Basis f\u00fcr die Auswertung des IW war eine Arbeitszeiterhebung der Bundesanstalt f\u00fcr Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) im Jahr 2021 \u2013 das j\u00fcngste verf\u00fcgbare Erhebungsjahr \u2013 von mehr als 8.600 B\u00fcroangestellten. Die Autoren machen deutlich, dass ihre Ergebnisse demnach f\u00fcr Menschen mit B\u00fcrojobs gelten. Aber: \u00abNicht jede T\u00e4tigkeit eignet sich f\u00fcr l\u00e4ngere Arbeitszeiten \u2013 allein aus Sicherheits- und Gesundheitsgr\u00fcnden. Doch bei B\u00fcroberufen darf man mehr Flexibilit\u00e4t wagen.\u00bb<\/p>\n<p>Gewerkschaften laufen Sturm gegen den Abschied vom seit 1918 \u00fcblichen Acht-Stunden-Tag. So kam auch eine Analyse des Hugo Sinzheimer Instituts f\u00fcr Arbeitsrecht (HSI) der gewerkschaftsnahen Hans-B\u00f6ckler-Stiftung zu einem anderen Ergebnis als das IW: \u00abArbeitsmedizinisch ist l\u00e4ngst erwiesen, dass Arbeitszeiten von mehr als acht Stunden die Gesundheit gef\u00e4hrden\u00bb, hei\u00dft es in dem HSI-Papier.<\/p>\n<p>\u00a9 dpa-infocom, dpa:250613-930-667881\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Arbeitstage mit zehn Stunden und mehr &#8211; daf\u00fcr aber auch k\u00fcrzere Arbeitszeiten an anderen Tagen. 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