{"id":188392,"date":"2025-06-14T00:29:19","date_gmt":"2025-06-14T00:29:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/188392\/"},"modified":"2025-06-14T00:29:19","modified_gmt":"2025-06-14T00:29:19","slug":"vhs-hattingen-moechte-mit-tomaten-die-integration-foerdern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/188392\/","title":{"rendered":"VHS Hattingen m\u00f6chte mit Tomaten die Integration f\u00f6rdern"},"content":{"rendered":"<p>Es klingt schon ein bisschen absurd, wenn Tomaten und Gurken die Menschen in Hattingen zusammenbringen &#8211; und vor allem auch die Integration f\u00f6rdern wollen. Was flapsig klingt, hat allerdings einen ernsten Hintergrund: Denn in <strong>Hattingen <\/strong>entsteht ein Garten f\u00fcr alle. Dort sollen Menschen verschiedener Kulturen aufeinandertreffen &#8211; und \u00fcber die Gartenarbeit Mauern, Vorurteile und Grenzen abbauen.<\/p>\n<p>&#8222;Green Team &#8211; gemeinsam wachsen&#8220; hei\u00dft das Projekt von der <strong>Volkshochschule Hattingen<\/strong>. Am Rosenberg neben der <strong>AWO-Kita<\/strong> ist der neue Gemeinschaftsgarten. Dort steht allerdings noch viel Arbeit an. Aktuell ist auf dem Gel\u00e4nde noch wenig zu sehen. Vorne im Eingangsbereich ist eine sch\u00f6ne Wiese mit wild bl\u00fchenden Blumen. Dann geht es \u00fcber einen Weg durch B\u00e4ume hindurch zum hinteren Teil des Gartens, wo bislang nur Wiese und ein roter Bauwagen sind.<\/p>\n<p>In Hattingen soll ein Garten-Paradis entstehen<\/p>\n<p>Auf den 400 Quadratmetern sollen die Hobbyg\u00e4rtner und Interessierten dann in den n\u00e4chsten Wochen, Monaten und Jahren allerhand selber erschaffen: Ein Gew\u00e4chshaus und Hochbeete sollen zum Beispiel entstehen, wo dann auch Kr\u00e4uter, Blumen und Obst sowie Gem\u00fcse wachsen. Was hier genau passiert und wie der Garten sp\u00e4ter konkret aussehen wird, ist allerdings offen. Denn die Teilnehmer und Teilnehmerinnen k\u00f6nnen das Projekt aktiv mitgestalten. Die <strong>HWG <\/strong>stellt das Grundst\u00fcck, das <strong>Bundesamt f\u00fcr Migration und Fl\u00fcchtlinge (BAMF)<\/strong> f\u00f6rdert das interkulturelle Projekt.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eEs soll ein bunter und gr\u00fcner Ort entstehen, mitten in diesem urbanen Umfeld. Hier sollen Menschen zusammenkommen, die sich im normalen Alltag vielleicht gar nicht begegnen w\u00fcrden. Mit unterschiedlichen Hintergr\u00fcnden, Erfahrungen und kulturellen Backgrounds. Ich bin sehr gespannt, wie sich der Garten und die Idee dahinter entwickeln wird\u201c, freut sich Projektleiterin <strong>Judith B\u00fcthe<\/strong>.<\/p><\/blockquote>\n<p>Bei Gartenarbeit zusammenfinden<\/p>\n<p><strong>Petra Kamburg<\/strong>, Leiterin der <strong>Volkshochschule Hattingen<\/strong>, hat das Projekt mit ins Leben gerufen. Alle Menschen, die nach Hattingen kommen und deutsch lernen m\u00fcssen, w\u00fcrden bei der Volkshochschule landen. Diejenigen, die schon etwas besser deutsch k\u00f6nnen, wurden auch schon angesprochen, ob sie Lust auf das Garten-Projekt haben. &#8222;Wer gemeinsam pflanzt, sich k\u00f6rperlich bet\u00e4tigt und am Ende die Fr\u00fcchte der Arbeit erntet, begegnet sich auf einer ganz anderen Ebene. Wir glauben, dass auch Sprachbarrieren und Ber\u00fchrungs\u00e4ngste eine untergeordnete Rolle spielen werden. Die gemeinsame Sache soll verbinden\u201c, erkl\u00e4rt Kamburg.<\/p>\n<p>Erster Termin in Hattingen steht an<\/p>\n<p>Der Gemeinschaftsgarten hat auch noch einen weiteren Aspekt: \u201eDa Kultur auch eine Komponente des Projekts ist, sollen Kurse und Workshops unter anderem hier im Bauwagen umgesetzt werden. Eine Idee von vielen ist, die Entwicklung des Gartens mit einer Fotostrecke zu begleiten. Die Menschen k\u00f6nnen sich also auch auf dieser Ebene kreativ austoben\u201c, so Projektleiterin B\u00fcthe. Die Ergebnisse sollen aus dem Garten hinausgetragen werden und ihren Weg in den \u00f6ffentlichen Raum finden.<\/p>\n<p>Der Gemeinschaftsgarten steht f\u00fcr alle offen, die daran Interesse haben. Zudem ist das Projekt auch kostenlos und die Ausr\u00fcstung wird vor Ort gestellt.<\/p>\n<p>Am Dienstag, 17. Juni, geht es nun los. Dann ist ab 15 Uhr ein erster Kennlerntermin, bei dem die Teilnehmer auch schon mit anpacken k\u00f6nnen. \u201eSobald sich die Ersten gefunden haben, wollen wir zwei fixe Termine in der Woche anbieten, im Vormittags- und Nachmittagsbereich\u201c, sagt B\u00fcthe. Sie w\u00fcnscht sich, dass sich dann auch ein fester Stamm etabliert, der sich dort engagiert.<\/p>\n<p>Anmelden k\u00f6nnt ihr euch <\/p>\n<ul>\n<li>per Email (<a href=\"https:\/\/www.radioenneperuhr.de\/mailto:green-team@hattingen.de\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\">green-team@hattingen.de)<\/a>, telefonisch (02324 2043510)  oder direkt \u00fcber den Instagram-Account des Projekts (green_team_hattingen).<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es klingt schon ein bisschen absurd, wenn Tomaten und Gurken die Menschen in Hattingen zusammenbringen &#8211; und vor&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":188393,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1839],"tags":[44323,7507,3364,29,598,30,3676,1209],"class_list":{"0":"post-188392","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bochum","8":"tag-hattingen","9":"tag-bochum","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-garten","13":"tag-germany","14":"tag-mediathek","15":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114678894751946666","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/188392","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=188392"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/188392\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/188393"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=188392"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=188392"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=188392"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}