{"id":188861,"date":"2025-06-14T05:05:18","date_gmt":"2025-06-14T05:05:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/188861\/"},"modified":"2025-06-14T05:05:18","modified_gmt":"2025-06-14T05:05:18","slug":"airport-muss-waende-vor-sicherheitskontrolle-aufbauen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/188861\/","title":{"rendered":"Airport muss W\u00e4nde vor Sicherheitskontrolle aufbauen"},"content":{"rendered":"<p class=\"font-bold text-18 leading-17\">Am Flughafen D\u00fcsseldorf stehen neuerdings Trennw\u00e4nde vor den Sicherheitskontrollen. Zuvor gab es eine juristische Auseinandersetzung.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Am D\u00fcsseldorfer <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/flughafen\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Flughafen<\/a> stehen seit dieser Woche lange graue W\u00e4nde rund um die Sicherheitskontrollen. Was die Passagiere auf dem Weg in den Sommerurlaub vielleicht verwundert, hat eine l\u00e4ngere juristische Vorgeschichte. Jetzt fiel dazu ein finales Urteil \u2013 und der Flughafen musste die W\u00e4nde aufbauen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Der Aufbau sei in &#8222;in enger Abstimmung mit allen zust\u00e4ndigen Stellen sowie der Bundespolizei&#8220; passiert, berichtet ein Flughafensprecher t-online. Weiter erkl\u00e4rt er: &#8222;Mit dieser baulichen Ma\u00dfnahme setzen wir eine Auflage zur Sicherung derzeit ungenutzter Kontrollspuren um. Hintergrund ist ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 13. M\u00e4rz 2025.&#8220;<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die Vorgeschichte: Schon im Jahr 2015 hatte die EU verf\u00fcgt, dass Flugh\u00e4fen an den Kontrollspuren nachr\u00fcsten m\u00fcssen. Die sollten so abgesichert werden, dass man nur dort hineinkommt, wo auch gerade <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/leben\/id_41800462\/tipps-fuer-sicherheitskontrolle-und-handgepaeck.html\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Handgep\u00e4ck<\/a> durchleuchtet wird und Menschen abgetastet werden. Spuren, die geschlossen sind, sollten aus Sicherheitsgr\u00fcnden abgeschirmt werden \u2013 damit nicht einfach jemand hindurch rennen kann.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Der D\u00fcsseldorfer Flughafen hatte bislang nur Absperrb\u00e4nder. Das reichte nicht, weshalb das NRW-Verkehrsministerium den Flughafen anwies, &#8222;baulich-technische Vorkehrungen zu treffen, die ein Umgehen der Sicherheitskontrolle an den nicht genutzten Kontrollspuren verhindern.&#8220; Der Flughafen wollte die W\u00e4nde aber nicht bezahlen \u2013 und verwies auf die Bundespolizei.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die f\u00fchlte sich aber auch nicht zust\u00e4ndig, weshalb der Streit bis vor das Bundesverwaltungsgericht ging. Das h\u00f6chste Gericht entschied jetzt endg\u00fcltig: Der Flughafen muss sich um die Absperrungen k\u00fcmmern (Aktenzeichen BVerwG 3 C 16.23). Die Absperrb\u00e4nder seien &#8222;soweit sich ihnen \u00fcberhaupt eine physische Bedeutung beimessen l\u00e4sst&#8220;, nicht geeignet, um den Zugang zu beschr\u00e4nken.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Grunds\u00e4tzlich sei f\u00fcr solche baulichen Ma\u00dfnahmen eben der Flughafen zust\u00e4ndig. Die Bundespolizei hat n\u00e4mlich erst f\u00fcr die Kontrollen selbst die Verantwortung, f\u00fcr die in <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/region\/duesseldorf\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">D\u00fcsseldorf<\/a> ein Sicherheitsunternehmen engagiert ist. Die Securitymitarbeiter lenken die Passagierstr\u00f6me, checken das Handgep\u00e4ck und die Flugg\u00e4ste. Bundespolizisten stehen nur als Aufpasser am Ende der Sicherheitskontrollen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Nachdem das juristische Hickhack beendet ist, baute der Flughafen jetzt die grauen W\u00e4nde auf. Der Flughafensprecher sagt: &#8222;Die W\u00e4nde sichern aktuell nicht aktive Spuren und unterst\u00fctzen zugleich eine klare Wegf\u00fchrung f\u00fcr die Passagiere. Dank integrierter T\u00fcren bleiben alle ge\u00f6ffneten Kontrollspuren wie gewohnt zug\u00e4nglich.&#8220; Weiter hei\u00dft es, dass f\u00fcr die Reisenden alles beim Alten bleibe: &#8222;Kurze Wege, z\u00fcgige Abl\u00e4ufe. Unser Personal ist wie immer vor Ort und unterst\u00fctzt die Flugg\u00e4ste bei Fragen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die grauen Aufsteller sind aber erst einmal nur eine \u00dcbergangsl\u00f6sung. &#8222;Perspektivisch wird an allen Kontrollstellen eine hochwertige Glaswandl\u00f6sung umgesetzt, die sowohl den beh\u00f6rdlichen Anforderungen entspricht als auch ein modernes, offenes Erscheinungsbild bietet&#8220;, berichtet der Sprecher. Und weiter sagt er: &#8222;Aufgrund der notwendigen Auswahl-, Vergabe- und Abstimmungsverfahren wird die Umsetzung noch mehrere Monate in Anspruch nehmen. In der Zwischenzeit werden die Trennw\u00e4nde mit informativen und ansprechend gestalteten Inhalten versehen.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am Flughafen D\u00fcsseldorf stehen neuerdings Trennw\u00e4nde vor den Sicherheitskontrollen. Zuvor gab es eine juristische Auseinandersetzung. 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